PV: 20 Jahre und kaum Leistungsverlust

Jubiläum mit beispielhafter Laufzeit
Aus der “Urzeit” der Photovoltaik: Kyocera und Siemens

Im französischen Lhuis wurde kürzlich ein besonderes Jubiläum gefeiert: Seit nunmehr 20 Jahren wird hier von der ersten netzgekoppelten Solaranlage Frankreichs saubere Energie produziert. Nun bestätigt eine Laboruntersuchung der Pionier-Anlage, dass die Kyocera Module, die dort vor 20 Jahren installiert wurden, kaum an Leistung verloren haben. Die 945-Watt-Anlage auf einem Dach in dem kleinen Dorf östlich von Lyon hat lediglich 8,3 Prozent ihrer ursprünglichen Leistung eingebüßt. Damit ist diese Anlage ein Beispiel für die außergewöhnliche Langzeitstabilität der Kyocera-Module.

Die aktuelle Untersuchung der Solarinstallation wurde von der zum staatlichen Solarforschungsinstitut INES gehörenden Behörde für Atomenergie und alternative Energien (CEA) und dem Zertifikationslabor CERTISOLIS durchgeführt. Dazu bauten die Tester Solarmodule der französischen Anlage ab und überprüften sie unter Laborbedingungen nach internationalen Standards. Kyocera war in die Studie durch Zulieferung der originären technischen Daten sowie eines Referenzmoduls eingebunden. Die Messinstrumente wurden auf die zur Herstellungszeit üblichen Methoden abgestimmt.

Pionier-Anlage mit Pionier-Qualität

Die Anlage war im Jahr 1992 von einer französischen Organisation für erneuerbare Energien und Energieeffizienz, HESPUL, in Auftrag gegeben worden. Sie besteht aus 15 Modulen, die je eine Leistung von 63 Watt erbringen. 20 Jahre sind im schnelllebigen, sich durch Innovationen kontinuierlich weiterentwickelnden Solarmarkt eine lange Zeit. Daher ist die Leistung der Module, die nach damaliger Technik hergestellt worden sind, besonders bemerkenswert. Als Vorreiter für Innovation und Technologie von Solarmodulen konnte Kyocera die Langlebigkeit und den Wirkungsgrad seiner Module bis heute noch entscheidend verbessern.

Kyocera gehört auf dem Gebiet der regenerativen Energien zu den Pionieren: Bereits seit 1975 befasst sich der japanische Technologiekonzern mit der Erforschung und Nutzbarmachung der Sonnenenergie.->Quelle

28 Jahre altes Siemens-Modul

Siemens SM 144 “Siemens-Interatom” Modul, etwa 1984 (!) mit 144 (9×16) vollkommen runden, anscheinend monokristallinen (nichtumsäumten) Zellen, mit kompliziertem und wahrscheinlich teurem Frontkontakt-Muster – heute noch fast voll funktionsfähig – Foto © Gerhard Hofmann

->Quelle: global.kyocera.com//2012/0903_skok