Ethisch-ökologische Investments auf dem Vormarsch


Immer mehr Institutionelle verpflichten sich dem Klimawandel

Evi Vogl, Deutschlandchefin von Europas größtem Asset Manager Amundi ( 45,8 Mrd. € verwaltetes Vermögen), bricht in einem Gastbeitrag für die Börsenzeitung eine Lanze für klimaschonende, nachhaltige Investitionen. Sie seien eine Aufgabe für Staaten, Unternehmen und Gesellschaft; dazu seien Veränderungen in den Risikomanagements notwendig. weiterlesen…

FGEÖR zieht um ans Weltethos-Institut


Neuer Titel: “Finanzen und Wirtschaft”

Am 15.10.2018 wurde die bisherige Forschungsgruppe Ethisch-Ökologisches Rating (FGEÖR) an der Frankfurter Universität als neuer Bestandteil dem Weltethos-Institut an der Universität Tübingen angegliedert. Sie trägt dort den Namen „Weltethos-Forschungsgruppe Finanzen und Wirtschaft“ und wird die 25jährige Arbeit der FGEÖR fortführen. weiterlesen…

Deutschland kommt bei Nachhaltigkeit gut weg


Stärkung des Nachhaltigkeitsbeirats

Deutschland ist nach Ansicht einer Internationalen Peer Review Gruppe unter Leitung der ehemaligen Premierministerin von Neuseeland, Helen Clark, für eine ambitionierte Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) gut aufgestellt, meldet der der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Allerdings sei noch viel zu tun, um einen erfolgreichen deutschen Weg hin zu Nachhaltigkeit zu gestalten, heißt es in dem 2018 fertiggestellten Bericht der Gruppe, der die Grundlage eines öffentlichen Fachgespräches des Parlamentarischen Beirats für nachhaltige Entwicklung am Mittwochabend war, meldet der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. weiterlesen…

Totgesagte leben länger – SPD in der Existenzkrise


Transformationsaufgabe als Perspektive sozialdemokratischer Politik

“Entweder die Menschheit wird in den nächsten 20- 30 Jahren eine nachhaltige Welt, eine Welt in Balance auf den Weg gebracht haben, oder die Menschheit wird auf diesem Planeten aufhören. Nachhaltigkeit ist die einzig tatsächlich alternativlose Perspektive aller heutigen Politik,” stellt Thomas Weber zu Beginn eines Aufsatzes in den Perspektiven DS 1/2018 lakonisch fest. Unter dem Titel “Totgesagte leben länger – SPD in der Existenzkrise” dekliniert er diese Feststellung am Beispiel der aktuellen Krise durch, in der sich die SPD offenbar befindet. Solarify dokumentiert mit freundlicher Genehmigung den interessanten Text zum Thema Nachhaltigkeit. weiterlesen…

Klimawandel zwangsläufige Zivilisationsfolge?


Außerirdische Apokalypse: Heilmittel Nachhaltigkeit

Mit der Frage, ob es den selbstverschuldeten Klimawandel nur auf der Erde gibt, beschäftigten sich ein Astrophysiker, ein Biogeochemiker und eine Ökologin im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie (“Das Anthropozän generalisiert: Entwicklung von Exo-Zivilisationen und ihr planetarisches Feedback”). In einer Studie, in der sie den Zusammenhang zwischen Zivilisationen und Klima untersuchen, und die in der Zeitschrift Astrobiology veröffentlicht wurde, kommen sie kamen zu dem Schluss: Hausgemachter Klimawandel ist nichts Neues und auch nichts, was nur für unseren Planeten gilt. Das Erfolgsrezept für das Überleben ist dabei aus Sicht der Forscher die Umstellung auf Nachhaltigkeit. weiterlesen…

BP will Energiewende beschleunigen


Bekenntnis zu kohlenstoffarmer Zukunft

Nach Shell legte am 16.04.2018 auch BP einen Nachhaltigkeits- und Klimaschutzbericht vor. Konzernchef Bob Dudley dazu: “Sie sehen in unserer Strategie und den neuen Zielen, die wir uns gesetzt haben, ein Geschäftsmodell, das sich – bei allem, was wir tun – auf die doppelte Herausforderung von mehr Energie mit weniger Emissionen konzentriert.” BP will im neuen Bericht sein Engagement für eine kohlenstoffarme Zukunft und die doppelte Herausforderung, den steigenden Energiebedarf der Welt zu decken und gleichzeitig die Treibhausgasemissionen zu reduzieren, darlegen. weiterlesen…

