BVerfG: Gigaliner dürfen weiterrollen

Feldversuch mit Riesen-Lastern verfassungskonform
DSLV begrüßt Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts

Auch ohne explizite Zustimmung der Bundesländer dürfen Lang-Lkw auf Bundesfernstraßen eingesetzt werden, urteilte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am 28.05.2014. Die Verordnung über Ausnahmen von straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften für Fahrzeuge und Fahrzeugkombinationen mit Überlänge ist damzufolge mit dem Grundgesetz vereinbar. Die Klagen der Bundesländer Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein sowie der Bundestagsfraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen wurden damit abgewiesen, der Feldversuch kann wie geplant fortgesetzt werden. weiterlesen…

EU-Klimaziel untersucht

Öko-Institut untersuchte im BMUB-Auftrag Verteilungsschlüssel für EU-Klimaziel

Das Öko-Institut e. V. untersuchte im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, wie ein EU-Klimaziel für den Zeitraum 2020 bis 2030 auf die Mitgliedstaaten aufgeteilt werden könnte. Das Öko-Institut entwickelte dazu unterschiedliche Verteilungsschlüssel zur Aufteilung der notwendigen Emissionsminderungen auf die 28 EU-Mitgliedstaaten in den Wirtschaftssektoren, die nicht vom EU-Emissionshandelssystem erfasst werden.
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Elektro-Lastenräder: übernehmen städtischen Güterverkehr

Elektro-Lastenräder im städtischen Güterverkehr: Chancen und Potentiale

Die Nutzung von Elektro-Lastenrädern im innerstädtischen Güterverkehr birgt ein großes Potenzial für Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit von Kurier- und Expressdiensten – zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Instituts für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Mit dem Projekt „Ich ersetze ein Auto“ wurde der Einsatz von Elektro-Lastenrädern im Kurier- und Expressdienst getestet. Die Projektauswertung fand am 06.05.2014 im Rahmen der Tagung „iKEP 2014 – Innovationstag der KEP-Branche“ statt, den der Bundesverband der Kurier-Express-Post-Dienste e.V. (BdKEP) in Kooperation mit dem DLR veranstaltete. weiterlesen…

Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 kommt in Gang

Hendricks legt Eckpunkte vor – bis 2020 40 Prozent weniger Treibhausgase

Mit dem Versand von ersten Eckpunkten hat das Bundesumweltministerium am 28.04.2014 das Startsignal für die Erarbeitung des „Aktionsprogramms Klimaschutz 2020“ gegeben. Das Aktionsprogramm soll für alle Sektoren Maßnahmen benennen, welche die Erreichung des deutschen Klimaschutzziels für 2020 sicherstellen. Bis dahin sollen die Treibhausgasemissionen um 40 Prozent gegenüber 1990 sinken. weiterlesen…

EU-Energieminister berieten…

…klima- und energiepolitischen Rahmen bis 2030
Kommissions-Vorschlag: CO2-Minderung um 40 % gegenüber 1990

Die EU-Energieminister haben am 04.03.2014 erstmals über den klima- und energiepolitischen Rahmen bis 2030 beraten. Im Mittelpunkt der Debatte standen laut einer Presserklärung des BMWi politische Maßnahmen in Richtung Treibhausgasreduktion,  Ausbau der Erneuerbaren und Steigerung der Energieeffizienz, für die sich die EU für 2030 Ziele setzen will. Die EU-Kommission hat ein EU-Treibhausgas(THG)-Minderungsziel für 2030 in Höhe von minus 40 Prozent (gegenüber 1990) und ein verbindliches EU-weites Ziel für einen Anteil erneuerbarer Energien von mindestens 27 Prozent am Brutto-Endenergieverbrauch für 2030 vorgeschlagen. Energieeffizienz soll ebenfalls ein integraler Bestandteil der zukünftigen EU-Klima- und Energiepolitik bleiben. Die Positionen der Mitgliedstaaten dazu liegen aber noch deutlich auseinander. weiterlesen…

Fliegen ohne CO2-Steuer

Internationale Airlines fliegen bis 2016 ohne Emissionsrechte

Der globale Luftverkehr wird wahrscheinlich bis zum Jahr 2016 nicht unter den europäischen Emissionshandel (ETS) fallen. Damit werden Airlines und Passagiere vorerst nichts dafür zahlen müssen, dass Flugzeuge Klimagase ausstoßen. Das Wuppertal-Institut spricht deshalb von einem Ende der Klimaaußenpolitik der EU. Europa sei „eingeknickt“. Dies teilt der Rat für Nachhaltige Entwicklung in einer Pressemitteilung mit. weiterlesen…

45,5 Mrd. Euro Umsatz mit Klimaschutz

Mehr als Pharma

Die Betriebe des Produzierenden Gewerbes und des Dienstleistungsbereiches in Deutschland erwirtschafteten 2011 einen Umsatz von rund 45,5 Milliarden Euro mit Waren und Leistungen für den Klimaschutz. Damit lagen die Umsätze der Klimaschutzbranche höher als zum Beispiel die der Pharmaindustrie, deren Betriebe im gleichen Jahr mit der Herstellung pharmazeutischer Erzeugnisse 39,8 Milliarden Euro erwirtschafteten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteile, hat der Umsatz mit Klimaschutzgütern mit 68 % den größten Anteil an den 66,9 Milliarden Euro Gesamtumsatz mit Umweltschutzgütern. weiterlesen…

Weimarer Dreieck pro Klima

Deutschland, Frankreich und Polen vereinbaren verstärkte Zusammenarbeit in der Klimapolitik – Ziel: Paris 2015

Deutschland, Frankreich und Polen wollen ihre Zusammenarbeit im Klimaschutz verstärken, damit es auf der UN-Klimakonferenz in Paris 2015 zur Verabschiedung eines rechtlich verbindlichen Protokolls zum Schutz des Klimas kommt. Zu diesem Zweck wolle man gemeinsam sicherstellen, dass die Europäische Union rechtzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz für die Zeit nach 2020 vorlegt, der im Einklang mit der globalen 2-Grad-Grenze stehe, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung zum Abschluss des Treffens der Umweltminister der drei Länder. Umweltministerin Barbara Hendricks hatte ihre Kollegen Martin (Frankreich) und Grabowski (Polen) zum zweiten Treffen im Rahmen des Formats „Weimarer Dreieck“ nach Berlin eingeladen. weiterlesen…

Klimaziel der Bundesregierung unverändert

Treibhausgas-Senkung: 40% gegenüber 1990

Die Bundesregierung will an ihrem Ziel festhalten, die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2020 um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Sie setze sich zudem dafür ein, dass auch die EU eine ambitionierte Klimaschutzpolitik betreibe, schreibt sie in einer Antwort (18/627) auf eine Kleine Anfrage (18/428) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Dafür müsse das deutsche, nationale Minderungsziel völkerrechtlich jedoch nicht verbindlich sein. weiterlesen…

Deutscher Klimapreis 2014 der Allianz Umweltstiftung

Mehr als 100 Bewerbungen – 20 Gewinner bekommen 65.000 Euro Preisgelder

„Auch diesmal kannte die Phantasie von Schülern und Lehrern zum Thema Klimaschutz keine Grenzen“, freute sich eine Mitteilung der Allianz Umweltstiftung: 107 Schülerteams mit insgesamt über 2.500 Schülerinnen und Schülern nahmen an dem zum sechsten Mal ausgelobten und mit insgesamt 65.000 Euro dotierten Schulwettbewerb um den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung teil. weiterlesen…