Humboldtianer diskutierten über Circular Economy

TU Clausthal, VW und Salzgitter als Vorreiter

Die Jahrestagung 2022 der Deutschen Gesellschaft der Humboldtianer e.V. (DGH) hat laut einer Medienmitteilung vom 22.11.2022 am 04.11.2022 in Clausthal und Goslar stattgefunden. Das Thema der zweitägigen Versammlung war mit der „Circular Economy“ beim Gastgeber TU Clausthal entlehnt, die sich die Kreislaufwirtschaft als übergreifendes Forschungsziel gegeben hat. Die öffentliche Auftaktveranstaltung in der Aula der TU mit etwa 100 Humboldtianer:innen und 30 Interessierten aus Clausthal-Zellerfeld und der Region war diesem Thema gewidmet. (Foto: Aula der TU Clausthal – © Netnet, via Wikimedia Commons, CC BY 3.0 creativecommons.org, ) weiterlesen…

Gefahr digitaler Medien für Demokratie

Deutliche Einflüsse auf Faktoren wie Vertrauen, Partizipation, Populismus und Polarisierung

Es gibt zwei gängige Denkweisen über die Demokratie im Online-Zeitalter. Erstens: Das Internet ist eine Befreiungstechnologie und wird eine Ära der globalen Demokratie einläuten. Zweitens: Man kann soziale Medien oder Demokratie haben, aber nicht beides. Was ist richtiger? Es besteht kein Zweifel, dass die Demokratie weltweit auf dem Rückzug ist. Selbst in vermeintlich stabilen Demokratien kam es in letzter Zeit zu Ereignissen, die mit Demokratie und Rechtsstaatlichkeit unvereinbar sind, wie etwa der gewaltsame Angriff auf das US-Kapitol 2021.(Bild: Digitale Medien – © Gerd Altmann auf Pixabay) weiterlesen…

UN-Klimakonferenz COP27: Germanwatch lobt Durchbruch bei Fonds für Schäden und Verluste

Mit großer Mühe: Weltgemeinschaft rettet wesentliche Elemente für globalen Klimaschutz

Im rauen Fahrwasser der aktuellen Weltlage bleibt der Kahn „Klimaschutz“ nach Einschätzung der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch gerade noch auf Kurs. „Manche auf dem Weltklimagipfel wollten angesichts geopolitischer Spannungen das Pariser Klimaabkommen versenken. Durch den gemeinsamen Einsatz progressiver Länder und der Zivilgesellschaft konnte das im Wesentlichen abgewendet werden“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. „Das 1,5 Grad-Limit bleibt das elementare Ziel im globalen Klimaschutz – und es ist noch immer erreichbar.“ weiterlesen…

Sauberes Kerosin aus E-Methanol

DLR: Neu­es Ver­fah­ren für nach­hal­ti­ges Ke­ro­sin aus Me­tha­nol

Der Luftverkehr wächst weltweit mit der Folge, dass ein Drittel der Klimawirkung von Flugzeugen durch CO2-Emissionen verursacht wird. Zwei Drittel entfallen auf sogenannte Nicht-CO2-Effekte. Dazu zählen der Ausstoß von Schadstoffen sowie der Einfluss von Kondensstreifen und der daraus entstehenden Zirruswolken auf das Klima. Im Forschungsprojekt M2SAF unterstützt das DLR laut einer Medienmitteilung vom 17.11.2022 die Industrie, ein neues Herstellungsverfahren für klimafreundliches Kerosin zu entwickeln. – weiterlesen…

Großes Forum der Circular Economy

Bundesforschungsministerin: „Wir wollen Vorreiter für Kreislaufwirtschaft in Europa werden“ – Landeswirtschaftsministerin: „Sie sind Team Zuversicht,Team Mut“

Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger hat anlässlich des Circular Valley Forums am 18.11.2022 gemeinsame Interessen der Bundesregierung und der Initiative in der Rhein-Ruhr-Region betont. „Mit der Initiative Circular Valley wollen Sie Schrittmacher der Kreislaufwirtschaft sein, Impulse für unser Land setzen, aber auch darüber hinaus“, sagte Stark-Watzinger in einer Videobotschaft zum großen Treffen der Kreislaufwirtschaft. Die Bundesregierung wiederum bündele gerade alle Aktivitäten in einer „Strategie zur Kreislaufwirtschaft“. „Wir wollen Vorreiter in Europa sein“, sagte die Ministerin. weiterlesen…

