Kampf um die Erderwärmung

Im Trumpozän heißt es aktuell nicht mehr „Kampf gegen den Klimawandel“ sondern eher „Kampf um den Klimawandel“. Mit seinem Aufruf „Make our planet great again“ hatte Frankreichs neuer Präsident Emmanuelle Macron weltweit Aufmerksamkeit erhalten. Jetzt hat seine Regierung eine Internetseite uploaden lassen, mit der sie für den Kampf gegen den Klimawandel mobilisieren will. Aber nicht nur das: Von Klimaleugner-Politik frustrierte Forscher werden nach Frankreich eingeladen, wie Suzanne Krause auf deutschlandfunk.de schreibt.

Eine Woche nach seinem Appell an die Weltbevölkerung ( „Make Our Planet Great Again“) lud Macron amerikanische Wissenschaftler, die wegen Trumps Klima-Kehrtwende nicht mehr ungehindert über das Thema Klimawandel forschen können, ausdrücklich ein, nach Frankreich zu kommen. Dafür wurde extra ein Internet-Portal namens makeourplanetgreatagain.fr in englischer Sprache mit Kontaktbörse, Tipps und Ansprechpartnern entwickelt, das alle ansprechen soll, „Forscher, aber auch Erfinder, Industrielle, Unternehmer, Bürgerrechtler, die ihr Scherflein zum Kampf gegen den Klimawandel beitragen und der von Frankreich initiierten neuen Koalition beitreten wollen“, sagt Nicolas Hulot, Minister für ökologischen und solidarischen Wandel. Business France, Werbeagentur für die wirtschaftliche Attraktivität Frankreichs im Ausland, betreut den Webauftritt. Und das Ministerium für Hochschule und Forschung will Wissenschaftler im Bereich Klimawandel stärker unterstützen, obwohl es seit jeher unter Geldknappheit leidet. Der Aktionsplan wurde innerhalb einer Woche aus dem Boden gestampft. Und soll weltweit laut Nicolas Hulot eine erste Botschaft vermitteln.

Um die Zivilgesellschaft in den Kampf gegen den Klimawandel eng einzubinden, hat Macron am 06.08.2017 ein erstes Treffen mit Wissenschaftlern, Nichtregierungsorganisationen und Geldgebern anberaumt – die im August 2015 Gesetz gewordene französische Energiewende in Frankreich soll rascher umgesetzt werden.

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