Energiewende als Vorbild?

Deutschland schiebt bei „Low Carbon“ an

„Wenn es Deutschland nicht kann – wer dann?“ fragte „Welt-Ökonom“ Jeffrey Sachs rhetorisch am 04.03.2014 in seinem Eröffnungs-Statement zu einer Podiumsdiskussion über die Energiewende in Berlin unter dem Titel: „Die deutsche Energiewende im globalen Kontext: Lehren und Fallstricke für die kohlenstoffarme Transformation„. Der Chef des im vergangenen Jahr gegründeten Sustainable Development Network und Direktor seines Earth Institute an der Colimbia University war voller Bewunderung: „Wir glauben, dass Deutschland es kann“ – Atom und CCS blieben zwar wichtig, aber er hoffe, dass Deutschland zeigen werde, dass es ohne gehe. weiterlesen…

Deutsch-französische Energie-Zusammenarbeit – Kritik und Dokumentation

Dena und ADEME bereiten deutsch-französische Energiewende-Plattform vor

Die Energieagenturen von Deutschland (Deutsche Energieagentur – dena) und Frankreich (Agence de l’Environnement et de la Maîtrise de l’Energie – ADEME) entwickeln eine gemeinsame Plattform für die bilaterale Zusammenarbeit bei der Energiewende. Dies gab die dena im Anschluss an das Treffen des Deutsch-Französischen Ministerrats am 19.02.2014 in Paris bekannt. Damit werde die von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel angekündigte verstärkte Kooperation der Energieagenturen verwirklicht, erklärt das Bundeswirtschaftsministerium. Scharfe Kritik übten der BEE und Ex-MdB Hans-Josef Fell an der gemeinsamen Erklärung von Bundeskanzlerin Merkel und des französischen Präsidenten Hollande. Solarify dokumentiert die Erklärung. weiterlesen…

Energiewende 2.0 – eine Tagung der Heinrich-Böll-Stiftung

„Mit den anderen europäischen Ländern sprechen“

In der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin trafen sich am 13.02.2014 400 Teilnehmer aus verschiedenen Ländern zu einer Konferenz unter dem Titel Energiewende 2.0, „das wohl ehrgeizigste und größte politische Projekt der Republik,“ schrieb der Journalist Sebastian Kempkens in einer Nachbetrachtung. „Die Energiewende geht in eine neue Etappe“, konstatiert die Böll-Stiftung auf ihrer Webseite. Die Entwicklung dieses Projekts stehe an einer entscheidenden Schwelle. Seit der Bundestagswahl sei wieder Schwung in die Debatte gekommen. Die erste Phase – die Energiewende 1.0 – werde weithin als Erfolg verbucht. Hunderttausende Arbeitsplätze seien entstanden, innerhalb von zehn Jahren sei der Anteil von regenerativen Energien am Strommarkt um 20 Prozent-Punkte gestiegen. weiterlesen…

Erneuerbare verteuern Netze kaum

Endbericht des Agora Stakeholder-Dialogs: Verteilnetze lassen sich mit einfachen Maßnahmen für die Energiewende fit machen

Verteilnetze stehen im Mittelpunkt der Energiewende. Rund 95 Prozent der Erneuerbaren Energien speisen in die Verteilnetze ein. Mit steigendem Anteil von Strom aus Wind und Sonne nehmen jedoch auch die Herausforderungen für die dezentralen Netze zu. Mit geringen Kosten können Verteilnetze steigende Anteile von Erneuerbaren gut aufnehmen. Der Endbericht des Agora Stakeholder-Dialogs zu Verteilnetzen (von Ruggero Tappeser-Schleicher und Lars Waldmann) identifiziert vier zentrale Themenbereiche, die von der Bundesregierung zügig angepackt werden sollten. weiterlesen…

„Energieeffizienz Schlüssel für mehr Klimaschutz“

Schwarzelühr-Sutter bei Abschlusskonferenz des Projektes „30-Pilot-Netzwerke“:
Unternehmensnetzwerke bei Energieeffizienz besonders erfolgreich – Grüne drängen

