“Übersetzer des Kategorischen Imperativs im umweltethischen Kontext”

Merkels Rede zur NRW-Staatspreis-Verleihung an Klaus Töpfer

Sie fühle sich “durch diese Preisverleihung angespornt”, dass das Klimakabinett, “wenn auch sicherlich nicht alle Probleme lösen, aber doch einen Schritt nach vorne machen” könne, sagte Bundeskanzlerin Merkel in ihrer Laudatio im Rahmen der Verleihung des Staatspreises des Landes Nordrhein-Westfalen an Professor Klaus Töpfer am 16.09.2019. Wir hätten es schon jetzt “mit einer Reihe von bereits irreversiblen Veränderungen zu tun”. Merkel wünschte dem 81jährigen Töpfer im alten Bonner Bundestags-Plenarsaal, “dass du dich weiter so engagiert einsetzen kannst, dass du uns immer einmal auf die Zehen trittst und kritisierst – wir überleben das und sind ermutigt und nicht beleidigt – und dass wir alle davon lernen, an Morgen zu denken”. Solarify dokumentiert die Rede. weiterlesen…

Töpfer wirft dem Steuersystem “Klimablindheit” vor

Ex-Umweltminister nimmt eigene Partei ins Gebet

“Es geht nicht darum, dass wir nur Klima- oder Umweltpolitik machen, sondern es geht um eine Gesellschaftspolitik, die ganz selbstverständlich die Auswirkungen unseres Verhaltens auf das Klima als Priorität einbindet”, zitiert die Wochenzeitung “Die Zeit” Ex-Umweltminister UNEP-Chef a.D. Klaus Töpfer, “parteiübergreifend als Umweltexperte respektiert” (Zeit). Dem Steuersystem attestierte der in den Medien gern “CDU-Urgestein” genannte Töpfer “Klimablindheit”: “Wir zahlen momentan 60 Milliarden Energiesteuer – aber leider in Klimablindheit, teilweise ist sie sogar ökologisch kontraproduktiv. Wir besteuern Strom am stärksten, obwohl wir da die größten Fortschritte bei der Verminderung des CO2-Ausstoßes machen”. weiterlesen…