PV-Speicher: Alles neu macht der Mai

Ab 1. Mai: Förderprogramm für Photovoltaik-Anlagen

Wer im eigenen Haus eine Photovoltaik-Anlage mit einem Batteriespeichersystem einrichtet oder eine vorhandene Solarstrom-Anlage umrüstet, erhält finanzielle Hilfe. Ab dem 1. Mai stellt die staatliche Förderbank KfW einen zinsgünstigen Kredit bereit.Darüber hinaus gewährt das Bundesumweltministerium einen Tilgungszuschuss in Höhe von 30 Prozent der Kosten für das Solar-Speichersystem. Förderfähig sind Anlagen, die maximal 30 Kilowatt Peak leisten.

Die Dächer von Kirchner-Solar in Alheim-Heinebach – © Foto: ho

Neues Förderprogramm für dezentrale Batteriespeichersysteme

Am 1. Mai startet ein neues Förderprogramm des Bundesumweltministeriums (BMU) und der KfW Bankengruppe. Gefördert wird die Investition in Batteriespeichersysteme, welche zusammen mit Photovoltaikanlagen betrieben werden.

Die Förderung ist als KfW-Programm ausgestaltet und besteht aus einem zinsgünstigen Kredit und einem Tilgungszuschuss für die Investitionskosten in das Speichersystem. Für das Jahr 2013 stehen insgesamt Mittel in der Höhe von 25 Mio. Euro für die Förderung zur Verfügung. Der Tilgungszuschuss beträgt dabei maximal 30 % an den Investitionskosten für das Batteriespeichersystem. Es erfolgen keine Tilgungszuschüsse für die Investition in Photovoltaikanlagen. Der Kredit kann aber bei der KfW im Falle der Investition in ein kombiniertes Photovoltaikanlagen-Batteriespeichersystem für die Gesamtinvestition beantragt werden.

Die Investition in das Batteriespeichersystem ist grundsätzlich nur förderfähig, wenn die Photovoltaikanlage nach dem 31.12.2012 in Betrieb genommen wurde und wenn die Photovoltaikanlage über eine installierte Leistung von maximal 30 Kilowattpeak verfügt. Das Programm fokussiert somit auf kleine und mittelgroße Anlagen, die insbesondere von Privatpersonen betrieben werden. Die Förderung wird an anspruchsvolle technische Voraussetzungen geknüpft. Somit wird sichergestellt, dass nur Produkte hoher Qualität gefördert werden. Darüber hinaus müssen die geförderten Systeme auch einen Beitrag zur lokalen Netzentlastung liefern: Die Mittagsspitze der Photovoltaikanlage wird nicht ins Netz eingespeist, sondern im Speicher für die spätere Nutzung im Eigenheim zwischengespeichert.

Ein wesentliches Ziel des Programms ist es, die Investition in dezentrale Batteriespeichersysteme anzureizen und somit zur Kostensenkung und zur weiteren technologischen Entwicklung der Systeme beizutragen. Mit dem Start des Programms setzt das BMU eine Forderung des Bundestags und Bundesrats zur Förderung von dezentralen Speichern um. Weitere Informationen zum KfW-Programm Erneuerbare Energien “Speicher” (Programmnummer 275) und den Details der Förderung unter www.kfw.de
->Quelle: erneuerbare-energien.de