Ozonloch schrumpft: minus 6 %
Offen, ob es sich wieder schließt
Nach Erkenntnissen von amerikanischen Klimaforschern und einer Mitteilung der NASA ist das Ozonloch dieses Jahr kleiner als früher. Laut Nasa sei daraus aber nicht zu schließen, ob sich das Loch wieder schließen werde. Regionale Einflüsse sollen dazu beigetragen haben, dass die Ausdehnung auf 20,9 Millionen Quadratkilometer begrenzt blieb – sechs Prozent weniger als im Jahresdurchschnitt seit 1990. Ursache seien steigende Temperaturen auf der Südhalbkugel. Diese wärmere Luft habe zu weniger polaren stratosphärischen Wolken geführt, in denen das Ozon von Chlor und Brom angegriffen wird. Allerdings hat das Ozonlocherneut den Süden von Argentinien und Chile erreicht. Wissenschaftler auf der Insel Teneriffa teilten mit, die Ozonschichthabe sich im Vergleich zu normalen Werten um über 50% verringert. Die Intensität sei auf höchstem Wert. weiterlesen…