Dezentrale Energieversorgung

DLR, Bund und Land investieren knapp sieben Millionen in Zukunftstechnologie für Energiewende

Für die Umsetzung der Energiewende spielt die dezentrale Energieversorgung eine elementare Rolle: Erzeugt man Strom und Wärme in der Nähe des Verbrauchers, werden Verluste beim Transport und Umwandlungen auf ein Minimum reduziert. Wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumtechnik in Stuttgart am 16.08.2016 mitteilt, könnten bei Verwendung sogenannter Blockheizkraftwerke Strom und Wärme hocheffizient und flexibel je nach Bedarf erzeugt werden. Blockheizkraftwerke auf Basis kleiner Gasturbinen, auch Mikrogasturbinen genannt, eigneten sich insbesondere aufgrund ihrer äußerst geringen Schadstoffemissionen. weiterlesen…

Hallo, wo sind wir eigentlich?

Kommentar zur Studie: „Black Swans (Risiken) in der Energiewende – Risikomanagement für die Energiewende“ von Prognos, EWI und GWS. Von Christfried Lenzmit freundlicher Genehmigung des pv magazine.

Die Bundesregierung tut alles politisch Machbare, um die Energiewende zu stoppen: Statt den Ausbau der Erneuerbaren angesichts immer prekärer werdender Prognosen zur Klimaerwärmung maximal zu beschleunigen, wird er gedeckelt. Bei der Photovoltaik wurde die Obergrenze 2015 nicht einmal erreicht, sondern um ein Drittel verfehlt. Aus dem PV-Ausbau im 1. Halbjahr 2016 ergibt sich, dass sie in diesem Jahr wohl um die Hälfte verfehlt wird. Durch das Ausschreibungsverfahren ist ab 2017 eine ähnlich desaströse Entwicklung auch bei der Windkraft zu erwarten. weiterlesen…

Wasserstoff sicher speichern

…in Form von Metallhydriden

Im Zuge der Energiewende und der Energieversorgung vornehmlich mit Erneuerbaren Energien und deren Speicherung gewinnt Wasserstoff an Bedeutung. Möglich ist die Speicherung von gasförmigem Wasserstoff in Druckbehältern, von flüssigem Wasserstoff in vakuum-isolierten Behältern oder die Einlagerung von Wasserstoff in Metallhydriden. Darin kann der Wasserstoff in noch höherer Dichte als im flüssigen Zustand gespeichert werden. Die Speicherung von Wasserstoff in Metallhydriden ist von allen Möglichkeiten am sichersten und daher vor allem für Fahrzeuge interessant. weiterlesen…

BMWi-Studie: „Energiewende auf gutem Weg“

„Robust und widerstandsfähig“ – aber 150 Risikofaktoren drohen

PV-Dächer in Radolfzell, - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft_20150808_134202In einer vom Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegebenen Studie geht es um das Risikomanagement für die Energiewende. Die Wissenschaftler haben dabei ganz unterschiedliche politische Faktoren untersucht, die einen Einfluss auf die weitere Entwicklung der Energiewende in Deutschland nehmen können. Sandra Enkhardt von pv magazine hat die Studie gelesen. weiterlesen…

AEE-Leitfaden für Kommunen


Acht Seiten Argumente für Umstellung kommunaler Wärmeversorgung auf Erneuerbare Energien ab jetzt bei Agentur für Erneuerbare Energien bestellbar

aee logoAllen Akteuren, die sich auf kommunaler Ebene für den Umstieg auf regenerative Wärmequellen einsetzen, bietet die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) die Vorteile übersichtlich im neuen Leitfaden „Argumente für die kommunale Wärmewende“ zusammengestellt an. Die achtseitige Publikation kann ab sofort unter auf der Webseite der AEE als kostenloses Druckexemplar bestellt oder als Datei heruntergeladen werden. weiterlesen…

Heizungsaustausch erst nach 90 Jahren beendet?

Verbände: Wärmewende stockt

Zur Energiewende gehört, dass alte und ineffiziente Heizungsanlagen aus den Kellern verschwinden. Eine aktuelle Datenerhebung zeigt, dass der Austausch alter Öl-Heizwertkessel noch 90 Jahre dauern könnte. Der deutsche Wärmemarkt bleibt trotz seiner zentralen Bedeutung für die Energiewende weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. weiterlesen…

Klimaschutz – Paris ade

„Deutschland gibt der Welt ein Beispiel. Leider“

Zuerst sichere der Energie- und Wirtschaftsminister die künftige Energiegewinnung durch Kohle, und dann streiche das Kanzleramt der Umweltministerin ihren Klimaschutzplan 2050 zusammen. Da schwinde die Hoffnung, dass die von der Pariser Klimakonferenz COP21 beschlossenen Klimaziele noch erreicht werden könnten, wie Jan Heidtmann am 29.07.2016 in der Süddeutschen Zeitung schrieb. weiterlesen…

Werden Stadtwerke und Kommunen von Veränderungen in der neuen Energiewelt überrannt?

Gastbeitrag auf Karlheinz Remmers‘ Blog neue-energiewelt.de
von Lars Waldmann

Die Energiewende steht an einem Wendepunkt. Nach meiner Überzeugung wird sich in den nächsten 3 -5 Jahren entscheiden, wie das Energiesystem der Zukunft strukturiert ist. Wird die regionale Struktur des künftigen Energiesystems noch Bestand haben? Die Energiewende findet heute – noch – in den Kommunen und Regionen statt. Allerdings habe ich die große Befürchtung, dass viele Stadtwerke und Kommunen von den Veränderungen überrannt werden. weiterlesen…

EnBW beantragt AKW-Rückbau

Stillegung und Abbau aller fünf Kernkraftwerke

Die EnBW-Tochter Kernkraft GmbH (EnKK) hat beim Stuttgarter Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Genehmigungen für Stilllegung und Abbau der AKWe Philippsburg 2 und Neckarwestheim II beantragt. Mit diesen Anträgen sind jetzt alle fünf Kernkraftwerke des baden-württembergischen Energieversorgers im formalen Rückbauprozess. weiterlesen…

Energiewende produziert Macht-Asymmetrien


Neues Buch „Conceptualizing Germany’s Energy Transition“

'Conceptualizing Germany’s Energy Transition' - BuchtitelIn einem Forschungsprojekt haben Sozialwissenschaftler des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) analysiert, wie sich die Machtverhältnisse zwischen den Akteuren verändern. Die Forschung wird im jüngst erschienenen Buch „Conceptualizing Germany’s Energy Transition“ dargestellt. weiterlesen…