The Atlantic: USA mit Rohöl-Rekord

USA fördert mehr Öl als jedes andere Land – warum?

2023 erlebten die Vereinigten Staaten einen bedeutenden Entwicklungsschub im Bereich der sauberen Energien, während sie gleichzeitig einen Rekord in der Ölproduktion aufstellten und andere große Produzenten wie Russland und Saudi-Arabien übertrafen – wie The Atlantic am 20.12.2023 veröffentlichte (Zusammenfassung von Illuminem vom 21.12.2023). Die USA haben ihre Ölproduktion erhöht, teilweise aufgrund globaler Dynamiken wie dem Einmarsch Russlands in der Ukraine. Das wirkte sich drastisch auf die globalen Ölpreise und die inländischen wirtschaftlichen Bedingungen aus. weiterlesen…

Ersatz profitabler Kohlekraftwerke durch 100% Erneuerbare Energien

Neue Untersuchung von Zero Emission Think Tank und Goodfuture

Der Bau und Betrieb von Wind-Solar-Batterie-Parks ist billiger als der Weiterbetrieb von wirtschaftlich abgeschriebenen Kohlekraftwerken, und zwar bei rund 90% der Kohlekraftwerke weltweit. Ein entscheidender Vorteil: die Betriebskosten für erneuerbare Energien sind günstiger als der Betrieb bestehender Kohlekraftwerke. Dadurch werden zusätzliche Gewinne erzielt. So lautet das Ergebnis einer neuen Untersuchung von Zero Emission Think Tank und Goodfuture, Berlin, vom Die neue Erkenntnis hat weitreichende Folgen für die Kohlewirtschaft, die mit diesen neuen ökonomischen Umständen konfrontiert ist. weiterlesen…

Kosten für britischen Atomstrom expoldieren

Hinkley Point C: Teure Überraschung zu Weihnachten

Das im Bau befindliche britische Atomkraftwerk Hinkley Point C entpuppt sich immer mehr als Kostenfalle. Nach massiv gestiegenen Baukosten wird nun deutlich, dass auch die Kosten für den erzeugten Strom deutlich höher ausfallen werden als ursprünglich angenommen. Dazu erklärt die Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE), Dr. Simone Peter: „Atomenergie demontiert sich weiter selbst und wird dabei zu einem teuren Albtraum für Verbraucherinnen und Verbraucher, Staaten und Unternehmen.“ (Bild: 3D-Modell von Hinkley Point C – © gov.uk_OGL 3) weiterlesen…

Teurer Super-Stromer aus dem Reich der Mitte

Nio präsentiert ET9

Er wäre ein teures Weihnachtsgeschenk: Mehr als 100.000 Euro für ein chinesisches E-Auto. Der „Landjet“ (stern) Nio EP9 wurde am 23.12.2023 präsentiert, ist aber erst 2025 lieferbar. Mit seiner 900V-Elektroarchitektur übertrifft die Super-Luxus-Limusine die üblichen Industriestandards und signalisiert einen „neuen Maßstab in Effizienz und Leistung elektrischer Antriebe“, so der Hersteller. Besonders sticht die Einführung von Steer-by-wire hervor, das soll das Fahrerlebnis durch erhöhte Präzision und Anpassungsfähigkeit verbessern. Laut Nio soll der ET9 seine Reichweite bis 255 Kilometer in gerade mal 5 Minuten nachladen können. (Foto: Nio EP9 – © Jengtingchen – Eig. Werk, CC BY-SA 4.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

Ausstieg aus fossilen Brennstoffen könnte jährlich fünf Millionen Leben retten

Gut die Hälfte der Todesfälle durch Luftverschmutzung hängen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen zusammen

Der Ausstieg aus der Nutzung fossiler Brennstoffe würde nicht nur den Klimawandel bremsen. Er könnte pro Jahr weltweit auch fünf Millionen Todesfälle durch Luftverschmutzung verhindern. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Team, an dem auch ForscherInnen des Max-Planck-Instituts für Chemie beteiligt waren. Die Forschenden ermittelten die Belastung durch Luftverschmutzung und deren gesundheitlichen Auswirkungen. Dabei ordneten sie sowohl die Gesamtsterblichkeit als auch die krankheitsspezifischen Sterbefälle bestimmten Emissionsquellen zu. Im British Medical Journal (BMJ) haben sie am 06.12.2023 gezeigt, dass die Verfeuerung fossiler Brennstoffe pro Jahr weltweit etwa zu fünf Millionen Todesfällen führt, die sich durch eine konsequente globale Energiewende verhindern ließen. weiterlesen…

