Atomkraft – Hemmschuh für die Erneuerbaren


Offener Brief: Atomkraftwerke schneller abschalten für mehr Netzkapazität

Die Anti-Atom-Organisation Ausgestrahlt, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Bundesverband Windenergie (BWE) und das Umweltinstitut München weisen gemeinsam darauf hin, dass im Eckpunktepapier der Parteien zu Sondierungsgesprächen die Atomkraft nicht erwähnt wird. In einem Offenen Brief machen die Umweltverbände die Parteivorsitzenden von SPD, CDU und CSU darauf aufmerksam, dass das Sondierungspapier jegliche Aussage zur Atomkraft vermissen lässt, und fordern ein frühzeitiges Abschalten der Meiler, um Risiken zu vermeiden und die Stromnetze für die Aufnahme von Regenerativstrom zu entlasten. weiterlesen…

EURATOM-Vertrag: “Aus der Zeit!”


60 Jahre Römische Verträge – EURATOM endlich überwinden

 Hans-Josef-Fell - Foto jGerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyZum 60. Jahrestag des EURATOM-Vertrages kommentieren Simone Peter, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, und Hans-Josef Fell, Präsident der Energy Watch Group (EWG) und Autor des EEG den EURATOM-Vertrag, der im Gegensatz zu beiden anderen Gründungsverträgen nahezu unverändert geblieben ist. Der Kommentar ist am 24.03.2016 im Magazin neue energie als Gastbeitrag veröffentlicht wurde. weiterlesen…

Brüssel genehmigt offenbar ungarisches AKW-Projekt Paks II


EU-Kommission beugt sich der Atomlobby und beschädigt die Energiewende

EU-Kommission logo kleinLaut Medienberichten hat die EU-Kommission ihr Prüfverfahren gegen das ungarische AKW-Projekt Paks II abgeschlossen und will offenbar grünes Licht für das umstrittene Projekt geben. Die Entscheidung kommentiert Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy. weiterlesen…

Genehmigung für Abfalllager erteilt


Zwischenlagerung bis zur Inbetriebnahme eines Bundesendlagers

Wappen von HessenAm 11.04.2016 teilte das Hessische Umweltministerium mit, dass es der RWE Power AG in Essen am 05.04.2016 eine Genehmigung nach § 7 der Strahlenschutzverordnung für den Umgang mit radioaktiven Stoffen in einem neuen Abfalllager am Standort Biblis erteilt hat. Laut hessischer Pressemitteilung sollen im LAW-Lager 2 schwach- und mittelaktive radioaktive Abfälle und Reststoffe aus dem Betrieb und dem Abbau des Kraftwerks Biblis, Großkomponenten aus dem Abbau des Kraftwerks Biblis (z.B. Dampferzeuger) und sonstige radioaktive Stoffe, die als Abfälle beim Betrieb des Lagers anfallen, gelagert werden.

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5 Jahre Fukushima


Hendricks zum Gedenktag: Atomkraft hat keine Zukunft

Karte von Fukushima- Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftFünf Jahre nach dem Super-GAU (am 11.03.2011) im japanischen AKW Fukushima Daiichi erinnern viele Publikationen vor allem aus der Politik und von NGOs daran, dass damals Unmengen von Radioaktivität mit verheerenden Folgen für Mensch und Natur freigesetzt wurden (siehe solarify.eu/5-jahre-fukushima). Bundesumweltministerin Barbara Hendricks will im Mai nach Japan reisen. Greenpeace energy_no-point-825x452 Einer Emnid-Umfrage im Auftrag von Greenpeace Energy zufolge wollen 68 Prozent der Deutschen, dass die Bundesregierung auf EU-Länder wie Polen, Tschechien, die Slowakei und Ungarn politisch einwirkt, damit dort keine Atomkraftwerke gebaut werden. Bodensee-Stiftung und Deutsche Umwelthilfe (DUH) weisen auf atomare Zeitbomben direkt an der deutschen Grenze hin. Agora Energiewende stellte unter www.agora-energiewende.de ein Tool zur Entwicklung der Energiewende auf seine Webseite. weiterlesen…

Urananreicherung für belgische AKW teils in Deutschland


Anti-Atom-Initiativen fordern: „Exporte von Uran aus Gronau und Brennelementen aus Lingen stoppen”

Kühltürme von Tihange – Foto © Michielverbeek – eig. Werk. Liz.u. CC BY-SA 3.0 üb. WikimediaRecherchen von Anti-Atomkraft-Initiativen (die am 16.02.2016 in einer gemeinsamen Presseerklärung von Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz BBU, Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie, Arbeitskreis Umwelt AKU Gronau und AntiAtomBonn veröffentlicht wurden) haben ergeben, dass nicht nur in Lingen (Niedersachsen) produzierte Brennelemente in diversen belgischen Pannenreaktoren zum Einsatz kommen, sondern auch angereichertes Uran aus der Urananreicherungsanlage Gronau (NRW). weiterlesen…

Atommüll macht Hinkley Point C teurer als geplant


Neue Studie zu Kosten und Risiken von Hinkley Point C

Das geplante britische Atomkraftwerk Hinkley Point C könnte um weitere Milliarden Euro teurer werden als bisher geplant. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie der unabhängigen Atomexpertin Oda Becker im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy. Die Untersuchung nennt als Gründe für die Kostensteigerung zu niedrig angesetzte Ausgaben für die Entsorgung von Atommüll und den möglicherweise nötigen Bau eines weiteren Endlagers in Großbritannien. weiterlesen…

Hendricks wegen belgischer Riss-Reaktoren in Brüssel


Berlin und Brüssel wollen nukleare Sicherheits-Zusammenarbeit vertiefen

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat einer Mitteilung aus dem BUMB zufolge am 01.02.2016 in Brüssel ein Gespräch mit dem für Reaktorsicherheit zuständigen Innenminister Jan Jambon, auch belgischer Vizepremier, und und Umweltministerin Marie Christine Marghem geführt. Im Mittelpunkt standen die generellen Laufzeitverlängerungen für die AKW Doel und Tihange und die Wiederinbetriebnahme der Reaktorblöcke Tihange 2 und Doel 3. weiterlesen…

Zwischenfall im Schweizer AKW Leibstadt


BMUB besorgt über Störfall im Schweizer AKW Leibstadt

Das Bundesumweltministerium zeigt sich besorgt über eine Panne beim Notkühlsystem des Atomkraftwerks Leibstadt. Die Schweizer Atomaufsicht bewertete das Vorkommnis mit Stufe 1 der Skala für nukleare Ereignisse. Schuld sei die unzureichende Wartung. (Foto: AKW Leibstadt in der Schweiz © Robert Niederer, flickr.com, CC BY-ND 2.0). weiterlesen…

Klageverfahren um Hinkley Point C


Ungarn und Slowakei wollen für britische Atomsubventionen streiten

Der Ökostromanbieter Greenpeace Energy sieht sich darin bestätigt, dass auch andere EU-Staaten Atomsubventionen nach dem Vorbild des umstrittenen AKW-Projektes Hinkley Point C nutzen wollen. Dies lässt sich aus der neuen Nachricht schließen, dass neben Großbritannien auch die Slowakei und Ungarn die EU-Kommission im Klageverfahren um milliardenschwere britische Atombeihilfen unterstützen wollen. weiterlesen…