Sommer 2022 viel zu warm und zu trocken

Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie zieht vorläufige Bilanz

Der Sommer 2022 liegt hinter uns, die vielerorts drückende Hitze und wochenlange Dürre sind überstanden. Zum  meteorologischen Herbstbeginn zieht das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) eine erste, vorläufige Bilanz: „Die Sommermonate waren in Hessen viel zu heiß und zu trocken. Nach einem vergleichsweise kühlen und feuchten Sommer 2021 reiht sich das Jahr 2022 nahtlos ein in die Abfolge der Hitzesommer 2015, 2018, 2019 – in Sachen Hitze liegt der Sommer 2022 nur knapp hinter dem Rekordjahr 2003“, heißt es in einer Pressemitteilung vom 23.09.2022. weiterlesen…

2018 wärmstes Jahr in Deutschland seit Messbeginn 1881

Acht der neun heißesten Jahre lagen nach 2000

„Ganz im Zeichen des Klimawandels“, sah DWD-Pressesprecher Andreas Friedrich laut einer Medienmitteilung das Jahr 2018 – denn es habe sich nicht nur als das wärmste und sonnigste Jahr seit Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen präsentiert, sondern auch als eines der niederschlagsärmsten. Von April bis November verliefen alle Monate ausnahmslos zu warm, zu trocken und sonnenscheinreich, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2.000 Messstationen am 28.12.2018 meldete. Aber viel bedeutender: Acht der neun wärmsten Jahre in Deutschland liegen innerhalb des 21. Jahrhunderts. Das kann kein Zufall sein. weiterlesen…

Dürre betrifft rund 90 Prozent der Fläche Deutschlands

CEDIM des KIT zieht erste Bilanz der Hitzewelle 2018

Der Vier-Monats-Zeitraum April bis Juli 2018 war der wärmste in Deutschland seit Aufzeichnungsbeginn. Viele Orte erreichten neue Allzeitrekorde und Monatsrekorde. Dazu kam eine ab Februar herrschende Trockenheit. Im August waren rund 90 Prozent der Fläche Deutschlands unter Dürre. Hitze und Trockenheit führten in mehreren Regionen Europas zu schweren Waldbränden und in Deutschland zu Ernteausfällen. Dies berichtet das Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology (CEDIM) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in seinem aktuellen Report. weiterlesen…