Open Source für die globale Energiewende

Helmholtz-Energy Computing Initiative unterstützt klimafreundliche Transformation von Energiesystemen

Computermodelle sind für die Energiewende unerlässlich. Sie helfen dabei, Kapazitäten beim Erzeugen, Transportieren und Speichern von Energie unter Berücksichtigung dynamischer Parameter wie Wetter und Verbrauch zu planen. Entsprechende Modellierungswerkzeuge, bei deren Entwicklung unter anderem Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) mitgewirkt haben, stellt die Helmholtz-Gemeinschaft (HGF) nun auf einer Internetplattform kostenlos und quelloffen zur Verfügung. Die Helmholtz Energy Computing Initiative (HECI) soll die Kooperation bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen in Energiesystemen erleichtern. weiterlesen…

Doch wieder BMWi-Fördergeld

BVES begrüßt Rücknahme der Kürzungen bei Energieforschungen (u.a.)

Eigentlich wollte das Bundeswirtschaftsministerium Energieforschungs-Förderungsmittel zugunsten der „Reallabore der Energiewende“ umschichten. Der nun verabschiedete zweite Nachtragshaushalt sieht nun allerdings eine Aufstockung der Mittel für die kommenden Jahre um 167 Millionen Euro vor – schreibt weiterlesen…

2019 1,15 Milliarden für Erforschung der Energiewende

Kabinett verabschiedet Bundesbericht Energieforschung 2020

Das Bundeskabinett hat am 17.06.2020 den Bundesbericht Energieforschung 2020 beschlossen. Der Bericht gibt einen ausführlichen Überblick über die Förderpolitik der Bundesregierung zur Energieforschung und stellt die Fortschritte des 7. Energieforschungsprogramms vor (siehe: solarify.eu/7-energieforschungsprogramm-der-bundesregierung-beschlossen). Das 7. Energieforschungsprogramm wird neben dem BMWi wesentlich durch das BMBF umgesetzt. Das BMEL ist ebenfalls beteiligt. weiterlesen…

Aufbruch in die Energiezukunft

Fact Finding Missions für Energieforschung international

Um die Frage zu beantworten, wie bezahlbare, verlässliche und nachhaltige Energieversorgung in Zukunft aussehen muss, haben acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) seit Ende 2016 drei sogenannte Fact Finding Missions durchgeführt, in deren Verlauf Experten untersuchten, wie verschiedene Industrieländer die Transformation ihrer Energiesysteme vorantreiben. Der nun erschienene Abschlussbericht fasst die Erkenntnisse zusammen, bringt eine Kooperation mit Australien ins Spiel und fordert ein positives Narrativ für die Energiewende – so eine acatech-Medienmitteilung vom 23.04.2020. weiterlesen…

Zwölf Empfehlungen für Gestaltung des EE-Systems

Umfangreicher Vorschlag der Reiner Lemoine Stiftung für neues Energiemarktdesign

PV und Windgeneratoren bei Berge, Brandenburg - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDie Reiner Lemoine Stiftung (RLS) hat einen umfangreichen Vorschlag für ein neues Energiemarktdesign vorgelegt: In zwölf Punkten erklärt sie einer Medienmitteilung vom 27.02.2020 zufolge, wie Versorgung, Netze, Handel und Erzeugung zukünftig gestaltet werden sollen. Sie fordert einen energiepolitischen New Deal, der das Korsett des Konventionellen Energiesystems aufbricht und die Grundlogiken des Energiemarkts von der Zukunft her denkt. Fundamental sind dafür der massive Ausbau von Solar- und Windkraftwerken, die Etablierung von vernetzten Versorgungszellen und ein Kapazitätsmechanismus für die netzgebundene Stromerzeugung. weiterlesen…

BMWi bestreitet Kürzungen der Energieforschung

„Dafür mehr Geld für Reallabore im Energie- und Klimafonds“

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat laut Dow Jones Newswire vom 14.01.2020 bestritten, dass die Forschungsgelder für Erneuerbare Energien gekürzt werden. Das 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung vom September 2018 (siehe solarify.eu/7-energieforschungsprogramm-der-bundesregierung) umfasse neben der bisherigen anwendungsnahen Energieforschung auch das Ministeriumsprojekt „Reallabore der Energiewende“, so eine Ministeriumssprecherin. Dieser Teil werde ab dem Haushalt 2020 im Energie- und Klimafonds ausgewiesen, den die Große Koalition im Rahmen des Klimaschutzprogramms aufgestockt hat. weiterlesen…

FVEE kritisiert drastische Einschnitte bei Energieforschung scharf

Warnung vor massiven Problemen

Die drastische Kürzung der BMWi-Verpflichtungsermächtigungen für 2021 in der Energieforschung im Haushalt 2020 durch den Bundestag (s.: solarify.eu/bmwi-kuerzt-energieforschungsmittel) „wird bereits im laufenden Jahr zu massiven Problemen führen. Wichtige neue Forschungsprojekte werden nicht starten können und in den Folgejahren wird die deutsche Energieforschung substanziell geschwächt“, warnte der neue Sprecher des FVEE, Prof. Rolf Brendel vom niedersächsischen Institut für Solarenergieforschung (ISFH) in einer Medienmitteilung. weiterlesen…

BMWi kürzt Energieforschungsmittel empfindlich

„Wichtige Forschung droht auszutrocknen“

„In der vom Bund geförderten Energieforschung regiert der eiserne Besen“, schreibt Manfred Ronzheimer am 11.01.2020 in der taz. Das BMWi habe seine Programmplanung für die kommenden Jahre deutlich reduziert – das gehe aus dem bereits am 29.11.2019 beschlossenen Haushalt 2020 hervor, ohne dass es zunächst jemandem aufgefallen ist, so der Solarserver („Kahlschlag bei Energieforschung“) schon am 23.12.2019: „Der Bundestag hat die Mittel für die Bewilligung neuer Energieforschungsprojekte im Jahr 2020 radikal zusammengestrichen. Im kommenden Jahr wird die Bundesregierung kaum neue Forschungsprojekte in diesem Bereich bewilligen können.“ Ronzheimer: „Die Wissenschaftler fühlen sich überrumpelt“. weiterlesen…

Neues von Energy-X

Interview in DLF – Forschung aktuell mit Robert Schlögl

Robert Schlögl - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyProf. Robert Schlögl, Direktor der Abteilung Heterogene Reaktionen am Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (CEC) in Mülheim an der Ruhr, sprach in einem Interview mit dem Deutschlandfunk über das EU-geförderte Projekt Energy-X. Anlass dazu war eine in Brüssel kürzlich präsentierte Roadmap für Energy-X. weiterlesen…

„Wir müssen offensichtlich Neuland gestalten“

Aufruf zu Weitblick, Technologieoffenheit und Kooperation

von Matthias Grünig

Der Berliner IT-Fachmann Matthias Grünig nennt seinen Aufruf bescheiden einen „naiven Versuch“ – der studierte Physiker mahnt ultimativ politischen Nachholbedarf an: Es müsse viel mehr Geld in die Erforschung alternativer Treibstoffe investiert werden. Denn die fossilen Energien und die Umweltressourcen neigen sich dem Ende zu, die Weltbevölkerung wachse weiter, der Klimawandel bedrohe die globalen Lebensbedingungen, die ökonomische Ungleichheit der Kontinente und monopolistischen Machtgefüge festigten sich. weiterlesen…