Helmholtz HI-SCORE-Research School startete

Forschung an „hybriden integrierten Systemen zur Umwandlung von Solarenergie“

Mit einem zweitägigen Treffen am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) ist am 25.04.2018 die internationale Forschungsschule HI-SCORE zum Thema Solarenergie an den Start gegangen. Die internationale Forschungsschule zu Solarenergie baut auf Austausch zwischen Deutschland und Israel und eine gemeinsame, exzellente Betreuung von Promovierenden. Dafür kooperiert das HZB mit dem Weizmann-Institut in Rehovot, dem Technion in Haifa und drei israelischen Universitäten sowie den Universitäten in Berlin und Potsdam. weiterlesen…

Zweiter Blick auf die Sonne

Max-Planck-Projekt Sunrise II

Wabernde Fibrillen, aufblitzende Hitzenester und die Entstehungsorte koronaler Bögen: 13 Artikel, die am 24.03.2017 im Fachjournal Astrophysical Journal Supplement erschienen, bieten einen Überblick über die Ergebnisse des Zweitfluges des ballongetragenen Sonnenobservatoriums Sunrise – so eine Medienmitteilung des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS). weiterlesen…

Die Sonne als Wandelstern: Strahlungsstärke schwankt…

…und beeinflusst die Erderwärmung

Die Sonne ist der wichtigste Energiespender der Erde und Motor des Klimas. Doch sie schickt mal mehr, mal weniger Licht zur Erde. Astronomen um Natalie Krivova erfassen am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Göttingen diese Schwankungen der Sonnenstrahlung in Modellen, um herauszufinden, ob die Veränderungen zur Erderwärmung beitragen oder ob sie ihr entgegenwirken. weiterlesen…

Kaum mehr Kohle für deutsche Solarforschung

Lesehinweis: Mittel aus der Industrie brechen weg

Experten sagten jüngst bei einem Workshop an der Stanford-Universität für die Solarenergie voraus, Photovoltaik-Module würden immer effizienter und materialärmer könnten schließlich, in Dachziegeln, Fenstern und Wänden integriert, die Energie ganz nebenbei einfangen, schreibt Christiane Grefe in der Zeit. Die in den letzten Jahren rasant gefallenen Preise für Solarpanels rücken solche Szenarien immer näher an die Wirklichkeit. Die Frage ist: Wer treibt die Innovation voran, und wer profitiert davon? Es wäre absurd, wenn ausgerechnet der Technologiepionier Deutschland bei dieser Anstrengung sein Tempo verlangsamt. Doch danach sieht es aus. weiterlesen…

EMIL an BESSY – SISSY und CAT

Neue Forschungsmöglichkeiten an Energiematerialien

Das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) wird gemeinsam mit der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) ein neues Röntgen-Strahlrohr an die Synchrotronquelle BESSY II („Berliner Elektronenspeicherring-Gesellschaft für Synchrotronstrahlung„) anbauen, das zur Analyse von Materialien für die regenerative Energiegewinnung eingesetzt werden soll. Das Großprojekt trägt den Namen EMIL (Energy Materials In-situ Laboratory) und beinhaltet zwei Laborkomplexe mit unterschiedlicher wissenschaftlicher Ausrichtung: SISSY (Solar Energy Material In-situ Spectroscopy at the Synchrotron) richtet das HZB für photovoltaische Materialforschung ein. Beim Aufbau des CAT-Labors (Catalysis Research for Sustainable Energy Supply) ist das Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft (FHI) federführend. Dort werden Wissenschaftler der Max-Planck-Gesellschaft (photo-)katalytische Prozesse erforschen. Die Begutachtung von EMIL durch ein externes, vom wissenschaftlichen Beirat eingesetztes Gutachtergremium verlief sehr positiv – die Gutachter haben die Realisierung des EMIL-Projekts „enthusiastisch“ befürwortet. weiterlesen…

Immer den Himmel im Blick

DLR und CIEMAT nehmen meteorologische Station für Solarkraftwerke in Betrieb

Wie viel Sonnenenergie erreicht ein Kraftwerk? Ist die Atmosphäre oft durch Staub oder andere Partikel getrübt? Kraftwerksbetreiber brauchen viele meteorologische Daten, ehe sie sich für einen Kraftwerksstandort entscheiden. Forscher des Instituts für Solarforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und des spanischen Solarforschungszentrums Centro de Investigaciones Energéticas, Medioambientales y Tecnológicas (CIEMAT) haben auf der Plataforma Solar de Almería in Südspanien eine meteorologische Forschungsstation in Betrieb genommen. Sie testen dabei verschiedene Messmethoden und -geräte. Dabei sind die Anforderungen an die Messgeräte hoch: Sie müssen dem rauen Wüstenklima standhalten und in abgelegenen Regionen mit niedrigem Wartungsaufwand präzise Daten liefern. weiterlesen…