Greenpeace Energy begrüßte politische Vorstöße gegen Hinkley Point C

Neun Bundesländer und die Opposition im Deutschen Bundestag fordern die Regierung zur Klage gegen umstrittene britische Atombeihilfen auf

Der Ökostromanbieter Greenpeace Energy begrüßte die politischen Initiativen, mit denen Länderminister und Oppositionsfraktionen die Bundesregierung zur Klage gegen geplante britische Atombeihilfen bewegen wollen. Es geht dabei um das für 2023 geplante Reaktorprojekt Hinkley Point C, das Großbritannien mit umgerechnet mehr als 20 Milliarden Euro subventionieren will. Die EU-Kommission hat diese Beihilfen genehmigt. weiterlesen…

Greenpeace Energy klagt gegen EU-Atombeihilfen

AKW-Bau Hinkley Point C droht Wettbewerb zu verzerren

Greenpeace Energy verklagt die Europäische Kommission, weil sie milliardenschwere Beihilfen für den Bau des britischen AKW Hinkley Point C genehmigt hat. “Der hoch subventionierte Atomstrom von dort wird den europäischen Wettbewerb spürbar verzerren. Auch in Deutschland werden die Börsenpreise für Strom beeinflusst“, sagte Greenpeace Energy-Vorstand Sönke Tangermann, am 04.03.2015 bei ein Pressekonferenz in Berlin: „Weil dieser Effekt engagierte Ökostromanbieter wie uns wirtschaftlich benachteiligt, ziehen wir vor Gericht.“ Sobald die Beihilfegenehmigung der Kommission im offiziellen EU-Amtsblatt erschienen ist und die Klagefrist beginnt, wird Greenpeace Energy eine so genannte Nichtigkeitsklage beim Gericht der Europäischen Union in Luxemburg einreichen. weiterlesen…