Nur 16 Prozent SDG-Ziele auf bestem Weg, bis 2030 weltweit erreicht zu werden

Sustainable Development Report 2024

Der Bericht über nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Report, SDR) überprüft jedes Jahr die Fortschritte bei den Zielen für nachhaltige Entwicklung seit ihrer Verabschiedung durch die 193 UN-Mitgliedstaaten im Jahr 2015. Der am Vorabend des UN-Zukunftsgipfels veröffentlichte SDR 2024 empfiehlt eine Reihe von Schlüsselreformen für das UN-System, um die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu bewältigen. Die diesjährige Ausgabe enthält auch einen neuen Index für die Unterstützung des UN-basierten Multilateralismus durch die Länder und erörtert langfristige Wege zur Erreichung nachhaltiger Nahrungsmittel- und Landsysteme. (Titel: Sustainable Development Report 2024 – © dashboards.sdgindex.org) weiterlesen…

Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie

Online mitgestalten

Deutschland soll nachhaltiger werden – so konkret und lebensnah wie möglich. Die Bundesregierung entwickelt die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie gemeinsam mit allen Teilen der Gesellschaft weiter – mit dem Ziel, Nachhaltigkeit konkret und lebensnah umzusetzen. Die Bürgerbeteiligung hat im letzten Jahr mit den Dialogkonferenzen in Berlin und Bremen begonnen. Bis zum 26.07.2024 können sich interessierte BürgerInnen online beteiligen. Die Beiträge werden dann für die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie ausgewertet. weiterlesen…

Ethical Clothing: Klamotten-Kreislaufwirtschaft

Modeindustrie Expertin in Greenwashing

Das Unternehmen „Ethical Clothing“ wurde mit dem Ziel gegründet, ethische Entscheidungen beim Kauf von Kleidung und Accessoires zu erleichtern. Denn obwohl die Gründer über ethisches Einkaufen Bescheid wussten, kannten sie keinen einzigen Ort, an dem man eine große Auswahl an ethischer Kleidung von verschiedenen Marken finden konnte. Denn um ethische Kaufentscheidungen treffen zu können, mussten sie erst einmal authentische ethische Optionen finden, und genau hier sei es kompliziert geworden. weiterlesen…

13 Startups fördern Nachhaltigkeit mit Freude statt schlechten Gewissens

6. Demo Day von Circular Valley

Beim 6. DemoDay von Circular Valley haben am 28.05.2024 junge Unternehmen aus der ganzen Welt in der Historischen Stadthalle Wuppertal ihre Ideen für die Kreislaufwirtschaft präsentiert. Sie entwickeln grüne Laster, stellen Holz her, ohne Bäume zu fällen, und verhindern, dass Plastik auf der Deponie landet. (Mitschnitt auf Youtube – Foto: Mitulkumar Suthar von Qaptis in der Stadthalle Wuppertal beim DemoDay # 6 von Circular Valley – © Jan Turek, Circular Valley) weiterlesen…

Grafit aus alten Reifen wird zu Batterien

DemoDay von Circular Valley

Am 28.05.2024 fand in der Historischen Stadthalle in Wuppertal der sechste DemoDay für 13 nationale und internationale Startups statt. Die jungen Unternehmen präsentierten Ideen von Startups aus der ganzen Welt für eine echte Kreislaufwirtschaft. Dabei ging es um Grafit, das einst in alten Reifen steckte und nun in Batterien für Elektroautos verwendet werden soll. Um eine neue Technik, die CO2 einfängt, damit auch schwere Trucks es nicht mehr ausstoßen. Und um weggeworfene Blumen, die zu einem Bioschaum werden, der giftige Kunstharze ersetzt. weiterlesen…

Sechs innovative Ideen zur ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft ausgezeichnet

Forum Junge Spitzenforschung prämiert Forschungsansätze

Der Wettbewerb „Forum Junge Spitzenforschung“ bietet Nach­wuchs­wissen­schaftlerInnen aus der Region die Möglichkeit, ihre innovativen Forschungsansätze zu präsentieren. Dieses Jahr ging es um das Thema „Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft“. Sechs Projektteams aus Dortmund und Essen haben am 25. April ihre Ideen einer Jury aus WirtschaftsexpertInnen vorgestellt: Dr. Thomas Seidensticker von der Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen der Technischen Universität Dortmund schaffte es mit seinem Projekt „Renewlysis“ („effiziente Kombination von renewables und catalysis„) auf den ersten Platz. Insgesamt 30.000 Euro Preisgeld gingen an das Siegerteam und die FinalistInnen. weiterlesen…

Standardwerk: Weltbild der Circular Economy und Bioökonomie – Vorbild Natur?

