Weltweite Ringfahndung nach Dunkler Materie
Sensornetzwerk GNOME publiziert erstmals umfassende Daten in Nature Physics
Ein internationales Forscherteam unter federführender Beteiligung des Exzellenzclusters PRISMA der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und des Helmholtz-Instituts Mainz (HIM) Helmholtz-Instituts Mainz (HIM)hat am 20.01.2022 erstmals umfassende Daten zur Suche nach Dunkler Materie mit einem weltweiten Netzwerk an optischen Magnetometern veröffentlicht. Durch korrelierte Messungen an zahlreichen Stationen des GNOME-Netzwerks sollten Dunkle-Materie-Felder ein charakteristisches Signalmuster erzeugen, so die Überlegung. Bei der Analyse von Daten aus einem einmonatigen Dauerbetrieb von GNOME gab es noch keinen entsprechenden Hinweis. Die Messung erlaubt es aber, Einschränkungen in Bezug auf die Eigenschaften der Dunklen Materie zu formulieren, wie die Forscher in Nature Physics berichten. (Grafik: Das weltweite PRISMA-GNOME-Netzwerk – © Hector Masia Roig, JGU, HIM, CC BY 4.0) weiterlesen…

Deutschland hat in Glasgow angekündigt, Südafrika mit 700 Millionen Euro beim Ausstieg aus der Kohleverstromung zu unterstützen. Um jedoch den südafrikanischen Kohleausstieg ohne wirtschaftliche und sozioökonomische Verluste zu gewährleisten, muss ein regionaler und nationaler Plan für einen gerechten Übergang sorgen. Das Team
Die vergangenen sieben Jahre waren nach Angaben des
Auf einem Feld bei Großbeeren, etwa 25 Kilometer südlich des Berliner Alexanderplatzes, errichten die
EucoLight, der europäische Verband der Sammel- und Recyclingorganisationen für Lampen und Leuchten aus Elektro- und Elektronik-Altgeräten (WEEE), hat zusammen mit dem
CO ist zwar das einfachste Produkt der CO2-Elektroreduktion (CO2R), aber die Identität und die Art des geschwindigkeitsbeschränkenden Schritts bleiben umstritten. In ihrem in
Die Zertifizierung von erneuerbarem Wasserstoff und seinen Derivaten ist ein zentrales Instrument, um die erneuerbaren Eigenschaften des Energieträgers und damit die Einhaltung der Anforderungen an die H2-Produktion nachzuweisen. Der erneuerbare Wasserstoff wird dadurch von seinem chemisch identischen fossilen Äquivalent unterscheidbar. Zertifizierung ist eine Voraussetzung für den Handel mit erneuerbarem Wasserstoff und seinen Derivaten sowie die Herausbildung eines globalen H2-Markts. Ein weltweit einheitliches Zertifizierungssystem gibt es jedoch bislang nicht. Das neue Analysepapier der Deutschen Energie-Agentur (dena) und des Weltenergierat – Deutschland (WEC) „
Am 28. 01.2022 jährt sich der Todestag des Nobelpreisträgers Paul J. Crutzen (1933–2021) zum ersten Mal. Er gilt als Namensgeber des Begriffs Anthropozän, einer Epoche, in der sich der Mensch aufgemacht hat, die Erde nach seinen Bedürfnissen zu nutzen, ohne die Grenzen ihrer Tragfähigkeit zu beachten. Doch so richtig diese Diagnose auch ist: um Begriff und Narrativ des „Anthropozän“ hat sich eine kontrovers geführte Debatte entwickelt. In „
Der Energieverbrauch in Deutschland erreichte 2021 eine Höhe von 12.193 Petajoule (3.387 TWh) beziehungsweise 416,1 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Das entspricht einem Anstieg um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Energieverbrauch liegt jedoch noch spürbar unter dem Niveau der Vor-CoronaZeit, was darauf hinweist, dass die energie- und gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland weiterhin in hohem Maße durch die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen geprägt wird, erklärte die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen zur
2020 wurden in Deutschland insgesamt 728,7 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente ausgestoßen. Das sind rund 71 Mio. t bzw. 8,9 Prozent weniger als 2019 und 41,3 Prozent weniger im Vergleich mit 1990. Dies zeigen die Ergebnisse der finalen Berechnungen, die das Umweltbundesamt (UBA) an die Europäische Kommission übermittelt hat.