Europa heizt sich doppelt so schnell auf wie der Rest der Welt

50,5 Grad in der Türkei geknackt. Erstmals überhaupt erreichte eine Messstation in Europa die 50-Grad-Marke. Es war einer von vielen besorgniserregenden Rekorden, die der neue Copernicus-Bericht für 2025 dokumentiert. Der europäische Kontinent erwärmt sich mehr als doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt. Das ist die Aussage des „European State of the Climate 2025“, den weiterlesen…

Fraunhofer ersetzt Mikroplastik-Dünger durch Hanf

Hanfschäben gelten als Abfall. Das holzige Mark der Stängel fällt massenhaft bei der Fasergewinnung an und findet kaum Abnehmer. Das Fraunhofer IGB nutzt genau dieses Material für einen Langzeitdünger ohne Mikroplastik und schließt damit gleich zwei Kreislaufprobleme auf einmal. Viele Langzeitdünger stecken in einer Plastikhülle. Das ist kein Konstruktionsfehler, sondern Absicht: Die Polymer-Schale gibt die weiterlesen…

Küken und Kreislaufwirtschaft: Bruteier und Kompost als Chance

Umweltbelastung senken und dabei unabhängiger von Importen werden? Zwei Innovationen sollen im Senegal helfen, neue Einnahmequellen zu schaffen und die Geflügelwirtschaft nachhaltiger zu machen. Doch spielen Technik, Finanzierung und Markt zusammen? Zwei Innovationen sollen die senegalesische Geflügelwirtschaft unabhängiger, klimafreundlicher und wirtschaftlich robuster machen. Das zeigt eine aktuelle Studie von Circle Economy, die im Auftrag der weiterlesen…

1,5 Grad Ziel wird wohl schon 2028 überschritten

Neue Klimadaten zeigen: Die Erderwärmung schreitet schneller voran als bisher angenommen. 2024 hat die Erde erstmals die 1,5-Grad-Marke überschritten. Wann wird das Pariser-Klimaziel offiziell überschritten? Neue Daten eines Forschungsteams der Universität Graz belegen: Schon im Jahr 2024 wurde die international vereinbarte 1,5-Grad-Marke erstmals überschritten. Mit einer globalen Durchschnittstemperatur von 1,62 °C über dem vorindustriellen Niveau. weiterlesen…

World Circular Economy Forum, eine der weltweit einflussreichsten Veranstaltungen zur Kreislaufwirtschaft

Zusammen mit führenden Köpfen der Zukunft auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft

Es ist zwar schon viereinhalb Monate her, aber dennoch nicht weniger interessant: Im Mai 2023 versammelte eine der weltweit einflussreichsten Veranstaltungen zur Kreislaufwirtschaft, das World Circular Economy Forum (WCEF2023), mit Beispielen aus der ganzen Welt ein globales Publikum in Helsinki, Finnland, um Lösungen auszutauschen und zu zeigen, wie die Kreislaufwirtschaft sowohl der Natur als auch der Wirtschaft helfen kann. Da diese Fragen generationenübergreifend sind und das Kernprinzip einer Kreislaufwirtschaft darin bestehen muss, die Nachhaltigkeit langfristig zu sichern, bestand ein Ziel des WCEF2023 darin, jüngere Generationen in die hochrangigen Diskussionen über die Kreislaufwirtschaft einzubeziehen. 31 Prozent aller Teilnehmer waren noch nicht 35 Jahre alt. weiterlesen…

Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft – Innovative Produktkreisläufe (ReziProK)

Abschlusspublikation der BMBF-Fördermaßnahme – Einblicke in Ergebnisse von 25 Forschungsprojekten.

