Teure Radioaktivität


Atommüll wird 170 Milliarden kosten – aber nur bis 2099

FAZ logoMehr als die Hälfte des aktuellen Bundeshaushalts (317 Mrd.) wird der Abriss von Atomkraftwerken und die jahrhundertelange terrorsichere sogenannte “Endlagerung” Atommüll Gelbe Tonne – Foto © Prolineserver - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons des strahlenden Erbes einer historisch gesehen extrem kurzen Energieepoche kosten: 170 Milliarden Euro. Die hauptverantwortlichen EVU sollen davon nach dem Willen der Kommission zur Überprüfung der Finanzierung des Kernenergieausstiegs (KFK) nur einen Bruchteil übernehmen (ca. 24 Mrd. – aber selbst das bringt sie angeblich um), der Löwenanteil wird Steuergeld sein, schrieb Ralph Bollmann in der FAZ am 02.05.2016 weiterlesen…

Genehmigung für Abfalllager erteilt


Zwischenlagerung bis zur Inbetriebnahme eines Bundesendlagers

Wappen von HessenAm 11.04.2016 teilte das Hessische Umweltministerium mit, dass es der RWE Power AG in Essen am 05.04.2016 eine Genehmigung nach § 7 der Strahlenschutzverordnung für den Umgang mit radioaktiven Stoffen in einem neuen Abfalllager am Standort Biblis erteilt hat. Laut hessischer Pressemitteilung sollen im LAW-Lager 2 schwach- und mittelaktive radioaktive Abfälle und Reststoffe aus dem Betrieb und dem Abbau des Kraftwerks Biblis, Großkomponenten aus dem Abbau des Kraftwerks Biblis (z.B. Dampferzeuger) und sonstige radioaktive Stoffe, die als Abfälle beim Betrieb des Lagers anfallen, gelagert werden.

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Steuerzahler sollen für Atommüll zahlen


Atomkonzerne drohen mit Zahlungsstopp für Endlagersuche

WiWo logoDie Atomkonzerne erhöhen den Druck auf die Bundesregierung. Laut Wirtschaftswoche Atommüll Gelbe Tonne – Foto © Prolineserver - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons drohen sie gar mit einem Zahlungsstopp für die Endlagersuche. Offenbar wollen sich EnBW, E.ON, RWE und Vattenfall ihre aus dem Atomenergiegeschäft resultierenden finanziellen Verpflichtungen möglichst gering halten. Denn laut Atomgesetz haben sie nicht nur für den Rückbau und die Entsorgung des Atommülls, sondern auch für die vom Bund zu verantwortende Suche und den Bau eines Endlagers aufzukommen. weiterlesen…

Schweden plant Atom-Endlager – oder: Es gibt kein sicheres Endlager


“Umweltverträglichkeitsprüfung” (UVP), Konditionierungsanlage und Erweiterung des Zwischenlagers – Wissenschaftler mit grundlegenden Zweifeln

Atommüllfässer - Foto © Briitte Hiss, pumweltenergie.blogspot.deSchweden startete eine grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für ein Atom-Endlager und eine Konditionierungsanlage des Zwischenlagers “Clab”, dessen Lagerkapazität erweitert wird. Bis 15.04.2016 kann laut einer Mitteilung des BUMB die deutsche Öffentlichkeit Stellungnahmen an die zuständige schwedische Behörde richten. weiterlesen…

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Unser Erbe: Das letzte Kapitel der Atomwirtschaft

mit freundlicher Genehmigung von Alexandra Hildebrandt –
Henning_Mankell - Foto © David Shankbone - Eigenes Werk, CC BY 3.0, commons.wikimediaAls der 2015 verstorbene schwedische Bestsellerautor Henning Mankell noch mit seiner Krebserkrankung lebte, schien es ihm, als hätte er neue und unerwartete Einsichten darüber gewonnen, wie wir mit dem nuklearen Abfall umgehen. Was zurückbleiben wird nach dem Untergang unserer Gesellschaft und Zivilisation, sind unterirdische Mülldeponien.
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Bergung der Fässer im AKW Brunsbüttel beginnt


Atomaufsicht stimmt zu: mehr als 150 rostige Fässer einzeln ferngesteuert bergen

Atommüll-Fässer im Endlager Morsleben © Bernd Hoff  GreenpeaceDie Bergung der teilweise stark verrosteten Atommüllfässer im AKW Brunsbüttel kann beginnen. Ende Februar wird der Betreiber Vattenfall mit extra entwickelter Technik die ersten Fässer aus den Kavernen holen. Dem hat die schleswig-holsteinische Atomaufsichtsbehörde, das Energiewendeministerium, jetzt zugestimmt – wie die schleswig-holsteinische Landesregierung in einer Pressemitteilung schrieb. weiterlesen…

Endlager-Kommission einig über Standort-Definition


Begriff “Standort mit bestmöglicher Sicherheit”

Die Kommission hoch radioaktiver Abfallstoffe (so genannte Endlager-Kommission) hat sich am 21.01.2016 nach intensiver Diskussion auf die Definition des Begriffes “Standort mit bestmöglicher Sicherheit” geeinigt. Die Definition bezieht sich auf den Paragraphen 1 des Standortauswahlgesetzes (StandAG) und ist Grundlage für das von der Kommission im Abschlussbericht zu beschreibende Suchverfahren eines Endlagers für hochradioaktive Abfallstoffe. weiterlesen…

Braunkohlehalden sind wie Atommüll … nur dringender


Verkauf der Lausitzer Vattenfall nicht vertretbar – Kommentar von Christian von Hirschhausen (DIW) – mit freundlicher Genehmigung

Wer in den vergangenen Jahren durch das Lausitzer Braunkohlerevier gefahren ist, kennt die Verkehrsschilder, die das Verlassen von Bundesstraßen mit dem Hinweis verbieten: Lebensgefahr! Tatsächlich ist das Betreten von Braunkohletagebau-Folgelandschaften wegen unbeherrschbarer Rutschgefahren lebensgefährlich…. weiterlesen…

Atommüll: Bayern lenkt ein


Sieben Castoren kommen ins AKW Isar – Ärger in Ahaus

Als sei nichts gewesen: Bayern hat seinen Widerstand aufgegeben und nimmt nun doch (eigenen) Atommüll zurück. Sieben Castoren mit radioaktiven Abfällen aus der Wiederaufbereitung im Ausland sollen jetzt ins AKW ISAR bei Landshut kommen dürfen. Das geht aus einer gemeinsamen Erklärung von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) und dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) hervor. weiterlesen…

Bundesregierung: Transparente Atommüll-Entsorgung


Bürgerbeteiligung bei AKW-Stilllegungen

Die Bundesregierung begrüßt es, wenn die Öffentlichkeit besser – das heißt über den gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen hinaus – über die geplante Stilllegung von Atomanlagen informiert wird. Denn Transparenz und Dialogbereitschaft von Betreibern und Behörden gegenüber den Bürgern seien “ein wichtiger Beitrag für eine Vertrauensbildung und gesellschaftliche Akzeptanz”, schreibt sie in einer Antwort (18/5934) auf eine Kleine Anfrage (18/5811) der Fraktion Die Linke. weiterlesen…