CO2-Abgabe muss vollständig an VerbraucherInnen zurückfließen

vzbv fordert Bundesregierung auf: 139 Euro Klimageld pro Person

Die Bundesregierung hat in den Jahren 2021 bis 2023 11,4 Milliarden Euro durch die CO2-Bepreisung eingenommen. Der Verbraucherzentrale-Bundesverband (vzbv) fordert, diese Summe vollständig als Klimageld an VerbraucherInnen auszuzahlen. Das entspricht einer Einmalzahlung von 139 Euro pro Person. weiterlesen…

Weg frei für die Stahl-Transformation

Europäische Kommission genehmigt Förderung der grünen Stahlerzeugung im Saarland

Die Europäische Kommission hat am 19.12.2023 die von der Bundesregierung avisierte Milliardenförderung der saarländischen Stahlindustrie beihilferechtlich genehmigt. Ziel der Förderung ist die Dekarbonisierung der Stahlproduktion. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat damit beihilferechtlich das grüne Licht aus Brüssel erhalten, um der Dillinger Hüttenwerke AG, der Saarstahl AG und der ROGESA mbh gemeinsam mit dem Saarland bis 2027 insgesamt rund 2,6 Milliarden Euro für den klimaneutralen Umbau der Stahlproduktion zur Verfügung zu stellen. Die Unternehmen wollen dadurch mittelfristig rund vier Millionen Tonnen CO2-Emissionen im Jahr einsparen. In einem nächsten Schritt wird nun auf Basis der Haushaltseinigung der Bundesregierung vom 13.12.2023 die Erteilung des nationalen Förderbescheids vorbereitet. weiterlesen…

Was wir heute übers Klima wissen

Faktenpapier zum Stand der Klimaforschung aktualisiert

Vor drei Jahren hat klimafakten.de gemeinsam mit dem Deutschen Klima-Konsortium (DKK), dem Deutschen Wetterdienst (DWD), der Helmholtz-Klimainitiative und weiteren Partnern den Stand des Wissens zu Ursachen und Folgen des Klimawandels kompakt zusammengefasst. Nun liegt die neueste Version dieses Faktenpapiers vor. weiterlesen…

Nachhaltige Produkte werden EU-weit neuer Standard

Bedingungen: Ressourcen sparend, langlebig und reparierbar – kurz: kreislaufwirtschaftfähig

Die EU-Mitgliedstaaten haben am 22.12.2023 die neue Ökodesign-Verordnung beschlossen. Künftig sollen nur noch solche Produkte auf den Binnenmarkt kommen, die ressourcensparend hergestellt wurden, langlebig und reparierbar sowie energieeffizient sind – kurz kreislaufwirtschaftförderlich. Mit der Verordnung will die EU vor allem die Vernichtung von gebrauchsfähigen Konsumartikeln wie Textilien und Schuhen stoppen. weiterlesen…

Klimaaußenpolitikstrategie der Regierung

„Emissionen senken, global handeln, Chancen ergreifen“

Eben hat die Bundesregierung die erste Klimaaußenpolitikstrategie Deutschlands verabschiedet. Diese bündelt die klimapolitischen Ziele und Maßnahmen der verschiedenen Ressorts, definiert Prioritäten und schafft einen Fahrplan für kohärentes Regierungshandeln in der Klimaaußenpolitik. In einer gemeinsamen Medienmitteilung von Auswärtigem Amt, Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz wird die Veröffentlichung der Klimaaußenpolitik-Strategie – „die umfassendste Strategie dieser Art weltweit“ – kommentiert. (Foto: Klimafolgen – Hochwasser am Rhein 05.02.2021, Wiesbaden – © Franziska Vogt für Agentur Zukunft) weiterlesen…