Wasserstoffgroßprojekte „Hybridge“ und „Element Eins“ von Bundesnetzagentur abgelehnt

Allianz für fairen Wettbewerb im Wasserstoffmarkt lobt Entscheidung

Die Bundesnetzagentur hat die Investitionsanträge für die Wasserstoffprojekte „Hybridge“ und „Element Eins“ (Tennet, Thyssengas und Gasunie) abgelehnt. Eine „Allianz für fairen Wettbewerb im Wasserstoffmarkt“ aus ENERTRAG, Greenpeace Energy, Naturwind und Nordgröön begrüßt die Entscheidung. Die Allianz hatte vor einer Wettbewerbsverzerrung im künftigen Wasserstoffmarkt gewarnt, sollten zwei große Wasserstoff-Elektrolyseprojekte entgegen der europäischen Entflechtungsbestimmungen von Stromnetzbetreibern über die Netzentgelte finanziert werden dürfen. weiterlesen…

Industriestandorte als Ankerpunkte für europäische Wasserstoffinfrastruktur

Umwandlungsverlustarme, direkte Nutzung von Strom keine Alternative

Auf dem Weg zu einer klimaneutralen EU bis 2050 steigt der Wasserstoffbedarf von Stahl-, Ammoniak-, und Chemiewerken ständig – so eine Medienmitteilung von Agora Energiewende. Allein das prädestiniert diese Industriestandorte schon heute als Ankerpunkte für den Aufbau einer europäischen Wasserstoffinfrastruktur – geplant entlang dem unausweichlichen Bedarf. weiterlesen…

Innovatives Recycling

Wie aus Plastikmüll Strom und Wasserstoff wird

Das britische Unternehmen PowerHouse Energy verspricht, aus Plastikmüll Strom und Wasserstoff gewinnen zu können. Mittels eines innovativen Verfahrens werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen und nicht nur Kunststoffabfälle beseitigt, die sonst nicht recycelt werden können, sondern ein energiereiches Synthesegas gewonnen, als Nebenprodukt entsteht Wärme. Wie das geht beschreibt Joschua Katz am 16.01.2021 in energiezukunft. weiterlesen…

Europäisches Großprojekt zur Förderung von Wasserstofftechnologien gestartet

Interessenbekundungsverfahren für IPCEI Wasserstoff eröffnet

Die Bundesministerien für Wirtschaft und Energie und für Verkehr und digitale Infrastruktur haben am 14.01.2021 mit einer Bekanntmachung im Bundesanzeiger das Interessensbekundungsverfahren für eine Förderung von Wasserstofftechnologien und -systemen gestartet. Im Rahmen der sogenannten „Important Projects of Common European Interest“ (IPCEI) wollen die beiden Ministerien gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium und den Bundesländern integrierte Projekte entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette mit mehreren Milliarden Euro fördern. weiterlesen…

Regierung: Bewertung der Treibhausgasminderungsquote (noch) nicht möglich

Ölmultis müssen CO2-Ausstoß ihres Sprits verringern

Die Bundesregierung kann die Folgen der weiterentwickelten Treibhausgasminderungsquote zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bewerten – so am 05.01.2021 der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Dazu lägen lediglich zwei innerhalb der Bundesregierung noch nicht abgestimmte Referentenentwürfe (Referentenentwurf für ein Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote und Referentenentwurf für eine Verordnung zur Festlegung weiterer Bestimmungen zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote des BMU, mit denen die Vorgaben der Richtlinie (EU) 2018/2001 („RED II“) in nationales Recht umgesetzt werden sollen) vor, schreibt sie in der Antwort (19/25413) auf eine Kleine Anfrage (19/24888) der FDP-Fraktion. weiterlesen…

Salz­ka­ver­nen spei­chern Was­ser­stoff für Mo­bi­li­täts­wen­de

Im Projekt HyCAVmobil erforscht das DLR, wie sich Wasserstoff sicher und nachhaltig in Salzkavernen speichern lässt

