Ladungstransport-Mechanismus beim Solarzellenbetrieb


Konstruktionsprinzipien für elektronischen Ladungstransport in lösungsverarbeiteten, vertikal gestapelten 2D-Perowskit-Quantentöpfen

Moderne quantentopf-basierte Geräte wie Photovoltaik, Photodetektoren und Lichtemissionsgeräte werden durch das Verständnis von Natur und genauem Mechanismus des elektronischen Ladungstransports ermöglicht. Lösungsverarbeitete zweidimensionale Perowskit-Quantentopf-basierte optoelektronische Bauelemente haben großes Forschungsinteresse auf sich gezogen, aber ihr Stromtransport ist kaum verstanden. Tsai et al. zeigen in der Zeitschrift nature, dass die potenziellen Barrieren der Quantentöpfe die Transporteigenschaften in Solarzellengeräten dominieren weiterlesen…

2x Fortschritte beim Perowskit


Wirkungsgrade jenseits von 20 %

Zwei Entwicklungserfolge bei Perowskit-Solarzellen publizierte Nature Communications: “Molekulare Dotierung ermöglicht skalierbare Beschichtung von effizienten Perowskit-Solarzellen ohne Lochtransportschicht” (24.04.2018) – so der Titel der ersten Arbeit von Forschern der Universitäten von North Carolina und Nebraska–Lincoln, die sich mit skalierbaren Beschichtungen effizienter Perowskit-Solarzellen befasst. In dem Aufsatz “Wachstum von Formamidinium-Blei-Iodid-basierten Perovskiten für effiziente und stabile Solarzellen” (23.04.2018) berichten Forscher aus Peking, Löwen und Toronto über ein Verfahren zur Bildung von Perowskit, das Cäsium effizient einbaut und so die Perowskit-Kristallisation günstig moduliert.
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Neues von Perowskit-Solarzellen


KIT-Forscher gewinnen neue Einblicke in opto-elektronische Eigenschaften – DFG-Programm

Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben einer Medienmitteilung folgend grundlegende Einblicke in die Funktion von Perowskit-Modulen gewonnen. Sie zeigten, dass gebundene Elektron-Loch-Paare (Exzitonen) bei der Absorption von Licht entstehen können, die sich trennen ließen, so dass Strom fließen könne. Über ihre Arbeit berichten die Wissenschaftler in der Zeitschrift Applied Physics Letters. Das American Institute of Physics (AIP) wählte die Arbeit zur Präsentation auf seiner Website „Scilight“ aus. Die deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligte derweil ein Perowskit-Halbleiter-Forschungsprogramm. weiterlesen…

Potsdamer Graduiertenschule mit Rekord-Solarzelle


HyPerCells entwickelt hocheffiziente Perowskit-Dünnschichtzelle

Mitglieder der Berlin-Potsdamer Graduiertenschule HyPerCells haben Perowskit-Dünnschichtsolarzellen mit einem Rekordwirkungsgrad von 21,1 Prozent entwickelt. Die Mitglieder der Graduiertenschule in Berlin und Potsdam setzten dabei eine neuartige Zusammensetzung der Kationenmischung ein. weiterlesen…

LED-Farbe einstellbar


Das präzise Leuchten”

So überschreibt eine Medienmitteilung der Münchner Universität eine neue Methode für die Farbe von LEDs. Welche Farbe nämlich eine LED hat, lässt sich einstellen – unter anderem über die Größe ihrer Halbleiter-Kristalle. Wie das auf den Nanometer genau preisgünstig und industrietauglich möglich ist, zeigt ein Forscherteam der Ludwigs-Maximilians-Universität München und der Johannes-Kepler-Universität Linz. Der Artikel wurde in Science Advances veröffentlicht. weiterlesen…

