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Archiv: Energieforschung


Altmaier: „Energieforschung leistet zentralen Beitrag für Energiewende“

Das Bundeskabinett hat in seiner Sitzung am 11.06.2018 den vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier, vorgelegten Bundesbericht Energieforschung 2018 beschlossen. Der Bericht gibt einen ausführlichen Überblick über die Förderpolitik der Bundesregierung in der Energieforschung und fasst Fördermittel der Bundesländer und der EU-Forschungspolitik im Energiebereich zusammen. Fortschritte und aktuelle Entwicklungen in der Forschungsförderung moderner Energietechnologien werden damit dargestellt.


“Umbau des deutschen Energiesystems verständlicher und partizipativer machen”

Mit dem Ziel, den Umbau des deutschen Energiesystems der Öffentlichkeit auf neue Weise zugänglich zu machen und zugleich neue Wege der Teilhabe zu erschließen, startet das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ab Juni das Projekt „Energietransformation im Dialog“. Das Projekt, auf vier Jahre angelegt und mit Sondermitteln der Helmholtz-Gemeinschaft gefördert, soll ab 2020 unter dem Dach des entstehenden „Karlsruher Transformationszentrums für nachhaltige Zukünfte“ verstetigt werden.


Die designierte Wissenschaftsministerin Anja Karliczek will Ängste vor Auswirkungen des Klimawandels mindern

Sie sei von ihrer Berufung durch Bundeskanzlerin Merkel überrascht gewesen, sagte die eben nominierte Bildungs- Wissenschaftsministerin Anja Karliczek (CDU) in einem Interview mit dem Berliner Tagesspiegel. Sie bringe “Begeisterung für die Wissenschaft” mit und sie fühle sich fit für das Aushandeln der Rahmenbedingungen, unter denen Wissenschaft gut arbeiten kann”, für die Gespräche und Verhandlungen mit den Ländern, mit Hochschulen und Wissenschaftsorganisationen sehe sie sich “gut gewappnet”.


MPG-Forschungsinitiative will mit Energiewende verbundenen gesellschaftlichen Wandel untersuchen

Der Klimawandel wird sich nur mit einer weltweiten Energiewende eindämmen lassen. Die Energieversorgung neu zu ordnen, fordert die Menschheit dabei nicht nur technisch und naturwissenschaftlich heraus, sondern auch sozial und ökonomisch. Wie eine Gesellschaft den Wandel meistern und vor allem welche Lehren sie dafür aus ähnlichen Transformationen in der Vergangenheit ziehen kann, ist Gegenstand einer Forschungsinitiative der Max-Planck-Gesellschaft (siehe: solarify.eu/zur-transformation-der-globalen-energiesysteme), die eventuell in einer neuen Abteilung oder gar einem neuen Institut münden könnte. Die Hintergründe und Ziele der Initiative schilderten Max-Planck-Wissenschaftler in einem von der Max-Planck-Gesellschaft unterstützten und im Rahmen eines Nature Outlooks ‚Energy transitions‘ am 30.11.2017 veröffentlichten White Paper, das beleuchtete, wie die Energiewende soziotechnisch gestaltet werden kann.


US-Präsidialamt: Präferenz für Kohle

Einen entsprechenden Antrag soll das Weiße Haus noch im Februar im US-Kongress stellen, wie die Washington Post unter Berufung auf Etat-Entwürfe berichtet habe – so eine Meldung des Deutschlandfunks am 01.02.1018. Darin sei von 72 Prozent Kürzungen die Rede. Das Energieministerium (DOE) dagegen habe darum gebeten, die Forschungsmittel für Wind- und Solarenergie sowie für Energieeffizienz nicht ganz so brutal zu streichen. Beobachter glauben nicht, dass der Entwurf eins zu eins durch den Kongress geht.


ESYS mit Empfehlungen zum 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung

Die Energieforschung braucht Freiräume für Kreativität und Innovationen, flexible und praxisnahe Förderprojekte, mehr Partizipation und internationale Kooperationen. Das betonen Wissenschaftler des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) laut einer Medienmitteilung in einem Positionspapier. Sie haben sich am Konsultationsprozess zum 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung beteiligt und Empfehlungen ausgesprochen. Damit leisten sie einen Beitrag, die Energieforschung in Deutschland weiterzuentwickeln und damit die Energiewende voranzutreiben.


Konsultationsprozess für 7. Energieforschungsprogramm

Am 28.11.2017 trafen sich rund 80 Vertreter aus Wissenschaft, Forschung, Verbänden und Industrie im BMWi zur 6. Sitzung der Energiewende-Plattform Forschung & Innovation. Im Vordergrund stand der breit angelegte Konsultationsprozess für das kommende, 7. Energieforschungsprogramm. Erstmals sind alle relevanten Akteure der Energieforschung und -wirtschaft frühzeitig in die Weiterentwicklung der Forschungspolitik einbezogen. Vertreter der Forschungsnetzwerke übergaben zu sieben Themengebieten ihre Empfehlungen an das Ministerium – so eine bine-Information.


45 Mio. für Klima-, Energie- und Erdsystemforschung im Rahmen von „Make our Planet great again”

Deutschland und Frankreich setzen sich gemeinsam für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens (COP21) ein. Dass die Vertragsparteien darin „die Notwendigkeit einer effektiven und zukunftsorientierten Reaktion auf das drängende Problem des Klimawandels auf der Grundlage der bestmöglichen verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse“ anerkannt haben, stellt die Wissenschaft vor außergewöhnliche Herausforderungen. Zur Umsetzung von COP21 schaffen Deutschland und Frankreich einer Medienmitteilung aus dem BMBF zufolge weltweit neue Chancen für bis zu 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Klima- und Energieforschung.


Oldenburg neuer Standort mit Forschungsinstitut NEXT ENERGY

Das Oldenburger EWE-Forschungsinstitut NEXT ENERGY wird einer DLR-Medienmitteilung folgend zum Institut für Vernetzte Energiesysteme und ergänzt die Energieforschung des DLR. Es konzentriert sich auf die Entwicklung von systemorientierten Technologien und Konzepten für eine nachhaltige Energieversorgung mit den Schwerpunkten: Energie, Energieeffizienz, Sektorenkopplung, Energiesysteme, Netzmodellierung.


Hanselka: “…auch nach der Wahl”

In einem interdisziplinären Forschungsprojekt wollen Wissenschaftler der Helmholtz-Gemeinschaft bis 2019 greifbare Lösungen für das Energiesystem der Zukunft entwickeln. Holger Hanselka koordiniert das Projekt, das am 31.05.2017 in Berlin seine ersten Ergebnisse vorgestellt hat. Von der nächsten Bundesregierung wünscht sich Hanselka vor allem, dass sie beim Thema Energiewende das übergeordnete Ziel nicht aus den Augen verliert.

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