Das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) erforscht und bewertet im Projekt HyCAVmobil (Hydrogen Cavern for Mobility), wie sich Wasserstoff in Salzkavernen speichern und anschließend in Fahrzeugen mit Brennstoffzellen nutzen lässt. Nach Untersuchungen im Labormaßstab folgen hierzu Versuche an einer Testkaverne des Energieunternehmens EWE Gasspeicher, wie das DLR am 17.12.2020 mitteilte. (Foto: Laboraufbau der Kavernenbedingungen-©-DLR-CC-BY 3.0) weiterlesen…

Aktionsplan zur Beschleunigung der Elektrolyse-Entwicklung

Papier europäischer Forschungsinstitute

Die Industrialisierung von Wasserelektrolyse-Technologien (WE) gilt als kritischer Schritt für die tiefgreifende Dekarbonisierung unserer Gesellschaft und Wirtschaft durch groß angelegte Implementierung von sauberem Wasserstoff. Obwohl Europa in einer starken Position ist, um vom Marktwachstum der sauberen Wasserstoffproduktion zu profitieren, erfordert der durch die Energiewende vorgegebene Zeitplan eine stärkere Koordinierung. Mit dem „Joint Action Plan HySpeedInnovation“beschrieben bereits am 24.11.2020 laut einer Medienmitteilung aus dem Fraunhofer ISE eine Reihe führender europäischer Forschungs- und Technologieinstitute (RTO) die bevorstehenden Herausforderungen im Bereich der Skalierung und wie sie diese bewältigen können, um Europa zum Elektrolyse-Technologieführer zu machen. weiterlesen…

Weil: Stahlfusion Salzgitter-thyssenkrupp nicht nötig

Eigentliche Herausforderung: Grüne Stahlproduktion

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sieht in einer Fusion von Salzgitter und thyssenkrupp keine größeren Vorteile für den „seinen“ Stahlkonzern Salzgitter AG. Die anhaltenden Spekulationen über eine Verschmelzung der beiden Unternehmen lenkten von der eigentlichen Herausforderung der Branche ab: den nötigen Milliardeninvestitionen in die CO2-arme Produktion von Stahl mit Hilfe von Wasserstoff statt Koks – so das Handelsblatt (dpa zitierend) am 31.12.2020. weiterlesen…

Leuchtturmprojekt Grüner Wasserstoff Helgoland

AquaVentus plant Offshore-Erzeugung in der Nordsee

Die Initiative AquaVentus will mit zehn Gigawatt Erzeugungsleistung bis 2035 einen entscheidenden Beitrag zur deutschen und europäischen Wasserstoffstrategie leisten; AquaVentus stellte bei einem digitalen Parlamentarischen Abend am 08.12.2020 ein wegweisendes Projekt zur Offshore-Erzeugung von Grünem Wasserstoff vor. Der Wasserstoffbeauftragte der Bundesregierung, der Bundestagsabgeordnete Stefan Kaufmann, unterstrich dabei die Bedeutung von Grünem Wasserstoff für den Nordseeraum. weiterlesen…

Win-Win-Situation: Deutsch-tunesische Partnerschaft zur Förderung grünen Wasserstoffs

25 Mio für P2X in Tunesien – Wasser aus Meerwasser-Entsalzungsanlagen

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat am 15.12.2020 der tunesischen Regierung einen Zuschuss in Höhe von 25 Mio. EUR für ein Vorhaben zum Wissenstransfer und zur Errichtung von Demonstrationsanlagen zur Herstellung und Weiterverarbeitung von grünem Wasserstoff in Tunesien zugesagt. Die Zusage erfolgte im Rahmen der Unterzeichnung eines Memorandums zwischen Deutschland und Tunesien zur langfristigen Partnerschaft im Bereich des grünen Wasserstoffs. Die KfW – so eine Medienmitteilung – fördert mit den tunesischen Partnern die Entwicklung und Anwendung von grünem Wasserstoff und dessen Derivaten – auch „Power to X“ genannt. weiterlesen…