Ozonloch schrumpft: minus 6 %

Offen, ob es sich wieder schließt

Nach Erkenntnissen von amerikanischen Klimaforschern und einer Mitteilung der NASA ist das Ozonloch dieses Jahr kleiner als früher. Laut Nasa sei daraus aber nicht zu schließen, ob sich das Loch wieder schließen werde. Regionale Einflüsse sollen dazu beigetragen haben, dass die Ausdehnung auf 20,9 Millionen Quadratkilometer begrenzt blieb – sechs Prozent weniger als im Jahresdurchschnitt seit 1990. Ursache seien steigende Temperaturen auf der Südhalbkugel. Diese wärmere Luft habe zu weniger polaren stratosphärischen Wolken geführt, in denen das Ozon von Chlor und Brom angegriffen wird. Allerdings hat das Ozonlocherneut den Süden von Argentinien und Chile erreicht. Wissenschaftler auf der Insel Teneriffa teilten mit, die Ozonschichthabe sich  im Vergleich zu normalen Werten um über 50% verringert. Die Intensität sei auf höchstem Wert. weiterlesen…

Frustriert gegen elektrischen Widerstand

Neues Modell könnte langfristig Hochtemperatur-Supraleitung erklären

Die Vision vieler Physiker ist ein Material, das Strom bei Raumtemperatur ohne Verluste leitet. Um sie zu verwirklichen, müssen Forscher jedoch erst verstehen, warum Hochtemperatur-Supraleiter ihren Widerstand verlieren. Verglichen mit herkömmlichen Supraleitern leiten diese Materialien bei deutlich höheren Temperaturen verlustfrei Strom, bisher allerdings immer noch weit unter Null Grad Celsius. Physiker des Max-Planck-Instituts für chemische Physik fester Stoffe in Dresden weisen nun die Richtung zu einer neuen Erklärung für dieses elektronische Verhalten. weiterlesen…

Deutscher Solarpreis für NRW-Klimaschutzministerium

Erstmals Ministerium ausgezeichnet – acht Kategorien

In acht Kategorien wurde am 19.10.2013 im Kunstmuseum Bonn der Deutsche Solarpreis 2013 verliehen. Die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien e. V. (EUROSOLAR) zeichnete zum 20. Mal innovative Projekte, Initiativen und engagierte Vorreiter im Bereich der Erneuerbaren Energien aus. Der Solarpreis ist einer der ältesten und renommiertesten Auszeichnungen für herausragendes Engagement beim Einsatz Erneuerbarer Energien. Zum ersten Mal wurde ein Ministerium ausgezeichnet. weiterlesen…

Nachhaltigkeitsstrategie NRW

Neues Projekt am Wuppertal Institut

Die gemeinschaftliche Lösung von ökologischen, ökonomischen und sozialen Herausforderungen gehört heute zu den zentralen politischen Gestaltungsaufgaben. Nachhaltigkeitsstrategien können dazu entscheidende Beiträge leisten. In einem neuen Forschungsprojekt des Wuppertal Instituts soll anhand konzeptioneller Analysen die mögliche Ausgestaltung einer Nachhaltigkeitsstrategie für das Land Nordrhein-Westfalen erarbeitet werden. Dabei soll auch von guten Beispielen anderer Bundesländer gelernt werden. Begleitend wird ein „Team Nachhaltigkeit“ in den Diskussionsprozess eingebunden, das sich aus nachhaltigkeitsrelevanten Akteuren des Landes zusammensetzt. weiterlesen…

Brennstoffzellen an der Schwelle zum Markteintritt

13. f-cell-Konferenz und Messe in Stuttgart

„Neue Dynamik in der Wasserstoff- und Brennstoffzellenbranche“ melden die Veranstalter der f-cell Konferenz und Messe (Stuttgart, 30.09.-02.10.2013). Unter dem Dach WORLD OF ENERGY SOLUTIONS fand die f-cell erneut im Verbund mit BATTERY+STORAGE sowie dem e-mobil BW TECHNOLOGIETAG statt. weiterlesen…

