BMU: Klimaschutz- und Energiewendeprogramme werden weiter gefördert

Verhandlungen über Finanzmittel abgeschlossen

Die Verhandlungen über die Finanzmittelausstattung der einzelnen Programme des Energie- und Klimafonds (EKF) für das Jahr 2013 sind abgeschlossen. Die weitere Finanzierung der laufenden Programme des Bundesumweltministeriums werde hierdurch  in diesem Jahr ermöglicht. Somit könne ein Förderstopp vermieden werden. Das teilte das BMU auf seiner Homepage mit. weiterlesen…

SPD will eigenes Energieministerium

Sigmar Gabriel: „Neustart in die Energiewende“

Die SPD hat bei ihrem außerordentlichen Bundesparteitag am 16.04.2013 in Augsburg einstimmig ihr sogenanntes Regierungsprogramm für die Bundestagswahl am 22.09.2013 verabschiedet. Erstmals beschreibt darin ein eigenes Kapitel die Energiewende. Der Parteivorsitzende Sigmar Gabriel sagte, die SPD wolle für einen Neustart in der Energiewende sorgen. Das Kompetenzgerangel in der Energiepolitik will die Partei durch die Einrichtung eines Energieministeriums beenden. Zuständigkeiten für erneuerbare Energien, Netzausbau und Speicher sollen dortzusammengefasst werden. weiterlesen…

„Kraftwerk der Zukunft“ kommt aus NRW

170 Experten bei Jahrestagung des Netzwerks Kraftwerkstechnik in Berlin

Eine intelligente Kraftwerkstechnik ist eine wesentliche Voraussetzung, die Energiewende zum Erfolg zu führen. So lautete der Tenor der Jahrestagung des Netzwerks Kraftwerkstechnik der EnergieAgentur.NRW in der NRW-Landesvertretung am 16.04.2013 in Berlin. Rund 170 Gäste beteiligten sich unter dem Titel „Erneuerbare Energien, Kraftwerke der Zukunft und neue Speicher: Zuviel für die Netze?“ an der Diskussion über die Bedeutung der Kraftwerke auf dem Weg ins post-fossile Zeitalter. weiterlesen…

Österreich: Energiezukauf bald nicht mehr erschwinglich

„17,2 Milliarden für Energiezukauf sind zu viel!“

Seit Jahren warne der Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA) vor den aus dem Ruder laufenden Kosten für Energiezukauf. Hans Kronberger, Präsident der PVA: „Das fossile Energiesystem ist volkswirtschaftlich auf Dauer nicht vertretbar. Die galoppierenden Kosten für die Energiebeschaffung schlagen schon längst auf die soziale Infrastruktur der Industrieländer durch“. Als ein sichtbares Zeichen dafür müssten die Zahlen gewertet werden, die jüngst vom Statistischen Amt der Europäischen Union (kurz Eurostat) bekannt gegeben wurde. Demnach hätten sich die Ausgaben für Energiezukauf von 2009 bis 2012 fast verdoppelt. 2009 habe Österreich 9,8 Milliarden Euro für Energiezukauf ausgegeben. 2012 wären es bereits 17,2 Milliarden Euro gewesen. Schuld daran seien in erster Linie die gestiegenen Ölpreise. Kronberger: „Nur eine systematische Energiewende in allen Bereichen, bei der der heimischen Aufbringung aus erneuerbaren Quellen der Vorzug eingeräumt werden muss, kann den Devisenabfluss stoppen.“ weiterlesen…

Energiewende mehr als Preisdebatte – Gemeinschaftswerk sozial gestalten

  • Aktionsbündnis unter Töpfers Schirmherrschaft will Dialog mit Spitzenkandidaten über soziale Dimension der Energiewende 
  • Gemeinsames Positionspapier von Sozial- und Verbraucherschutzverbänden, Umweltorganisationen, Kirchen und Gewerkschaften
  • Nicht begründete Privilegien für Industrie abschaffen