Das Bundesumweltministerium unterstützt die Netzwerkbildung von Unternehmen, die ihre Potenziale zur effizienteren Energienutzung ausschöpfen möchten. „Energieeffizienz ist der Schlüssel für mehr Klimaschutz. Sie senkt die Energiekosten und steigert die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Das geht besonders schnell im Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen“, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter im Rahmen der Abschlusskonferenz des Projektes „30-Pilot-Netzwerke„. Die an den „Lernenden Energieeffizienz-Netzwerken“ beteiligten Unternehmen reduzierten ihre Energiekosten doppelt so schnell im Vergleich zu anderen Industriebetrieben. „Wir wollen an diesem Erfolg anknüpfen und die Netzwerkbildung weiter vorantreiben“, so Schwarzelühr-Sutter. Derweil drängen die Grünen für eine klimaneutrale Wärmeversorgung auf höhere Förderung bei der Gebäudesanierung. weiterlesen…

CDU-Wirtschaftsrat will „Energiewende retten“

„Die deutsche Energiewende hat Eon und RWE zu regionalen Zwergen gemacht“

Mit einem Zehn-Punkte-Plan will der Wirtschaftsrat der CDU die Energiewende in Deutschland retten, die bislang aus seiner Sicht „ein Fehlschlag auf der ganzen Linie“ (Präsident Lauk) ist. EU-Energiekommissar Oettinger warb für die Harmonisierung der Förderung von Photovoltaik, Windkraft und Biomasse. Zudem versprach er dem deutschen Wirtschaftsminister Unterstützung bei der Neuregelung der Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage, schreibt Sandra Enkhardt im pv magazine. weiterlesen…

Immer noch viel Zustimmung zur Energiewende

Aber Umsetzung wird kritisch beurteilt (BDEW-Umfrage)

Müller: Bundesländer müssen Partikularinteresen zurückstellen

Die deutsche Bevölkerung unterstützt weiterhin mit großer Mehrheit die Energiewende, sieht die Umsetzung aber kritisch. Dies sind erste Ergebnisse des neuen BDEW-Energiemonitors, mit dem zweimal jährlich das Stimmungsbild der Bevölkerung zu den wichtigsten Themen der Energiewende und zur Energiepolitik insgesamt erhoben wird – dieses Mal zur Energie-Leitmesse E-World 2014 in Essen. weiterlesen…

Erneuerbare bis 2030 verdoppeln – ohne Mehrkosten

 IRENA-Untersuchung hält weltweite Verdoppelung des Anteils erneuerbarer Energien in 16 Jahren für möglich

82 Energieexperten aus 42 Ländern (darunter 10 deutsche) haben im Auftrag der Internationalen Organisation für erneuerbare Energien, IRENA, den möglichen Umbau der Energiesysteme weltweit untersucht und daraus Handlungsempfehlungen für Regierungen abgeleitet. Die Experten analysierten die Kosten der verschiedenen Energiesysteme, Effekte für den Arbeitsmarkt, das Potenzial der Treibhausgas-Verringerungen sowie Vor- und Nachteile für Regierungen, Unternehmen und Bürger. Ihr Fazit: Ohne Zusatzkosten könnte bis 2030 der Anteil erneuerbarer Energien am weitweiten Energiebedarf auf mehr als 30 Prozent verdoppelt werden. Empfehlung: den Energieumbau beschleunigen. weiterlesen…

LEEN – Lernende Energieeffizienz Netzwerke

Steigende Energiekosten, Ressourcenknappheit und Klimawandel erfordern Bereitschaft für Veränderungen
Jetzt auf DVD und Online

Voneinander lernen – das ist einer der wichtigsten Punkte innerhalb der lernenden Energieeffizienz-Netzwerke LEEN. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat in den vergangenen vier Jahren im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) 30 Pilot-Netzwerke nach dem LEEN-Standard gefördert. Das Ziel der jeweils zehn bis 15 Teilnehmer ist es, die Energieeffizienz im eigenen Betrieb deutlich zu erhöhen. Dabei werden sie von Moderatoren und zertifizierten energietechnischen Beratern, professionell nach LEEN-Qualitätsstandard unterstützt. weiterlesen…

E-Wende: Bund und Länder stimmen „im Grundsatz“ überein…

…teilt das Bundespresseamt mit: Einigungsversuch Gabriels mit Ländern

Nur eine wirksame Kostenbremse kann die Energiewende zum Erfolg führen. Darin sind sich Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und die Vertreter der Länder einig. Die grundsätzlichen Zielsetzungen und die Eckpunkte für eine Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetz werden auch von den Ländern begrüßt. weiterlesen…