Doppel-Ehrung für CEC-Direktor Neese

Jean Perrin Award und Aufnahme in Leopoldina

Professor Frank Neese, Direktor am Mülheimer Max-Planck-­Institut für Chemische Energiekonversion, hat den renommierten Jean Perrin Award 2013 verliehen bekommen. Der Preis wird  von der französischen chemischen Gesellschaft für Physikochemiker an herausragende Wissenschaftler verliehen, zuvor u. a. an den US-ägyptischen Femto-Chemiker und Nobelpreisträger Ahmed Zewail, und an Michael Grätzel, der die nach ihm benannte Grätzel-Solarzelle entwickelt hat. Die offizielle Verleihung war am 16.10.2013 im Rahmen der Conférence Jean Perrin 2013. Mit dem Preis wurden die Bemühungen Neeses um die Aufklärung des Mechanismus der Wasserspaltung in der Photosynthese gewürdigt. „Gerade diesen Award verliehen zu bekommen und  mit solch prominenten Preisträgern aus den Vorjahren in einem Atemzug erwähnt zu werden, ist eine besondere Ehre“, so Neese. weiterlesen…

Klimaschutz nicht hoch im Kurs

Kurzfristiges Denken dominiert langfristig – ohne weitere Anreize dominiert egoistisches Verhalten

Menschen sind schlecht darin, gemeinsame Risiken in den Griff zu bekommen. Der Klimawandel ist ein gutes Beispiel dafür: Die jährlichen Klimagipfel haben bislang nicht zu konkreten Maßnahmen geführt. Grund dafür ist, dass Menschen eine sofortige materielle Belohnung als wertvoller ansehen als Investitionen in die Lebensqualität der Zukunft. Kooperatives Verhalten beim Klimaschutz muss deshalb stärker mit kurzfristigen Anreizen wie Belohnung oder gutem Ansehen verknüpft werden. weiterlesen…

TPEC: EEG-Faktencheck

Exportieren wir EEG-Strom zu Spottpreisen? – Fakten zur Versachlichung der Diskussion aus dem IASS

In den vergangenen Monaten wurden wiederholt Rekord-Meldungen beim deutschen Stromexport veröffentlicht. Von Januar bis Mai wurden 2013 mehr als 31 TWh exportiert, 46 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum1.

Bei günstigen Witterungsbedingungen deckt Deutschland inzwischen einen Großteil seines Strombedarfs mit erneuerbaren Energien. Der Preis an der Strombörse erreicht neue Tiefststände.2 In diesem Zusammenhang wird häufig kritisiert, dass die Stromproduktion aus erneuerbarer Energie in Deutschland zunächst mit hohem finanziellem Aufwand gefördert wird, um den Strom anschließend zu geringen Preisen ins Ausland zu exportieren. Doch trifft diese Kritik auch zu? weiterlesen…

Armut und Klima hängen zusammen

Klimawandel wird weltweite Armut verschlimmern

Das britische Forschungsinstitut Overseas Development Institute (ODI – führender unabhängiger Thinktank Großbritanniens für internationale Entwicklung und humanitäre Fragen) hat eine aufsehenerregende Prognose veröffentlicht: Wenn nichts geschieht, so die Forscher Andrew Shepherd, Tom Mitchell, Kirsty Lewis, Amanda Lenhardt, Lindsey Jones, Lucy Scott und Robert Muir-Wood in ihrem Bericht „The geography of poverty, disasters and climate extremes in 2030„, wird der Klimawandel für immer mehr Menschen bittere Armut zur Folge haben. Bis 2030 würden zum Beispiel 325 Millionen Menschen in den am meisten gefährdeten Ländern Südasiens und Schwarzafrikas in extremer Armut leben. Mehr als 300 Millionen Menschen sind laut Nicholoas Stern („Der Global Deal“, S. 46) derzeit schon tropischen Zyklonen ausgetzt. Gründe sind Dürren, Regenfälle mit Überflutungen und Hitzewellen. weiterlesen…

Kabeljau flieht aus der Nordsee

Der Atlantische Kabeljau erobert die Arktis

Wegen der steigenden Wassertemperaturen dringt der Kabeljau aus Nordsee und Atlantik immer weiter in das Verbreitungsgebiet des Polardorsches vor. Im August sei von Forschern vor der Küste Spitzbergens hauptsächlich junger Kabeljau gefangen worden, teilte das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven mit – ein Zeichen grundlegender Veränderungen in der Arktis. Mit 4,5 Grad sei die Wassertemperatur für den dort eigentlich heimischen Polardorsch viel zu hoch. weiterlesen…