EU auf dem Holzweg

Übernutzung der Wälder stoppen, statt Bäume pflanzen

Ein schlechtes Zeugnis stellen Wald-Experten aus Spanien, Polen, Schweden und Deutschland der neuen Biodiversitätsstrategie der EU aus. Laut Pressemeldung der Deutschen Umweltstiftung üben sie in einem am 25.06.2020 im Wissenschaftsmagazin Science veröffentlichten Beitrag Kritik an den waldbezogenen Zielsetzungen. Ein Kritikpunkt betrifft Aktionismus und Symbolhandlungen wie das massenweise Anpflanzen von Baumsetzlingen. Sie fordern stattdessen, die nötige Klimawandelanpassung in der Forstwirtschaft auf Grundlage von anerkanntem ökologischem Wissen zu konzipieren. weiterlesen…

Trump will Alaskas Tongass-Nationalpark abholzen lassen

Noch ein Waldfrevel-Präsident

Nationalforst in Gefahr” betitelte der Nachrichtensender n-tv die aus der Washington Post übernommene Meldung, US-Präsident und Bolsonaro-Buddy Donald Trump habe seinen Landwirtschaftsminister Sonny Perdue angewiesen, die Abholzungsbeschränkungen für den Tongass-Nationalforst in Alaska aufzuheben. Die “Post” beruft sich bei ihrer Veröffentlichung auf ein Gespräch zwischen Trump und Alaskas Gouverneur Mike Dunleavy (“unter drei Personen”) an Bord der Air Force One. Das 6,9 Millionen Hektar große Gebiet beherbergt mehr als die Hälfte der weltweiten Bestände sogenannter gemäßigter Regenwälder. weiterlesen…

China und Indien Spitzenreiter beim Begrünen der Erde

Zweischneidig: Ertragssteigerungen in der Landwirtschaft benötigt Dünger und vermehrte Bewässerung

Die Erde wird grüner – und eine wesentliche Rolle für den seit Jahrzehnten beobachteten Zuwachs von Blattwerk und Biomasse spielt die intensive Agrar- und Forstwirtschaft des Menschen. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) nach der Auswertung hochauflösender Satellitenbilder der Erde. Ihre Studie „China and India lead in greening of the world through land-use management“ stellen die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Nature Sustainability vor. (DOI: 10.1038/s41893-019-0220-7). weiterlesen…

Klimawandel setzt Forstwirtschaft zu

Jährlich sterben in Mitteleuropa 3.000 Quadratkilometer Wald

Flecken zwischen dunkelgrünen Kronen, die inzwischen schneebedeckt sind. Das ist es, was man sieht, wenn man über die Wälder des Waldviertels schaut. Hitze, Trockenheit, Stürme, Borkenkäfer: In Zentraleuropa gibt es mehr Schadholz als je zuvor. Viele Länder sind betroffen – aber Österreich besonders. Der Klimawandel wirkt sich zunehmend auf die Forstwirtschaft in Österreich und seinen Nachbarländern aus. Michaela Seiser, FAZ-Wirtschaftskorrespondentin für Österreich und Ungarn, hat sich die beunruhigenden Zahlen näher angeschaut.
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Wälder für Klimabilanz nutzen


Fünf Jahre Waldklimafonds – eine Erfolgsgeschichte

Wald- und Forstwirtschaft entlasten die Atmosphäre jährlich allein in Deutschland um mehr als 120 Millionen Tonnen CO2. Diese gute Klimabilanz soll der Waldklimafonds weiter ausbauen. Seit dem Start des Waldklimafonds (WKF) vor fünf Jahren konnten 170 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 55 Millionen Euro initiiert werden. Zum fünfjährigen Jubiläum sei vor kurzem das 200. Projekt beim Waldklimafonds eingereicht worden, wie das BMU in einer gemeinsamen Presseerklärung mit dem BMEL am 03.07.2018 mitteilte. weiterlesen…