Betrieb deutscher AKW – großes Risiko


Weiger: “Wir brauchen einen Paradigmenwechsel in der Atompolitik, weg vom Schutz der AKW-Betreiber, hin zum Schutz der Bevölkerung”

In Deutschland sind noch immer sieben Atomkraft­werke am Netz – trotz großer Sicherheits­mängel, wie die kürzlich vom BUND veröffentlichte Studie „Atomkraft 2018 – sicher, sauber, alles im Griff?“ zeigt. Die Umwelt­organisation fordert daher eine Novelle des Atomgesetzes und damit einen möglichst schnellen Atomausstieg, wie Joschua Katz am 26.04.2018 in energiezukunft berichtete. weiterlesen…

6 Jahre Super-GAU von Fukushima


Die Atomkatastrophe besteht fort

Sechs Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima leben die Menschen in Japan weiterhin mit deren verheerenden Folgen. Darauf weist die 1985 mit Friedensnobelpreis ausgezeichnete Ärzteorganisation IPPNW anlässlich des 6. Jahrestages hin. Die havarierten Atomreaktoren des AKW Fukushima Dai-ichi seien weiterhin nicht unter Kontrolle, heißt es in der IPPNW-Pressemitteilung. Im Inneren der Reaktorkerne seien kürzlich so hohe Strahlenwerte gemessen worden, dass ein Mensch dort nach wenigen Minuten sterben würde.
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Risiko bis heute


Hendricks-Rede vor Bundestag: In der einstigen Großstadt Tschernobyl leben heute 150 Menschen

Hendricks bei Kranzniederlegung in Tschernobyl - Foto © BMUB, Inga WagnerAm 29.04.2016, drei Tage nach dem Jahrestag des Super-Gaus von Tschernobyl, hielt die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Barbara Hendricks, eine Rede vor dem Deutschen Bundestag in Berlin, in der sie auf die Risiken der Atomkraft einging. Am 22.03. hatte sie in Tschernobyl der Opfer der Katastrophe gedacht. Solarify dokumentiert die Rede. weiterlesen…

Die Atomkatastrophe im Kopf


30 Jahre Super-GAU von Tschernobyl – VI –

Welche psychischen Langzeitfolgen hat die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, und wie wirken sie sich auf die ukrainische Volkswirtschaft aus? Diesem Fragenkomplex gingen Alexander Danzer (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt) Journal of Public Economics Vol III_2016und Natalia Danzer (Ifo-Institut München) in einer Studie nach. Neu durchgesehen und veröffentlicht wurde die am 12.06.2014 erstmals in den Münchener Wirtschaftswissenschaftlichen Beiträgen (VWL) erschienene Studie nun im renommierten „Journal of Public Economics“. weiterlesen…

(Vorläufige) Schadensbilanz von Tschernobyl


30 Jahre Tschernobyl – aus dem Bundestagsumweltausschuss

Baustelle Tschernobyl - Foto © BMUB, Melanie KlußmannAm 26. April 2016 jährt sich der Super-GAU von Tschernobyl zum 30. Mal – Anlass für die grüne Bundestagsfraktion, nach den daraus entstandenen Gesamtkosten zu fragen. Deutschland wird auch noch 30 Jahre danach weitere 19 Millionen Euro für nachträgliche Sicherungsmaßnahmen in dem havarierten Atomkraftwerk Tschernobyl zahlen. Dazu zählt die Fertigstellung eines umwelttechnisch sicheren Einschlusses für den 1986 explodierten Reaktor 4. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (18/7996) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/7790) hervor. weiterlesen…

EU-Kommission voll auf Atomkurs


Handelsblatt: Berichts-Entwurf fordert massive Investitionen in Atom

Handelsblatt logoDie EU-Kommission bereitet einen Bericht über die Lage der Nuklearwirtschaft vor, dessen Entwurf dem Handelsblatt bereits vorliegt. Darin geht es um die überalterten Reaktoren und enormen Kosten für die Sanierung der AKW– seltsamerweise jedoch nicht mehr um die schon einmal geplante zwingende Betreiber-Haftpflichtversicherung. weiterlesen…

5 Jahre Fukushima


Hendricks zum Gedenktag: Atomkraft hat keine Zukunft

Karte von Fukushima- Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftFünf Jahre nach dem Super-GAU (am 11.03.2011) im japanischen AKW Fukushima Daiichi erinnern viele Publikationen vor allem aus der Politik und von NGOs daran, dass damals Unmengen von Radioaktivität mit verheerenden Folgen für Mensch und Natur freigesetzt wurden (siehe solarify.eu/5-jahre-fukushima). Bundesumweltministerin Barbara Hendricks will im Mai nach Japan reisen. Greenpeace energy_no-point-825x452 Einer Emnid-Umfrage im Auftrag von Greenpeace Energy zufolge wollen 68 Prozent der Deutschen, dass die Bundesregierung auf EU-Länder wie Polen, Tschechien, die Slowakei und Ungarn politisch einwirkt, damit dort keine Atomkraftwerke gebaut werden. Bodensee-Stiftung und Deutsche Umwelthilfe (DUH) weisen auf atomare Zeitbomben direkt an der deutschen Grenze hin. Agora Energiewende stellte unter www.agora-energiewende.de ein Tool zur Entwicklung der Energiewende auf seine Webseite. weiterlesen…