Altmaier verbindet politisches Schicksal mit Energiewende

Umweltminister eröffnet 13. Forum Solarpraxis

Mit dem Satz: „Wir müssen das Wachstum ökologisch verträglich gestalten“, hat Bundesumweltminister Altmaier am 22.11.2012 in Berlin das 13. Forum Solarpraxis eröffnet. Zu Beginn seiner rund 30-minütigen Rede sagte er, dass er sein politisches Schicksal mit dem Gelingen der Energiewende verknüpfe. weiterlesen…

SPD-Kritik an Energiepolitik der Regierung

Pressemitteilung: Schwarz-Gelb vertagt Energiewende

„Schwarz-Gelb riskiert die Energiewende. Die Beschlüsse der Regierungskoalition in der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages zeigen, dass Union und FDP es mit einer soliden und verlässlichen Finanzierung der Energiewende national wie international nicht ernst meinen. Denn eine seriöse Diskussion über die Zukunft der Klimaschutzfinanzierung verweigern sie.“ so der Kommentar zur Bereinigungssitzung im Haushaltsausschuss von Uwe Beckmeyer, zuständiger Berichterstatter der SPD-Fraktion und Berichterstatterin Bärbel Kofler. weiterlesen…

Filmtipp: „Leben mit der Energiewende“

Premiere am 21.11.2012 im Filmtheater Friedrichshain

Der Journalist und Produzent Frank Farenski arbeitet seit vielen Jahren über Nachhaltigkeit und Energiewende.  Weil er die Öffentlichkeit für nicht richtig über die Energiewende informiert hält, hat er ein Open-Source Projekt im Internet gestartet, um möglichst vielen Menschen die Solarenergie nahe zu bringen. Daraus ist der Film „Leben mit der Energiewende“ entstanden (Premiere am 21.11.2012). Farenski hat zu diesem Thema bereits eine vielbeachtete TV-Dokumentation für das ZDF gedreht. weiterlesen…

Wärmesektor spielt entscheidende Rolle bei Energiewende

Fraunhofer ISE legt ganzheitliches Energiemodell für Deutschland vor

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben erstmalig in einer Simulation auf Basis von Stundenzeitreihen ein denkbares deutsches Energiesystem untersucht, das gänzlich auf erneuerbaren Energien basiert. Das Neuartige des Modells ist einerseits die ganzheitliche Betrachtung von Strom- und Wärmesektor, einschließlich der Reduktion des Energieverbrauchs durch energetische Gebäudesanierung. Andererseits wurde eine systematische Optimierung vorgenommen, um aus der Vielzahl denkbarer Kombinationen aus Technologien und Effizienz-Maßnahmen ein volkswirtschaftliches Optimum zu ermitteln. weiterlesen…

Keitel warnt: Energiewende stresst Wirtschaft

BDI-Präsident Keitel legt Energiewende-Navigator vor: „Hohe Klima- und Umweltverträglichkeit, aber Wirtschaftlichkeit akut gefährdet“

  • Gesamteffizienz hat oberste Priorität
  • Bis 2030 rund 350 Milliarden Euro Investitionskosten
  • Marktchancen für deutsche Leitanbieter
  • Industrieentlastungen wegen immenser Risiken für Arbeitsplätze nicht verhandelbar

„Die Wirtschaftlichkeit der Energiewende ist bereits jetzt akut gefährdet. Die Politik muss sich dringend um die wirtschaftliche Gesamteffizienz ihrer Maßnahmen kümmern. Nur so ufern die Kosten nicht weiter aus, lassen sich Zeitpläne einhalten und die Akzeptanz der Bevölkerung sicherstellen.“ Das erklärte Hans-Peter Keitel, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), am 08.11.2012 auf dem BDI-Energiewendekongress in Berlin. weiterlesen…

VDE: Mehr Systemdenken beim Smart Grid-Ausbau!

Zum VDE-Kongress 2012 „Smart Grid“ – Studie zur Energieversorgung der Zukunft – Ohne Netz-Automatisierung drohen Einspeise-Stau und Instabilität – VDE-Normungs-Roadmap ebnet Weg

