Eil: Trump steigt aus COP21 aus

US-Medien

Die USA steigen laut übereinstimmenden Berichten deutscher Medien aus dem Pariser Klimaabkommen aus. Das hätten am 31.05.2017 US-Medien berichtet – unter Berufung auf Regierungsmitarbeiter, die mit der Entscheidung vertraut seien, so u.a. die Süddeutsche Zeitung in einer Eilmeldung. Die Entscheidung sei allerdings noch nicht final gefallen, warnte die New York Times. Kurz nach den ersten Berichten twitterte Trump, er werde in den kommenden Tagen endgültig entscheiden.

Der Ausstieg war eines von Trumps Wahlversprechen. Er bezeichnet die Übereinkunft als ungerecht und sieht darin eine Hürde für das wirtschaftliche Wachstum der USA. Er will der US-Wirtschaft wieder zu Wachstum zu verhelfen und Jobs schaffen. Dafür will er Wachstum behindernde Vorschriften kippen. Trump sorge sich durchaus auch um die Umwelt, so ein Berater, aber eben auch darum, Arbeitsplätze für amerikanische Arbeiter zu schaffen.

[note Michael Bauchmüller in einem Kommentar. “Der Klimaschutz ist eben kein Selbstläufer. Er verlangt mutige Politik. Hier genau beginnt Trumps Zerstörungswerk. Eine Amtszeit eines Klimaobstrukteurs im Weißen Haus kann die Klimapolitik wegstecken. Weder wird er die Dynamik erneuerbarer Alternativen ausbremsen, noch wird er dem Klimaabkommen irreparablen Schaden zufügen. Danach aber wird es eng.”]

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