Flaute bei Windkraftfinanzierungen dämpft Förderkreditnachfrage

Bericht über Geschäftsjahr 2018 der Rentenbank

Die Landwirtschaftliche Rentenbank (Frankfurt) verzeichnete – einer Medienmitteilung zufolge – im Geschäftsjahr 2018 – ausgehend von dem hohen Vorjahresniveau – eine rückläufige Nachfrage nach ihren Programmkrediten. Ursache dafür war ein starker Rückgang bei Windenergiefinanzierungen, ausgelöst durch eine EEG-Änderung. Dieser Rückgang konnte durch Zuwächse in den Fördersparten „Agrar- und Ernährungswirtschaft“ und „Ländliche Entwicklung“ nur teilweise kompensiert werden.
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Behandlung organischen Abfalls von Kreuzfahrtschiffen

BINE-Info: An Bord sammeln und vorbehandeln für Biogasanlage im Hafen

Die Kreuzfahrtbranche boomt, und weltweit gehen pro Jahr mehr als 24 Mio. Passagiere auf große Seereise. Jedes dieser Schiffe beherbergt und versorgt bis zu 6.000 Passagiere. Dabei fallen Abfallmengen wie in einer Kleinstadt an. Bisher wird der organische Teil des Mülls überwiegend in den zulässigen Zonen ins Meer eingeleitet. Das BINE-Projektinfo „Schiffsabfälle verwerten statt verklappen“ (14/2018) stellt ein neues Konzept vor, um den organischen Müll sowie den Klärschlamm an Bord zu sammeln und im Hafen energetisch zu verwerten. Modellregion ist dabei die Ostsee. weiterlesen…

Methanisierung organischer Ressourcen in Ballungsräumen


Konsortium erforscht biochemische Umwandlung kommunaler Abfälle

Die Aufbereitung kommunaler, organischer Abfälle in Ballungsräumen stellt Kommunen vor große Herausforderungen. In einem vom deutsch-französischen Beratungsunternehmen Tilia geführten Konsortium mit Beteiligung des Deutschen Biomasseforschungszentrums DBFZ soll, unter der Projektträgerschaft der französischen Entsorgungsunternehmen Syctom und SIAAP, bis spätestens zum Jahr 2024 ein funktionierendes System zur CO-Methanisierung für Fraktionen von Klärschlamm und den organischen Bestandteilen von Haushaltabfälle entwickelt werden, mit dem eine Maximierung der Energierückgewinnung, die Minimierung von entsorgungswürdigen Rest- und Nebenprodukten, eine optimierte Verwertung sowie eine Optimierung der Umwandlung von Kohlenstoff im Großraum Paris erreicht werden kann.
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Mit Biogasanlagen Strom bedarfsgerecht erzeugen


Speicherkapazitäten optimal ausnutzen

Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromproduktion soll ausgebaut werden. Allerdings schwankt das Angebot an Wind- und Sonnenenergie. Die Verstromung von Biogas bietet eine Möglichkeit, durch eine angepasste Produktion solche Schwankungen auszugleichen. Voraussetzung dafür ist, dass in den Anlagen immer genügend freie Speicherkapazität verfügbar ist. Das neue BINE-Projektinfo „Betrieb von Biogasanlagen an Strombedarf anpassen“ (07/2018) stellt verbesserte Systeme für Füllstandsmessungen und -prognosen vor und fasst Empfehlungen für den Anlagenbetrieb zusammen. weiterlesen…

100 Prozent erneuerbar und sicher


Sichere Stromversorgung möglich – aber kein Selbstläufer

Ein Stromnetz mit 100 Prozent Erneuerbare Energien – geht das?
Ja, sagt die Agentur für Erneuerbare Energien. Die Animation der AEE erklärt, wie die Kombination von Faktoren wie Speicher, Netze und Biogasanlagen für eine verlässliche Versorgung mit Elektrizität sorgen. Sie zeigt darüber hinaus auch auf, welche Voraussetzungen für eine sichere Stromversorgung auf Basis von 100 Prozent erneuerbaren Energien noch geschaffen werden müssen. weiterlesen…

