Filmtipp: „Leben mit der Energiewende“

Premiere am 21.11.2012 im Filmtheater Friedrichshain

Der Journalist und Produzent Frank Farenski arbeitet seit vielen Jahren über Nachhaltigkeit und Energiewende.  Weil er die Öffentlichkeit für nicht richtig über die Energiewende informiert hält, hat er ein Open-Source Projekt im Internet gestartet, um möglichst vielen Menschen die Solarenergie nahe zu bringen. Daraus ist der Film „Leben mit der Energiewende“ entstanden (Premiere am 21.11.2012). Farenski hat zu diesem Thema bereits eine vielbeachtete TV-Dokumentation für das ZDF gedreht.

Bedeutung regenerativer Energien soll aufgezeigt werden

Besonders die einseitige und oft falsche Berichterstattung über die Solarenergie hat ihn motoviert, ein Open-Source Projekt im Internet zu starten. So können möglichst vielen Menschen Fakten, Daten und Hintergründe zu den Potenzialen der Solarenergie unvoreingenommen zugänglich gemacht werden.

“Die Energiewende macht den Strom unbezahlbar”, lautet eine der vielen Legenden  gegen den Ausbau der regenerativen Energieträger. Das Gegenteil ist richtig: Ohne die Energiewende werden Strom und Wärme schon in absehbarer Zukunft für Verbraucher und Wirtschaft unbezahlbar.  Jeden Tag wird die Produktion von Öko-Strom billger, doch die sterbende konventionelle Energieindustrie verteidigt mit ihrem großen politischen Einfluss ihre alten Märkte. Farenski entlarvt mit seinem Film eine deutsche Energiepolitik, welche die Bürger desinformiert und obendrein den Verbrauchern unter dem Deckmantel der Förderung regenerativer Energien hohe Kosten auferlegt.

Gedreht wurde vor allem in den Photovoltaik-Parks der Parabel AG in der Prignitz bei Berlin. Die Bedeutung der Erneuerbaren für Wirtschaft, Kommunen und Bewohner soll beispielhaft an einer Region aufgezeigt werden.

Tickets für 1,68 Cent

Der auf den im Internet vorab veröffentlichten Kurzfilmen basierende Hauptfilm in Spielfilmlänge hat am 21. November 2012 im Filmtheater Friedrichshain Premiere. Besonderer Gag: Produzent Frank Farenski findet: „Zum Preis der Erhöhung der EEG-Umlage 2013, welche den Strompreis ja angeblich unbezahlbar macht, kann man auch ins Kino gehen!“ Deshalb gibt es für die Premiere am 21. 11. 2012 im Berliner Filmtheater Friedrichshain Tickets für 1,68 Cent.
->Quelle: www.solarportal24.dewww.newslab.de; Foto: © newslab UG