Die Fördermaßnahme „Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft – Innovative Produktkreisläufe (ReziProK)“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützte seit 2019 die Forschung und Entwicklung von Innovationen für eine ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft. In 25 Forschungsprojekten entwickelten Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Industrie in dreieinhalb Jahren Forschung neue Geschäftsmodelle, Designkonzepte und digitale Technologien. Dabei verfolgten die Projekte laut einer Medienmitteilung der DECHEMA – Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. – vom 28.06.2023 ein breites Spektrum an Themen und Branchen. (Titel: Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft – © Dechema) weiterlesen…

Ende vieler asiatischer Gletscher besiegelt

Untersuchung aus der Schweiz

Islands erster infolge des Klimawandels weggeschmolzener Gletscher wird mit einem Denkmal in Erinnerung bleiben. Bereits 2014 hatte der Okjökull den offiziellen Status als Gletscher verloren, weil zu viel seiner Eismasse weggeschmolzen war – seit 2019 gibt es ihn nicht mehr (siehe: solarify.eu/islands-erster-gletscher-weg). Die schweizerische Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) zeigte nunmehr mit einer Untersuchung, dass der Okjökull nur ein Vorspiel war – dass es vor allem um die größte nicht-polare Eismasse der Erde – die hochasiatischen Gletscher – schlecht bestellt ist (Foto: Mount Everest – drei Kilometer nordöstlich von Namche Bazar – © Superikonoskop – Eig.Werk, CC BY-SA 3.0, commons.wikimedia.org). weiterlesen…

Biosprit von unrentablen Äckern

Industriepflanzen könnten auf 65 Mio ha unproduktivem Ackerland angebaut werden

Ein europäisches Projekt unter führender Beteiligung der Universität Hohenheim (Fachgebiet Nachwachsende Rohstoffe, Bioökonomie) erforscht, wie unrentable Äcker mit Bio-Rohstoffen nachhaltig und wertschöpfend genutzt werden können. Rund 65 Millionen Hektar landwirtschaftlicher Flächen in Europa sind für die konventionelle Landwirtschaft kaum oder gar nicht nutzbar. Dieses enorme Potenzial soll das europäische Forschungsprojekt MAGIC erschließen, in dem sich Forschende aus zwölf Ländern mit der Frage beschäftigen, wie Landwirte diese sogenannten marginalen Nutzflächen mit wenig Aufwand mit dem Anbau von Industriepflanzen wirtschaftlich rentabel nutzen können. Bremsender Widerspruch kommt vom Berliner MCC (Foto: Miscanthus-Ernte – © HamsterdancerEig. Werk, CC BY-SA 3.0, commons.wikimedia.org). weiterlesen…

Überleben im Anthropozän

von Jürgen Renn – MPI für Wissenschaftsgeschichte – mit freundlicher Genehmigung

Der Mensch hat sich die Erde untertan gemacht – und das in einem Ausmaß, das die menschlichen Lebensgrundlagen bedroht. Für den Weg ins Anthropozän, ins Erdzeitalter des Menschen, hat nach Ansicht des Autors die Entwicklung wissenschaftlich-technischen Wissens eine zentrale Rolle gespielt. Wir brauchen jedoch noch mehr Erkenntnisse über die enge Verflechtung zwischen Erde und Mensch, damit wir die Krisen, die wir mit unserem Handeln verursachen, tatsächlich verstehen und bewältigen können. weiterlesen…

Chemikalien in Gewässern reduzieren

Weltwassertag: Neues Bundeszentrum für Spurenstoffe beim UBA nimmt Arbeit auf

Arzneimittel, Waschmittel, Pestizide etc. – immer mehr Chemikalien belasten unsere Gewässer. Wie es gelingen kann, dass solche Spurenstoffe möglichst gar nicht mehr in die Gewässer gelangen, ist das Thema der Spurenstoffstrategie des Bundes. Am Weltwassertag (seit der UNCED in Rio, 1993 jedes Jahr am 22. März, Motto 2021: „Valuing Water“ – „Wert des Wassers“) stellen BMU und UBA in einer Fachkonferenz Ergebnisse der Pilotphase dieser Strategie vor. Das UBA wird die Arbeiten zur Spurenstoffstrategie nun in einem neu gegründeten Spurenstoffzentrum des Bundes weiter vorantreiben. weiterlesen…