Bioenergie auf dem Weg zum flexiblen Strom- und Wärmelieferanten


Wird Biogas nicht rund um die Uhr, sondern bedarfsgerecht genutzt, hilft das Stromnetz und -markt

Mit der am 01.09.2017 endenden Ausschreibung für Bioenergie wird die Förderpolitik einer weiteren Erneuerbaren-Branche in Deutschland neu ausgerichtet. Für die Bioenergiebranche gehen – wie die Agentur für Erneuerbare Energien am 30.08.2017 mitteilte – mit der Umstellung zahlreiche Neuerungen einher. Durch die Anforderungen an die Flexibilisierung der Anlagenleistung und an den Rohstoffeinsatz von Biogasanlagen stelle die Ausschreibung Weichen für die künftigen Aufgaben der Bioenergie zum notwendigen Ausgleich des wetterabhängigen Angebots von Wind- und Solarstrom, heißt es. weiterlesen…

Erste Biomasseausschreibung läuft aus


Homann: “Werden gewonnene Erfahrungen nutzen”

“Mit dem neuen EEG hat der Gesetzgeber auch die Förderung der Biomasse auf wettbewerbliche Ermittlung umgestellt”, so eine Medienmitteilung der Bundesnetzagentur. Bis zum 01.09.2017 sollen Gebote in der ersten Ausschreibungsrunde für Biomasseanlagen am Bonner Standort der Bundesbehörde eingereicht werden. weiterlesen…

Repowering für Biogas


Zur Situation der Biomasse-Bestandsanlagen im Bund und den Bundesländern

Biogasanlage bei Würzburg - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft_20150713Mit der EEG-Novellierung 2014 wurde die Förderung für Biomasse drastisch abgesenkt. Das ließ den Bau neuer Anlagen stark zurückgehen, eine Entwicklung, die sich aufgrund des geringen Ausbaupfades für Biomasse und einer drohenden kurzen Anschlussförderung für Bestandsanlagen weiter fortsetzen dürfte. In einem Hintergrundpapier des Deutschen Biomasseforschungszentrums DBFZ logowird die voraussichtliche Entwicklung des Anlagenbestandes sowohl für die Bundesebene als auch für die einzelnen Bundesländer dargestellt. Weiter wurden durch das Fraunhofer UMSICHT_logoFraunhofer UMSICHT zusammen mit weiteren Partnern die für ein Repowering der Bestandsbiogasanlagen notwendigen Maßnehmen untersucht. weiterlesen…

Biogas-Branche sorgenvoll


Einstige Wunderenergie kümmert vor sich hin

Fachverband Biogas logo“Steht Biogas vor dem Aus?” fragte sorgenvoll das Münsteraner Wochenblatt für Landwirtschaft & Landleben anlässlich der 25. Jahrestagung des Fachverbandes Biogas in Nürnberg. Keine unrealistische Befürchtung, denn neue Sicherheits- und Umweltauflagen fordern hohen Kapitaleinsatz; die Bedingungen des aktuellen EEG 2014 sind so schlecht, dass kaum noch Anlagen neugebaut oder erweitert werden und niemand weiß, wie es mit Anlagen weitergeht, die nach 20 Jahren Laufzeit keine EEG-Festvergütung mehr erhalten. weiterlesen…

Verfassungsbeschwerde gegen EEG 2014

Mit der Novellierung des EEG 2014 verletzt der Gesetzgeber den Gleichheitsgrundsatz aus dem Grundgesetz mit dem EEG 2014, so dass Landwirten nur noch der Weg zum Bundesverfassungsgericht nach Karlsruhe übrig bleibt – so eine Presseerklärung des Vereins Nachhaltige Energien e.V.. Ein Landwirt aus Brandenburg hat daher jetzt Verfassungsbeschwerde eingereicht. Unterstützt wird er dabei vom Verein Nachhaltige Energien. weiterlesen…