WWF-Hausaufgaben für Merkel


WWF sieht für neue Regierung im Klimaschutz und in der Landwirtschaft großen Handlungsbedarf – Kommentar von Eberhard Brandes

Der WWF gratulierte am 14.03.2018 der alt/neuen Kanzlerin Angela Merkel zur vierten Amtszeit. Die Umweltschutzorganisation fügte ihren Glückwünschen einen Aufgabenkatalog für die kommende Legislaturperiode hinzu. „Nach Monaten des Stillstands darf die neue Regierung keine weitere Zeit verlieren. Es gilt jetzt, die drängendsten Probleme zügig anzugehen, Klimaschutz und bessere Landwirtschaft gehören mit ganz oben auf die Agenda“, so Eberhard Brandes, Geschäftsführender Vorstand beim WWF Deutschland. weiterlesen…

“Mehr Nachhaltigkeit ins Regierungsprogramm”


Forderungen und Vorschläge der Forschungsgruppe Ethisch-ökologisches Rating an die Koalitions-Unterhändler: Wir brauchen Gesetzesinitiativen für den nachhaltigen Wettbewerb!

Im unternehmerischen Wettbewerb werden vielfach Risiken und Kosten zeitlich und räumlich in die Gemeinschaft und auf die Natur abgewälzt, Ressourcen werden ohne Entschädigung ausgebeutet. Durch diese – völlig legale – “Externalisierung” von Kosten lassen sich Gewinne erhöhen und Wettbewerbsvorteile realisieren. Kaum ein Unternehmen ist frei von diesem Wettbewerbszwang, um am Markt bestehen zu können. Diese Praxis ist zu einem wichtigen Wachstumsmotor unserer Ökonomie geworden. Im Gegenzug wird das unternehmerische und investorische Umfeld im wachsenden Maße mit Risiken belastet. Diese äußern sich konkret in wirtschaftlichen Instabilitäten und Gefährdungen bis zum Zusammenbruch der Standorte und der Lebensqualitäten. In der Folge ist auch gutes unternehmerisches Handeln kaum mehr möglich. Eine nachhaltige Entwicklung ist so unerreichbar. Die Konsequenz: Die Rahmenbedingungen für einen zukunftsfähigen Wettbewerb müssen neu geschaffen werden. Zu den gegenwärtig laufenden Koalitionsverhandlungen richtet die Forschungsgruppe Ethisch-Ökologisches Rating an der Frankfurter Johann Wolfgang Goethe-Universität ihre Vorschläge und Forderungen (siehe auch die Seite der Bundesregierung mit Einsendungen des Nachhaltigkeitsdialogs: bundesregierung.de/Nachhaltigkeitsdialog-stellungnahmen/forschungsgruppe) an die Parteien der künftigen Großen Koalition.
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Nutzen der Natur für Menschen unterschätzt


Kultur – zentrales Bindeglied zwischen Mensch und Natur

Ausreichende Nahrung, sauberes Wasser und reine Luft gehören zu den wertvollsten und bekanntesten Leistungen der Natur für den Menschen. Sie wird deshalb hauptsächlich als Quelle von Dienstleistungen und Rohstoffen betrachtet. 30 internationale Experten haben jetzt in einem in der weltweit renommierten Wissenschaftszeitschrift Science erschienenen Artikel dafür plädiert, Politik und Entscheidungsträger stärker für die gesamte Bandbreite des Nutzens der Natur für den Menschen zu sensibilisieren. weiterlesen…

Bildung für nachhaltige Entwicklung


Alle sollen Nachhaltigkeit lernen

“Die Bundesregierung begrüßt den ‘Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung'”. Kein Wunder, kommt er doch aus dem BMBF und soll das Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung umsetzen helfen – eines der Unterziele (4.7) der globalen Zielen für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs). Dieses Unterziel besagt, dass bis 2030 alle Lernenden die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung erwerben sollen. Vor dem Hintergrund der drängenden Zukunftsfragen des Planeten Erde und der Sicherung der Lebensbedingungen für die nächsten Generationen hat die Bundesregierung zu dem Thema eine Unterrichtung (18/13679) vorgelegt. weiterlesen…