Perowskit-Solarzelle in Aktion aufgenommen


Mögliche Erklärung des hohen Wirkungsgrades

Perowskit-Kristalle könnten die Produktionskosten für Solarzellen drastisch sinken lassen, schreibt Jan Oliver Löfken in Wissenschaft aktuell. Denn: “Binnen weniger Jahre ließ sich ihr Wirkungsgrad von knapp vier auf mehr als 20 Prozent steigern”. Warum, war bisher unklar. Einen “verblüffenden Einblick in die für die Stromerzeugung wichtigen Prozesse” (Löfken) erlaubt nun ein Video der atomaren Bewegungen in dünnen Perowskit-Kristallen von Wissenschaftlern der Stanford-Universität – in Science Advances berichten sie über ungewöhnlich langlebige Verformungen der Kristallstruktur. Diese könnten zu einem besseren Verständnis des Transports elektrischer Ladungen in Perowskit-Solarzellen beitragen. weiterlesen…

Dreifache Stromgewinnung aus neuem Material


Sonne, Wärme und Bewegung erzeugen Spannung aus KNBNNO

Einen “Game Changer” nennt Advanced Materials ein neuartiges Material namens KNBNNO, das auf Basis einer Perowskit-Struktur Energie sowohl aus Licht, Wärme als auch durch mechanische Verformung gewinnen kann. Das haben Forscher der Universität Oulu einer Medienmitteilung der finnischen Hochschule folgend praktisch nachgewiesen. Die Stromgewinnung aus drei verschiedenen Erneuerbaren Quellen hat dem Team zufolge großes Potenzial, beispielsweise für Sensoren oder Wearables, wo sie langfristig Akkus sogar überflüssig machen könnte. weiterlesen…

Solarstrom aus Infrarotlicht


Grundlage für neuartige Solarzellen

Ein interdisziplinäres Forscherteam aus Göttingen und Clausthal-Zellerfeld hat die Grundlagen für einen völlig neuartigen Solarzellen-Typus geschaffen: Jenseits der herkömmlichen Wirkmechanismen wird dabei Infrarotlicht in elektrische Energie umgewandelt. Die Festkörper-Solarzelle aus Perowskit arbeitet auf Grund sogenannter Polaron-Anregungen – kombinierte Anregungen von Elektronen und Gitterschwingungen des Festkörpers. weiterlesen…

HZB-Nachwuchsgruppe für Perowskit-Solarzellen


Helmholtz-Zentrum Berlin stärkt mit neuer Helmholtz-Nachwuchsgruppe Energie-Material-Forschung

universite-fribourg-logoAntonio Abate von der Universität Fribourg in der Schweiz wird 2017 eine Helmholtz-Nachwuchsgruppe am HZB logoHelmholtz-Zentrum Berlin aufbauen. Er setzte sich in einem hoch kompetitiven Verfahren der Helmholtz-Gemeinschaft Perowskit-Solarzelle im HZB-Institut für Si-PV - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunftdurch und wird laut einer Medienmitteilung nun mit 300.000 Euro pro Jahr über einen Zeitraum von fünf Jahren gefördert. Antonio Abate will Materialien und Grenzflächen von Perowskit-Solarzellen untersuchen, um ihre Lebensdauer auf 25 Jahre und mehr zu verlängern. weiterlesen…

Pilotanlage für gedruckte Perowskit-Solarzellen


Fraunhofer IAP stellte gedruckte Elektronik auf LOPEC 2016 vor – von der Idee zur Serienproduktion

Fraunhofer IAP logo Eine Pilotanlage für die kundenspezifische Entwicklung gedruckter Elektronik im industrienahen Maßstab stellte das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP in Potsdam-Golm auf der LOPEC logoMünchner Fachmesse für gedruckte Elektronik LOPEC 2016 vom 6. bis 7. April 2016 vor. Nach Angaben der Potsdamer Wissenschaftler können mit der Anlage nicht nur organische, sondern auch Perowskit-Solarzellen hergestellt werden. Alle organischen und anorganischen Schichten werden auf derselben Anlage kosten- und zeitsparend gedruckt. weiterlesen…