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Archiv: Trump


Macron nach Paris-Visite

Der französische Präsident Emmanuel Macron hält die Rückkehr der USA zum Klimaabkommen COP21 für möglich, melden SPIEGEL und viele andere Medien unter Berufung auf das Journal du Dimanche. Als Donald Trump gemeinsam mit Macron eine Pressekonferenz gegeben habe, sei eine Äußerung des US-Präsidenten bemerkenswert gewesen: „Es kann noch etwas passieren, bezüglich des Pariser Abkommens.“


Mit einer bombastischen Rede kündigt der Präsident die US-Energie-Weltherrschaft an – und einen Klima-Alptraum

Am 29.06.2017 rief Donald Trump im US-Energieministerium unter Beifall beim sogenannten Energie-Entfesselungs-Event „seine ganz persönliche Energiewende aus“ (sueddeutsche.de). „Wir haben für mehr als 250 Jahre saubere, schöne Kohle“, „Erdgas für fast 100 Jahre2, die USA seien ein „Top-Produzent von Erdöl“ und stünden an der Spitze einer neuen „Energierevolution“. Trump drohte an, seine Regierung werde eine weltweite „Energie-Vorherrschaft“ anstreben, mit „Millionen und Abermillionen von Jobs“ sowie „Billionen von Dollar an Wohlstand“. Man werde „den Markt beherrschen“


IWF-Chefin fürchtet neue Migrationswelle

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds hat Präsident Trumps Entscheidung scharf kritisiert, aus COP21 auszusteigen. Christine Lagarde rief Europa zum gemeinsamen Einsatz gegen Fluchtursachen in Afrika auf – auch weil die USA sich zu versagen anschickten: „Es bereitet natürlich große Sorgen, wenn sich die wichtigste Wirtschaftsmacht aus den gemeinsamen Anstrengungen, den Klimawandel zu bekämpfen, ausklinkt“, sagte sie im Interview mit dem „Handelsblatt“ am 12.06.2017.


Hendricks und G7-Umweltminister in Bologna – Appell der Religionen – Merkel beim Papst

Mit einem klaren Bekenntnis zum Pariser Klimaabkommen und zur Fortsetzung einer anspruchsvollen Klimapolitik ist am 13.06.2017 ein Umweltministertreffen der G7-Staaten in Bologna zu Ende gegangen. Gemeinsam mit den Gastländern Äthiopien, Chile, Ruanda und den Malediven stellten sie in einem umfangreichen Abschluss-Kommuniqué klar, dass COP21 unumkehrbar sei und konkretisierten ihre Klimaschutzagenda (BMUB-Medienmitteilung).


Hoffnung: Nicht nur Bundesstaaten und Städte – auch US-Wirtschaft agiert am Präsidenten vorbei

Durch den Ausstieg aus dem Pariser Klimaschutzabkommen mögen die USA symbolisch ihren Fuß vom Klimapolitik-Pedal genommen haben – aber die Reaktion ihrer Unternehmen wird wahrscheinlich dafür sorgen, dass die Konsequenzen weniger schlimm sein werden als befürchtet.The Conversation Ein Artikel von Frederik Dahlmann in makronom.de – mit freundlicher Genehmigung.

Wer lügt mehr?


Merkel, Schulz, Lindner und ihre Parteien versus „The Donald“

Klare Worte – K. H. Remmers bloggt
Am 01.06.2017 hat Donald Trump angekündigt, das Pariser Abkommen über den Klimaschutz zu verlassen – aus wirtschaftlichen Gründen, wie er sagt, und weil die USA schlecht behandelt würden. Wie zu erwarten, kamen dann reflexartig empörte Reaktionen u.a. aus der deutschen Politik (auch von der FDP) verbunden mit der Ansage, dass der Rest der Welt nun erst Recht am Klimaschutz arbeiten werde. Und jede Menge unverbindliches Blabla. Einmal mehr stand Trump als der Böse, Dumme, Irre da…


Kampf um die Erderwärmung

Im Trumpozän heißt es aktuell nicht mehr „Kampf gegen den Klimawandel“ sondern eher „Kampf um den Klimawandel“. Mit seinem Aufruf „Make our planet great again“ hatte Frankreichs neuer Präsident Emmanuelle Macron weltweit Aufmerksamkeit erhalten. Jetzt hat seine Regierung eine Internetseite uploaden lassen, mit der sie für den Kampf gegen den Klimawandel mobilisieren will. Aber nicht nur das: Von Klimaleugner-Politik frustrierte Forscher werden nach Frankreich eingeladen, wie Suzanne Krause auf deutschlandfunk.de schreibt.


Faktencheck des BMUB

US-Präsident Donald Trump hat in seiner Erklärung zum Austritt der USA aus dem Pariser Klima-Abkommen am 01.06.2017 eine Reihe von Behauptungen aufgestellt, um seine Entscheidung zu begründen. Das Umweltministerium hat nachgeprüft, was an diesen Behauptungen dran ist. Das Ergebnis ist niederschmetternd – und besorgniserregend zugleich: Trumps Rede besteht den Faktencheck in 21 entscheidenden Punkten nicht. Solarify dokumentiert den weit über Solarifys eigenen hinausgehenden Faktencheck.


Setzen Engagement zur Verringerung der Treibhausgasemissionen fort – gemeinsame Erklärung

William Peduto, Bürgermeister von Pittsburgh, reagierte empört auf Präsident Trumps Satz, er sei gegen das Weltklimaabkommen, denn er stehe für Pittsburgh und nicht für Paris und konterte öffentlich: „Ich bin entsetzt, dass der Präsident meine Stadt dazu benutzt hat, um seine unannehmbare Entscheidung zu rechtfertigen, genau so wie es die meisten Bürger von Pittsburgh sind.“ Die „United States Conference of Mayors“ (USCM – US-Bürgermeister-Konferenz) widersetzte sich in einer öffentlichen Erklärung entschieden dem Rückzug Präsident Trumps aus dem Pariser Klimaabkommen und kündigte an, „dass die Bürgermeister der Nation ihr Engagement zur Verringerung der Treibhausgasemissionen fortsetzen werden, um die Auswirkungen der globalen Erwärmung zu lindern“.


Erneuerbarer Sektor wird Trump übertrumpfen

Bridge-to-India zur Entscheidung des US-Präsidenten

Der Erneuerbare-Energien-Bereich werde Trump übertrumpfen („trump“), überschreibt das Internet-Portal Bridge-to-India einen Text, der auch für andere Länder stehen könnte: Trumps Entscheidung, aus dem Pariser Klimaabkommen auszutreten, ist demnach überbewertet worden – zumindest international, für Indien auf jeden Fall. Innerhalb der USA gebe es bereits genug (positiv zu wertenden) Widerstand.

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