Windenergie liefert fast drei Viertel des erwarteten Stroms

Alterung und Windschatten-Effekte schmälern tatsächlichen Ertrag – 20 Prozent Differenz bleiben ungeklärt

Die Energiewende in Deutschland hat gerade einen neuen Rekord erreicht. Fast 40 Prozent des erzeugten Stroms kamen 2018 aus erneuerbaren Quellen, allein 17 Prozent aus Windkraft. Damit trägt die Windenergie etwa in dem Maße zum Strommix bei, wie unter den Windbedingungen in Deutschland zu erwarten ist. Das haben einer Medienmitteilung vom 06.02.2019 zufolge Forscher des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie festgestellt, indem sie die mögliche mit der tatsächlich gewonnenen Energie der Windturbinen verglichen. weiterlesen…

Flaute bei Windkraftfinanzierungen dämpft Förderkreditnachfrage

Bericht über Geschäftsjahr 2018 der Rentenbank

Die Landwirtschaftliche Rentenbank (Frankfurt) verzeichnete – einer Medienmitteilung zufolge – im Geschäftsjahr 2018 – ausgehend von dem hohen Vorjahresniveau – eine rückläufige Nachfrage nach ihren Programmkrediten. Ursache dafür war ein starker Rückgang bei Windenergiefinanzierungen, ausgelöst durch eine EEG-Änderung. Dieser Rückgang konnte durch Zuwächse in den Fördersparten „Agrar- und Ernährungswirtschaft“ und „Ländliche Entwicklung“ nur teilweise kompensiert werden.
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Windmühlen-Check ab 20 Jahren


TÜV SÜD: BPW Grundlage für sicheren Weiterbetrieb

In den nächsten Jahren erreichen viele Windenergieanlagen (WEA) in Deutschland das Ende ihrer Entwurfslebensdauer. Neben dem Rückbau kann auch der Weiterbetrieb eine Option sein. Dazu ist eine Bewertung und Prüfung über den Weiterbetrieb von Windenergieanlagen (BPW) erforderlich. Betreiber erhalten – so eine TÜV-Medienmitteilung – mit einem Gutachten vom TÜV SÜD eine verlässliche Aussage darüber, ob und unter welchen Voraussetzungen ihre Anlagen sicher weiter betrieben werden können. weiterlesen…

Energiewende droht ab 2021 große Delle


Studie: Bald Massenabschaltung von Windgeneratoren

Ab 2021 endet die EEG-Vergütung für mehrere tausend ältere Windenergieanlagen. Eine von NATURSTROM AG und Deutscher Umwelthilfe (DUH) präsentierte Studie der Deutschen WindGuard GmbH zeigt: Die alten Mühlen produzieren äußerst günstig. Langfristig müssen dennoch der Börsenstrompreis steigen und die Rahmenbedingungen stimmen, um vermehrte Stilllegungen von Bestandsanlagen ohne EEG-Förderung zu verhindern. weiterlesen…

Was Windkraftanlagen mit Bahnschienen gemeinsam haben


Projekt am MPI für Eisenforschung zur Entwicklung eines neuen Stahls

Windturbinen und Eisenbahnen weisen sie eine Gemeinsamkeit auf: sogenannte weiß anätzende Risse (englisch: White Etching Cracks) – ein bislang weitgehend unverstandener Schadensmechanismus, der nicht vorhersagbar an mechanischen Kontaktpunkten auftritt und jährlich enorme Wartungskosten verursacht. Jetzt wurde am Düsseldorfer Max-Planck-Institut für Eisenforschung (MPIE) eine Methode entwickelt, die der Schlüssel zum Verständnis dieses Schadensmechanismus sein könnte – so eine Pressemitteilung auf der MPI-Webseite. weiterlesen…

BWE: Windgeneratoren sicher


Trotz jüngster Havarien: Deutsche Windkraftanlagen sicherste Bauwerke

BWE logoWindkraftanlagen würden in Deutschland auf Basis der Richtlinie des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) typengeprüft und genehmigt. Diese Typenprüfung bilde die Basis für bio-wind-im-bau-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarify-020160502Baugenehmigungen. Während der Aufstellung finde eine Bauüberwachung statt. Mit Inbetriebnahme würden alle Komponenten, die den Betrieb und die Sicherheit beeinflussen könnten, abgenommen. Mit dieser Medienmitteilung wandte sich der Bundesverband Windenergie gegen Vermutungen, Windräder seien unsicher. weiterlesen…

250.000 Fledermäuse sterben im Jahr an Windkraftanlagen


NABU-Zahl des Monats – Rotorenblätter drehen sich genau auf Flughöhe der Tiere

Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung IZW - logoEine Pilotstudie des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung sorgt für neue, überraschende Erkenntnisse – selbst für erfahrene Fledermausforscher. Demnach finden 95 Prozent der Flüge des Großen Abendseglers in einer Höhe zwischen Null und 144 Metern statt. Dies ist problematisch für diese Fledermausart, da sich die Rotorblätter der meisten Windkraftanlagen in einer ähnlichen Höhe drehen. weiterlesen…

Schotten sparen an Fossilen

Wenn gar konservative Politiker auf eine WWF-Studie gestützt ihr Anliegen begründen, muss schon Einiges durcheinandergeraten sein. So passiert es aktuell in Schottland, schreibt Benjamin Reuter auf green.wiwo.de. Der Nordzipfel der größten britischen Insel hat 2014 einen Windstromrekord erlebt. Ganze 98(!) Prozent der Elektrizität, die schottische Haushalte verbrauchten, haben angeblich Windgeneratoren erzeugt. weiterlesen…

Brennstoffzellen helfen Windkraftanlagen

Brennstoffzellen und Windenergieanlagen sind eigentlich zwei verschiedene Stromerzeugungs-Technologien. Wie der Brennstoffzellen-Spezialist SFC Energy AG aus Brunnthal bei München mitteilt, setzt die Europawind Windkraft Service GmbH aus Eisleben jetzt Brennstoffzellen-Systeme für die Stromversorgung der Hindernisbefeuerung während der Bauzeit von Windgeneratoren ein. Die Brennstoffzellen seien günstiger und umweltfreundlicher als bisherige Anlagen. weiterlesen…