Noch ist das deutsche Stromnetz mit einer durchschnittlichen Ausfallzeit von 16,2 Minuten pro Stromkunden (2011) eines der zuverlässigsten in Europa. Dies zeigt die neueste Ausfallstatistik des Forums Netztechnik / Netzbetrieb im VDE. Doch der schöne Schein trügt. Denn angesichts des schnellen Ausbaus der erneuerbaren Energien und des stockenden Netzausbaus läuft der Systembetrieb zunehmend an der Auslastungsgrenze. So ist die Anzahl der Tage mit Einsenkung der EEG-Leistung über die Jahre 2007 bis 2011 von 0 auf 45 angestiegen und die nicht eingespeiste Energiemenge von 0 auf 45 GWh angewachsen. Die Anzahl der „Eingreif- und Gefährdungs-Tage“ nimmt zu, das Risiko größerer Störungen mit überregionalen Auswirkungen wächst, und bereits Mini-Blackouts können spannungssensitive Industrieprozesse empfindlich stören. Vor diesem Hintergrund gehen die aktuellen Energie-Diskussionen aus VDE-Sicht am Kern des Problems vorbei. Die zentrale Herausforderung lautet: Umbau und Flexibilisierung des gesamten Systemdesigns mit den Elementen Ausbau der Netzinfrastruktur, der Speicher¬kapazitäten und des Kraftwerksparks. weiterlesen…

Energiegipfel – Kommentar-Ausschnitte deutscher Medien

„Manchmal ist das beste Ergebnis kein Ergebnis.“

„So verhält es sich auch bei dem so genannten Energiewende-Gipfel… Gemessen an dem, was im Vorfeld so alles an Vorschlägen und Ideen kursierte, mit denen der Ausbau der erneuerbaren Energien gedeckelt, quotiert, abgestimmt oder sonstwie gebremst werden sollte, ist das Null-Resultat dieser Runde schon als Erfolg zu werten… Nach der Entscheidung zum zügigen Ausstieg aus der Atomkraft stehen wir besser da als selbst Optimisten seinerzeit erwartet hatten… Wer angesichts (der) Fakten von „Energiekrisengipfel“ redet, von Chaos zwischen Bund und Ländern und schnellem Handlungsbedarf, dem ging die Energiewende nicht zu langsam, sondern offenbar zu schnell. Es ist kein Geheimnis, dass E.on, RWE, Vattenfall und EnBW zu den Verlierern der Energiewende gehören…
Sicher, es gibt durchaus Verbesserungsbedarf beim Umbau unseres Energiesystems… Aber das laute Geschrei über die fehlende Abstimmung zwischen den Bundesländern beziehungsweise zwischen Bund und Ländern ist schlicht übertrieben. Und schaut man auf die Vorschläge, die mit diesem Geschrei verbunden waren – Deckelung des Windkraftausbaus, Abschaffung des Einspeisevorrangs für erneuerbare Energien, Liefergarantie für Betreiber von Wind- und Solaranlagen -, dann weiß man auch, aus welcher Richtung der Wind weht. weiterlesen…

Bund-Länder-Energiegipfel bei Merkel

Beschlusslos auf gemeinsames Ziel zu

Mit den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Wir wollen alle, dass die Energiewende gelingt“ nach dem Gespräch mit den Ministerpräsidenten am 02.11.2012 im Berliner Kanzleramt bekannten sich Bund und Länder einhellig zum Ausbau erneuerbarer Energien. Die Länder signalisierten die Bereitschaft, ihre jeweiligen Ausbaupläne an nationale Erfordernisse anzupassen. Bundeskanzlerin Merkel spürte „den Geist, dass wir das schaffen wollen und vielleicht auch schaffen können“. Konkrete Beschlüsse zum Netzausbau und zur Versorgungssicherheit kamen aber nicht zustande. Das nächste Gipfeltreffen wurde für März 2013 vereinbart. Die Kanzlerin sprach von einem „nationalen Dialog“.
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Albig legt Netzausbau-Notfallplan vor

Staat soll Stromnetze ausbauen

Bund und Länder diskutierten am 02.11.2012 den Stand der Energiewende. Dazu gehört auch der schleppende Ausbau der Stromnetze. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig schlug daher notfalls die Gründung einer staatlichen Netzbetreibergesellschaft vor, falls die Privatwirtschaft den Ausbau nicht schaffe. Von den Grünen kam scharfe Kritik an der Regierung. weiterlesen…

Gemeinsame Energiestrategie der Länder

Ministerpäsidenten einigen sich

Bei der Jahrestagung der Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer auf Schloss Ettersburg bei Weimar haben die Länderchefs einen Kraftakt vollzogen und sich auf eine gemeinsame  Strategie geeinigt. Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht in einer Pressekonferenz: „Die 16 Länder lassen keinen Zweifel daran, dass wir die Energiewende  gemeinschaftlich vorantreiben werden. Wir bekennen uns zu einer gemeinsamen Koordinierung der  Länder mit dem Bund, was die energiepolitischen Ziele, das heißt eine nationale Strategie für  Deutschland, betrifft.“ weiterlesen…