Zukunft des wissenschaftlichen Publikationswesens

Positionspapier der Deutschen Physikalischen Gesellschaft veröffentlicht

Das wissenschaftliche Publikationswesen befindet sich weltweit im Umbruch. Noch ist nicht klar, wohin die Reise geht. Aus Sicht praktizierender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bezieht die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) Stellung zu den Rahmenbedingungen für ein wissenschaftliches Publikationswesen, um den Anliegen ihrer Mitglieder Gehör zu verschaffen und analysiert die Grundlagen für ein zukunftsorientiertes wissenschaftliches Publikationswesen. Dieses soll „von Wissenschaftlern für Wissenschaftler“ weiterentwickelt werden. weiterlesen…

Kämpferisches Schlusswort: „Wie sapiens ist der Homo?“

Robert Schlögl mahnt zum Ende der Leopoldina-Jahresversammlung

Ein „kämpferisches Schlusswort“ (so Petra Ahne in der FAZ) hielt der Vizepräsident der Leopoldina und Chemiker Robert Schlögl bei der Jahresversammlung 2021, die am 24. und 25.09.2021 unter dem Thema „Biodiversität und die Zukunft der Vielfalt“ in Halle stand. Schlögl kritisierte, dass einige glaubten, der Homo sapiens stehe über der Biodiversität und könne sie manipulieren, aber „wir sind Teil des Systems, das wir untersuchen“ – die Schöpfung schlage ja „brutal zurück“. Schlögl fragte schließlich, ob der Homo wohl so sapiens sei, wie er heiße: „Wir wissen, dass das gefährlich ist, was wir tun, und doch passiert nichts.“ Das bedeute auch: „Die Stimme der Wissenschaft ist zu leise.“ Das zu ändern sei nun Aufgabe aller Teilnehmer der Leopoldina-Jahresversammlung. Solarify dokumentiert das Schlusswort. weiterlesen…

Zeichen gegen den isolationistischen Zeitgeist

Kooperation in Bildung und Forschung

Bildung, Forschung und Wissenschaft sollen wesentliche Beiträge zu Demokratie, Freiheit und gesellschaftlichem Zusammenhalt leisten sowohl im Inland als auch weltweit. Das ist das Ziel der im Februar 2017 weiterentwickelten Strategie zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung der Bundesregierung. Diese will so ein deutliches Zeichen gegen den isolationistischen Zeitgeist setzen, der zunehmend die gesellschaftliche Debatte weltweit prägt. Das betont die Bundesregierung laut einer Medienmitteilung in ihrer Unterrichtung „Bericht der Bundesregierung zur internationalen Kooperation in Bildung, Wissenschaft und Forschung 2017 bis 2018“ (19/15360). weiterlesen…

Auch ergebnislose Studien befördern Erkenntnisgewinn

Mathematisches Modell zeigt: Wissenschaft lernt auch aus Fehlern

„Wissenschaftliche Studien sollten stets und unabhängig von ihrem Ergebnis publiziert werden“ – so eine Schlussfolgerung eines Forschungsprojekts des „Deutschen Zentrums zum Schutz von Versuchstieren“ am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), dessen Resultate nun im Fachblatt PLOS ONE veröffentlicht wurden. Wissenschaftler um Matthias Steinfath und Gilbert Schönfelder haben anhand eines mathematischen Modells untersucht, welchen Einfluss einzelne Maßstäbe beim Erstellen von Studien auf die weitere Forschung haben. weiterlesen…

Demokratie braucht mehr denn je Wissenschaft

Gegen Fake News und Fake Science

von Gast-Blogger Jason Smerdon, General Earth Institute – der folgende Text ist die bearbeitete Version eines Aufsatzes, der am 13.07.2018 in McSweeney’s Internet Tendency erschien. Smerdon bekräftigt die extrem wichtige Rolle exakter Wissenschaft in Zeiten professioneller Fälscher und relativierender Zweifler. weiterlesen…