Warum dieses Buch? Ein Vorwort von Thomas Marzi und Manfred Renner

„Green Economy, Blue Economy, grünes Wachstum, Kreislaufwirtschaft, Industrielle Ökologie: Es herrscht kein Mangel im Wettbewerb der Begriffe für den notwendigen Wandel in Richtung eines nachhaltigen Wirtschaftens.“ Der Satz, den wir hier an den Anfang unseres Buches „Das Weltbild der Circular Economy und Bioökonomie – Vorbild Natur?“ gestellt haben, stammt nicht von uns, sondern von der ehemaligen Journalistin der Wochenzeitung „Die Zeit“, Christiane Grefe. Er steht im Vorwort ihres 2016 erschienenen Buches „Global Gardening“, in dem sie sich differenziert mit der Bioökonomie auseinandersetzt, um die die obige Aufzählung also noch ergänzt werden muss. (Buchtitel: Das Weltbild der Circular Economy und Bioökonomie, Vorbild Natur? – © Springer Sprektrum) weiterlesen…

Wie passen Marktwirtschaft und Klimaschutz zusammen?

Zukunftsgruppe Wettbewerb & Nachhaltigkeit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zieht Bilanz

Die Zukunftsgruppe Wettbewerb & Nachhaltigkeit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) hat sich mit der Frage beschäftigt, wie sich wirtschaftlicher Wettbewerb einerseits und Nachhaltigkeitsziele andererseits auf einen Nenner bringen lassen. Können die ambitionierten Ziele für nachhaltige Entwicklung trotz Wettbewerbs zwischen Unternehmen erreicht werden? Wie kann ein Unternehmen Zulieferern im globalen Süden bessere Bedingungen anbieten, wenn es zugleich die Wettbewerber im Preis unterbieten will? Widersprechen einander Klimaschutz und Marktwirtschaft? Nun hat sie ein Grundlagenwerk vorgelegt. (Bild: Haucap et al. ‚Competition and Sustainability‘ – © Verlag Edward Elgar Publications) weiterlesen…

Halbzeit bei den SDGs

Transformationsbericht „Kreislaufwirtschaft“

Treibhausgase werden zur Hälfte emittiert bei der Gewinnung und Verarbeitung von fossilen Rohstoffen. Wenn wir diesen bedeutenden Faktor des Klimawandels angehen wollen, müssen wir hier ansetzen. Die Kreislaufwirtschaft bietet auf den verschiedenen Feldern Antworten dazu, wie der vom Kabinett am 27.03,2024 beschlossene Transformationsbericht „Kreislaufwirtschaft“ erläutert. (Grafik: 17 Sustainable Development Goals – Nachhaltigkeitsziele Übersicht deutsch – © UN.Org/sustainabledevelopment) weiterlesen…

Wie Öl- und Gasexporteure ihre Volkswirtschaften auf grünen Wasserstoff umstellen können

Beispiel Saudi-Arabien, Kasachstan und Nigeria

Viele Volkswirtschaften sind abhängig von Öl- und Gasexporten. Doch der Kampf gegen die Klimaerwärmung lässt die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen weltweit sinken und unterstreicht die Notwendigkeit wirtschaftlicher Diversifizierung. In einer neuen Studie für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISII untersucht, welche Risiken und Chancen dieser Umstieg beispielhaft für Saudi-Arabien, Kasachstan und Nigeria mit sich bringen könnte, und ob und in welchem Ausmaß der Export fossiler Energieträger in Zukunft durch den Export von grünem Wasserstoff und dessen Derivaten ersetzt werden könnte. Ihre Ergebnisse haben sie in der Untersuchung mit dem Titel „The role of green hydrogen in the energy transformation of fossil fuel exporters“ zusammengefasst. weiterlesen…