Ökosystemleistungen in der räumlichen Planung einsetzen

Chancen und Handlungsoptionen

Das Konzept der Ökosystemleistungen bietet eine Möglichkeit, um Natur und Landschaft zu schützen und nachhaltig zu nutzen. In Planungsprozessen kann es genutzt werden, um die Leistungen des Naturhaushaltes sichtbar zu machen, zu bewerten und gegenüber anderen Interessen abzuwägen, um so transparentere Grundlagen für Entscheidungen bereitzustellen. Ein Positionspapier der ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (ARL 141) verdeutlicht anhand von zehn Thesen, wie das Konzept der Ökosystemleistungen in der räumlichen Planung genutzt werden kann, um die Umsetzung und Wirkung der Planungen im Sinne des Ressourcenschutzes zu verbessern. (Titel: Ökosystemleitungen inder räumlichen Planung einsetzen – © ARL) weiterlesen…

Max-Planck-Startup entwickelt effizientere Batterien

Batene startet mit einer Finanzierung von zehn Millionen Euro

Eine Erfindung von Forschenden des Max-Planck-Instituts für medizinische Forschung könnte Batterien deutlich leichter, effizienter und sicherer machen. Das Team hat laut einer Medienmitteilung vom 09.11.2022 einen Weg gefunden, sehr feine Metallvliese zu erzeugen, die als Stromkollektoren in Batterien dienen und diese leistungsfähiger machen können. Die Batene GmbH, eine Ausgründung des Instituts, hat die Technik über die Technologietransfer-Organisation Max-Planck-Innovation lizenziert und vermarktet sie nun. Dafür erhält das Start-Up eine erste Finanzierung von zehn Millionen Euro. weiterlesen…

Abgeordnete streiten über Hochrisikotechnologie Atomkraft

Streckbetrieb laut Regierung vertretbar

Aus Sicht des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMU), Christian Kühn (Bündnis 90/Die Grünen), ist der 2011 beschlossene Ausstieg aus der „Hochrisikotechnologie“ Atomkraft „auch in diesen Zeiten multipler Krisen richtig“- so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag über eine öffentlichen Sitzung des Petitionsausschusses am 09.11.2022. Den Streckbetrieb der drei noch laufenden Atomkraftwerke bis zum 15.04.2023 halte er aus Sicherheitsperspektive für vertretbar. Eine Laufzeitverlängerung indes bräuchte „erhebliche Investitionen in den Kraftwerken, um die Sicherheit auf dem gleichen Niveau zu gewährleisten“, sagte der BMU-Staatssekretär. weiterlesen…

Projekt MiningImpact erforscht Tiefsee-Manganknollenabbau

Mit „Expedition SO295“ Umweltschäden am Meeresgrund untersuchen

Wie stark zerstört der Manganknollenabbau den Lebensraum in der Tiefsee? Das untersucht laut einer Medienmitteilung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel vom 11.10.2022 in den nächsten zwei Monaten die MiningImpact-Expedition SO295 mit dem Forschungsschiff SONNE in den Explorationslizenzgebieten der Clarion-Clipperton Zone im Nordpazifik. Beim Einsammeln von Manganknollen wird die belebte Zone des Meeresbodens abgetragen; zusätzlich bedecken die beim Abbau aufgewirbelten Sedimente große Flächen in der Umgebung. Ziel der Fahrt ist es, das komplette Ausmaß der Umweltauswirkungen anderthalb Jahre nach einem industriellen Gerätetest zu erfassen. (Abbildung: Manganknolle – 1982 aus dem Pazifik © Koelle, eig. Foto, CC BY-SA 3.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

CDU/CSU wollen Klimaschutz vorantreiben

Auch Union jetzt für CO2-Preis

Aus der Opposition heraus lassen sich alte Sünden rasch vergessen und vergeben: Die Unionsfraktion will den Klimaschutz international, europäisch und in Deutschland vorantreiben. Vor dem Hintergrund der 27. UN-Klimakonferenz (COP27) in Scharm el-Scheich schreiben die Abgeordneten von CDU und CSU – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – in einem Antrag (20/4312) am 09.11.2022, die Bundesregierung habe in den vergangenen Monaten den Klimaschutz nicht mit der gebotenen Dringlichkeit verfolgt, die Umsetzungs- und Finanzierungsversprechen, jährlich 100 Milliarden Dollar für Klimaschutz an die ärmeren Länder zu geben, würden nicht eingehalten. weiterlesen…