Auf Initiative der Klima-Allianz Deutschland und unter der Schirmherrschaft des früheren Umweltministers und UNEP-Exekutivdirektors Prof. Klaus Töpfer fordert ein breites Bündnis aus Sozial- und Verbraucherschutzverbänden, Umweltorganisationen, Kirchen und Gewerkschaften die Spitzenkandidaten der Parteien zu einem ernsthaften Dialog über die soziale Ausgestaltung des „Gemeinschaftswerks Energiewende“ auf. Als Grundlage für die Gespräche, die unter der Moderation von Prof. Töpfer stattfinden sollen, dient ein gemeinsames Positionspapier der beteiligten Organisationen mit einem 8-Punkte-Forderungskatalog. weiterlesen…

Erneuerbare ersetzen immer mehr Atomstrom

AEE: Zwei Jahre nach Fukushima untermauern Wind, Sonne, Biomasse und Co. Leistungsfähigkeit

Zwei Jahre nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima zeigen die Erneuerbaren Energien in Deutschland, dass die Stromerzeugung aus fossilen und atomaren Quellen ein Auslaufmodell ist. “Wind, Sonne und Bioenergie setzen sich im deutschen Energiemix zunehmend durch. Damit wächst zugleich ihr volkswirtschaftlicher Nutzen, da die Erneuerbaren Energien keine unkalkulierbaren Risiken und versteckten Folgekosten mit sich bringen, wie die fossil-atomare Stromproduktion“, betont Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). weiterlesen…

VKU für E-Wende-Konklave

Weils Vorschlag fällt auf fruchtbaren Boden

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) begrüßt den Vorschlag von Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, dass Bund, Länder und Energiewirtschaft nach der Bundestagswahl wie bei einem Konklave zusammenkommen und erst nach einem gemeinsam erarbeiteten Vorschlag wieder auseinandergehen sollen, heißt es in einer Erklärung von VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck: „Die Bundesregierung hat die Komplexität der Energiewende unterschätzt. Zudem bekommt die im Konsens getroffene Entscheidung, die Energielandschaft umzubauen, immer mehr Risse, weil die unterschiedlichen Akteure unterschiedliche Interessen haben und es keinen einheitlichen Ordnungsrahmen gibt.“ weiterlesen…

EU: Deutschland bei Energiewende auf Kurs

Zwischenbilanz der EU-Kommission

Deutschland ist auf gutem Weg, die Ausbauziele der Erneuerbaren Energien zu erreichen, so eine Zwischenbilanz der EU-Kommission. Bis 2020 sollen 18 % aus regenerativen Quellen stammen. Das von der EU vorgegebene Zwischenziel für 2011/2012 von 8,2 Prozent wurde (mit 11 %) schon 2010 übertroffen. Ökostrom hatte laut Angaben des Statistischen Bundesamts 2012 bereits einen Anteil von rund 22 % (bis 2020 35 % ) an der verbrauchten Energie. weiterlesen…

Versicherer wollen verstärkt in Energiewende investieren

Positionspapier fordert bessere Investitions-Bedingungen

Die deutsche Versicherungswirtschaft will unter geeigneten Rahmenbedingungen ihr finanzielles Engagement in Erneuerbare Energien und Infrastrukturprojekte deutlich ausweiten: „Langfristiges Versicherungsgeschäft und Investitionen in ökologisch und ökonomisch nachhaltige Energie- und Infrastrukturprojekte passen gut zusammen. Damit wir verstärkt in diesem Bereich investieren können, brauchen wir ein langfristig stabiles und rechtssicheres Investitionsumfeld“, so Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). „Dafür sind regulatorische Anpassungen notwendig. Diese können realisiert werden, ohne die öffentlichen Haushalte zu belasten.“ weiterlesen…

Kemfert: Strompreisbremse „kein großer Wurf“

Wirtschaftsprofessorin hält Pläne wirkungslos

Die Reform des EEG ist auf irgendwann nach der Bundestagswahl vertagt. Energie für normale Haushalte dürfte mit den diskutierten Maßnahmen ohnehin kaum billiger werden, saget Energieexpertin Claudia Kemfert am 22.03.2013 der „Passauer Neuen Presse“. Die geplanten Maßnahmen der Bundesregierung gegen steigende Strompreise seien unzureichend. weiterlesen…