Klimawandel: Sibiriens Küste erodiert schneller

Wegener-Institut: Tempo der Küstenerosion in Ostsibirien hat sich fast verdoppelt

Die vor allem aus Permafrost bestehenden Steilküsten Ostsibiriens erodieren immer schneller. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, nachdem sie Daten und Luftaufnahmen der Küstenstreifen aus den zurückliegenden 40 Jahren ausgewertet haben. Als Gründe für die zunehmende Erosion führen die Forscher die steigende Sommertemperatur in den russischen Permafrostgebieten sowie den Rückzug des arktischen Meereises an. Es fällt als Küstenschutz in jedem Jahr länger aus. In der Folge unterspülen Wellen die Küsten. Gleichzeitig sinkt das Land von oben ein. Besonders betroffen ist die kleine Insel Muostakh (Vergleichs-Foto) östlich des Lena-Deltas. Sie könnte dem anhaltenden Landverlust auf Dauer sogar ganz zum Opfer fallen, so die Experten. weiterlesen…

CO2 anschaulich gemacht

Gastbeitrag von Ulrich Wiegel*)

Ob eine Klimadynamik wie heute in Urzeiten schon einmal aufgetreten ist, erscheint weniger wichtig als die Frage, welche Folgen sie für unsere hochsensible Zivilisation haben kann, Für derartige Prognosen können immer nur zurückliegende Entwicklungen in die Zukunft projiziert werden, mit bestimmten Annahmen. Daher ist eine Prognose in der Gegenwart nie beweisbar, dazu fehlt die zukünftige Realität. Wenn die Prognose unangenehm ist, werten wir gern ihre Nichtbeweisbarkeit als Beweis des Gegenteils. Sehr beliebt, nur unlogisch. Auch vor Gericht gilt bei nicht beweisbarer Schuld des Angeklagten lediglich die Vermutung der Unschuld, bewiesen ist sie damit nicht.
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Planungstool für Netzausbau in Entwicklung

Forschungsprojekt entwickelt Planungstool für Netzausbau

Der ideale Verlauf einer Stromtrasse hängt von vielen Faktoren ab. Wissenschaftler der Technischen Universität Dortmund arbeiten gemeinsam mit dem Netzbetreiber Amprion arbeiten an,  einer Bewertungsfunktion, ein mathematisches Modell zur Bewertung der Kriterien des idealen Verlaufs einer Stromtrasse. Das Forschungsprojekt Stromnetzplanung soll es Planern mittels eines computergestützten Planungstools ermöglichen, verschiedene Trassenverläufe objektiv zu bewerten, Varianten zu visualisieren und schneller Kompromisse zu erarbeiten. weiterlesen…

Ein Beispiel zur Global Soil Week: Kolumbien

Orinoco-Savanne: Bäume als Regenmacher in der Steppe

Vor eineinhalb Jahren beschrieb im ithaka-journal ein Artikel anschaulich eine Möglichkeit beschrieb, wie in Kolumbien der Steppe das Land zurück gewonnen und wieder fruchtbar gemacht wurde. „Noch vor 25 Jahren herrschte trostlose Steppe im kolumbianischen Las Gaviotas“, so die Autoren Haiko Pieplow und Ute Scheub: „Heute wachsen wieder Waldgärten auf über 8000 ha, und mit dem Wald kehrte auch der Regen zurück. So ernährt der Wald bereits über 200 Familien, die neben veredelten Produkten aus den Waldgärten inzwischen sogar Trinkwasser in die Hauptstadt verkaufen.“ weiterlesen…

Prinz-von-Asturien-Preis für Gruss und MPG

Ein Ereignis mit politischer Strahlkraft – zumindest in Spanien

Vier junge Nachwuchswissenschaftler aus Argentinien, Südkorea, Österreich und Deutschland haben gemeinsam mit Präsident Peter Gruss den Prinz-von-Asturien-Preis für Internationale Zusammenarbeit in Oviedo erhalten. Während die Preisverleihung in Spanien einer der Hauptberichtspunkte in den Medien war, blieb er in Deutschland vollkommen unbeachtet – trotz eines deutschen Preisträgers: der Max-Planck-Gesellschaft. weiterlesen…

Leibniz-Gemeinschaft richtet zwei neue Forschungsverbünde ein

„Energiewende“ und „Medizintechnik“

Das Präsidium der Leibniz-Gemeinschaft richtet auf Antrag der beteiligten Institute zwei Leibniz-Forschungsverbünde zu den Themen „Energiewende“ und „Medizintechnik“ ein. Die Verbünde erhalten jeweils 80.000 Euro als Anschubfinanzierung aus den Mitteln des Impulsfonds des Präsidiums, sind aber im Kern Gemeinschaftsunternehmungen der beteiligten Institute, die sich dabei finanziell und personell besonders engagieren. weiterlesen…

Wissen schafft Perspektiven für Energiewende und Industrie

acatech Festveranstaltung

Der Energiewende und dem Aufbruch in die sogenannte Industrie 4.0 widmete acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften am 23.10.2013 seine diesjährige Festveranstaltung  in Berlin. Das Akademieprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ stellten acatech-Präsident Reinhard Hüttl und Robert Schlögl, Max-Planck-Gesellschaft, vor. Henning Kagermann skizzierte den Weg in die Industrie 4.0. Über Fragen an die Internetkultur und die Nachwuchsförderung sprachen Johannes Buchmann, TU Darmstadt, und Kristina Reiss, TU München. Mit dem Journalistenpreis PUNKT wurden www.sueddeutsche.de sowie die Fotografen Sven Döring und Uwe H. Martin ausgezeichnet. weiterlesen…

Noch einmal: Der Bachmann-Töpfer-Vorschlag – und andere

RNE: EEG-Umlage steigt, Reformvorschläge kursieren

Auch 2014 wird die Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien wieder steigen und damit wahrscheinlich die Strompreise. Ex-Bundesumweltminister Klaus Töpfer und der Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, Günther Bachmann, haben  einen Vorschlag zu einer Zuordnung der Kosten der erneuerbaren Energien gemacht, der einen neuen Rahmen für die Reform des Strommarktes gibt. Solarify zitierte – eine Pressemitteilung des Rates für Nachhaltige Entwicklung erläutert den Vorschlag noch einmal. weiterlesen…

9.000 H2-Moleküle pro Sekunde

„Energie der Zukunft“ – Neue Wege zur Biowasserstoffproduktion

Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion (MPI CEC) und der Ruhr-Universität Bochum (RUB) ist es gelungen Biologie und Chemie zu kombinierten und halbsynthetische Eisen-Eisen-Hydrogenasen ([FeFe]-Hydrogenasen) herzustellen. Damit könnte in Zukunft ein sauberer Energieträger produziert werden: Wasserstoff. weiterlesen…