Schweden plant Atom-Endlager – oder: Es gibt kein sicheres Endlager


“Umweltverträglichkeitsprüfung” (UVP), Konditionierungsanlage und Erweiterung des Zwischenlagers – Wissenschaftler mit grundlegenden Zweifeln

Atommüllfässer - Foto © Briitte Hiss, pumweltenergie.blogspot.deSchweden startete eine grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für ein Atom-Endlager und eine Konditionierungsanlage des Zwischenlagers “Clab”, dessen Lagerkapazität erweitert wird. Bis 15.04.2016 kann laut einer Mitteilung des BUMB die deutsche Öffentlichkeit Stellungnahmen an die zuständige schwedische Behörde richten. weiterlesen…

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Unser Erbe: Das letzte Kapitel der Atomwirtschaft

mit freundlicher Genehmigung von Alexandra Hildebrandt –
Henning_Mankell - Foto © David Shankbone - Eigenes Werk, CC BY 3.0, commons.wikimediaAls der 2015 verstorbene schwedische Bestsellerautor Henning Mankell noch mit seiner Krebserkrankung lebte, schien es ihm, als hätte er neue und unerwartete Einsichten darüber gewonnen, wie wir mit dem nuklearen Abfall umgehen. Was zurückbleiben wird nach dem Untergang unserer Gesellschaft und Zivilisation, sind unterirdische Mülldeponien.
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Bergung der Fässer im AKW Brunsbüttel beginnt


Atomaufsicht stimmt zu: mehr als 150 rostige Fässer einzeln ferngesteuert bergen

Atommüll-Fässer im Endlager Morsleben © Bernd Hoff  GreenpeaceDie Bergung der teilweise stark verrosteten Atommüllfässer im AKW Brunsbüttel kann beginnen. Ende Februar wird der Betreiber Vattenfall mit extra entwickelter Technik die ersten Fässer aus den Kavernen holen. Dem hat die schleswig-holsteinische Atomaufsichtsbehörde, das Energiewendeministerium, jetzt zugestimmt – wie die schleswig-holsteinische Landesregierung in einer Pressemitteilung schrieb. weiterlesen…

Endlager-Kommission einig über Standort-Definition


Begriff “Standort mit bestmöglicher Sicherheit”

Die Kommission hoch radioaktiver Abfallstoffe (so genannte Endlager-Kommission) hat sich am 21.01.2016 nach intensiver Diskussion auf die Definition des Begriffes “Standort mit bestmöglicher Sicherheit” geeinigt. Die Definition bezieht sich auf den Paragraphen 1 des Standortauswahlgesetzes (StandAG) und ist Grundlage für das von der Kommission im Abschlussbericht zu beschreibende Suchverfahren eines Endlagers für hochradioaktive Abfallstoffe. weiterlesen…

Braunkohlehalden sind wie Atommüll … nur dringender


Verkauf der Lausitzer Vattenfall nicht vertretbar – Kommentar von Christian von Hirschhausen (DIW) – mit freundlicher Genehmigung

Wer in den vergangenen Jahren durch das Lausitzer Braunkohlerevier gefahren ist, kennt die Verkehrsschilder, die das Verlassen von Bundesstraßen mit dem Hinweis verbieten: Lebensgefahr! Tatsächlich ist das Betreten von Braunkohletagebau-Folgelandschaften wegen unbeherrschbarer Rutschgefahren lebensgefährlich…. weiterlesen…

Atommüll: Bayern lenkt ein


Sieben Castoren kommen ins AKW Isar – Ärger in Ahaus

Als sei nichts gewesen: Bayern hat seinen Widerstand aufgegeben und nimmt nun doch (eigenen) Atommüll zurück. Sieben Castoren mit radioaktiven Abfällen aus der Wiederaufbereitung im Ausland sollen jetzt ins AKW ISAR bei Landshut kommen dürfen. Das geht aus einer gemeinsamen Erklärung von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) und dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) hervor. weiterlesen…

Bundesregierung: Transparente Atommüll-Entsorgung


Bürgerbeteiligung bei AKW-Stilllegungen

Die Bundesregierung begrüßt es, wenn die Öffentlichkeit besser – das heißt über den gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen hinaus – über die geplante Stilllegung von Atomanlagen informiert wird. Denn Transparenz und Dialogbereitschaft von Betreibern und Behörden gegenüber den Bürgern seien “ein wichtiger Beitrag für eine Vertrauensbildung und gesellschaftliche Akzeptanz”, schreibt sie in einer Antwort (18/5934) auf eine Kleine Anfrage (18/5811) der Fraktion Die Linke. weiterlesen…

Kabinett verabschiedet Atom-Entsorgungsprogramm

Kritische Stimmen

Auf Vorschlag von Umweltministerin Barbara Hendricks hat das Bundeskabinett am 12.08.2015 ein “umfassendes Konzept zur verantwortungsvollen und sicheren Entsorgung aller radioaktiven Abfälle” verabschiedet. Als Grundlage für die Erstellung dieses Nationalen Entsorgungsprogramms hat das Bundesumweltministerium erstmals eine Gesamtdarstellung erarbeitet, die allen absehbaren und potentiellen Atommüll beinhaltet, der entsorgt werden muss. weiterlesen…

Erneut Sankt Florian in Bayern


Größter Atommüll-Produzent will Castoren mit eigenem Dreck nicht zurücknehmen

Die Bundesrepublik muss 26 Castor-Behälter mit schwach- bis hochradioaktivem Atommüll aus deutschen AKW nach ihrer Wiederaufarbeitung in Frankreich und Großbritannien zurücknehmen. Bis voraussichtlich nach 2050 ein Endlager gefunden ist, sollen sie für die kommenden Jahren in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Schleswig-Holstein zwischen-gelagert werden. Diese zwischen der Bundesregierung und den EVU ausgehandelte Vereinbarung hat Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) am 19.06.2015 in Berlin vorgestellt. Bayern poltert dagegen. weiterlesen…

Bundesrat funkt Regierung wg. Gorleben dazwischen

Verlängerung der Veränderungssperre für Gorleben eingeschränkt

Die weitere Veränderungssperre für den Salzstock Gorleben soll deutlich kürzer gelten, als von der Bundesregierung geplant. Der Bundesrat hat am 12.06.2015 zu einer Verordnung der Bundesregierung, welche die sogenannte Veränderungssperre für das Bergwerk um zehn Jahre verlängern sollte, beschlossen, dass diese spätestens mit Ablauf des 31.03.2017 außer Kraft tritt. weiterlesen…