Auch Kleinwind macht Strom


Kleinwindbranche wartet nach wie vor auf den großen Durchbruch

Von der Politik chronisch vernachlässigt, sortiert sich derweil die Kleinwindanlagen-Branche. Je kostengünstiger Stromspeicher sind, desto interessanter werden auch Kleinwindanlagen, da der Selbstversorgungsgrad der Betreiber angehoben wird. Zwar wächst der Markt – doch Euphorie sieht anders aus. Der freie Autor Dierk Jensen hat am 16.11.2018 für energiezukunft Probleme, Potentiale bzw. Erfolgsaussichten der Branche beleuchtet. – Mit freundlicher Genehmigung –
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Neuartige Solarzelle liefert Strom und Wasserstoff


US-Forscher entwickeln Solarzelle mit Gesamtwirkungsgrad von mehr als zwanzig Prozent – drei Mal mehr als bei solchen, die nur Wasserstoff produzieren

Wer mit Sonnenenergie Wasserstoff erzeugen will, muss bislang einen großen Umweg gehen – über Solarzellen, die Strom erzeugen, mit dem per Elektrolyse Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten wird. Das ist nicht sehr effizient. Überall auf der Welt arbeiten Forscher daher an Verfahren, die Solarenergie direkt für die Produktion von Wasserstoff zu nutzen. Forscher des Lawrence Berkeley National Laboratory des US-Energieministeriums und des Joint Center for Artificial Photosynthesis (JCAP) melden nun einen Durchbruch auf diesem Feld: Sie haben eine neuartige Solarzelle entwickelt, die gleichermaßen Strom und Wasserstoff liefert. Ihr Konzept haben sie jetzt im Fachmagazin Nature Materials vorgestellt. Ralph Diermann berichtete am 06.11.2018 darüber im pv magazine. weiterlesen…

TV-TIPP: Strom des Lebens


Wie stillen wir künftig unseren Energiehunger?

7,6 Milliarden Menschen leben auf der Welt und stündlich werden es tausend mehr. Globalisierung, Digitalisierung und das rasante Wachstum der Weltbevölkerung stellen uns vor ungeahnte Herausforderungen: 2018 wird laut Prognosen das Jahr mit dem bisher höchsten Energieverbrauch aller Zeiten werden – und der Stromverbrauch wird Schätzungen zufolge weiter drastisch steigen. Unser Hunger nach Energie sprengt alle Grenzen und wird sich voraussichtlich in den nächsten 20 Jahren verdoppeln. 3SAT sendet am Mittwoch, dem 17.10.2018 | Teil 1: 20:15 Uhr und Teil 2: 21:05 Uhr der Dokumentation von Natalie Derbort und Andrea Hauner. weiterlesen…

Neue Art der Stromerzeugung


Über superhydrophobe Oberfläche fließendes Salzwasser erzeugt Spannung

Ingenieure der University of California San Diego haben eine super-wasserabweisende Oberfläche entwickelt, mit der elektrische Spannungen erzeugt werden können. Wenn Salzwasser über diese speziell gemusterte Oberfläche fließt, können zwar nur 50 Millivolt produziert werden, aber genug für die Versorgung von winzigen Laboren, die auf einen Chip passen – etwa zur Diagnose von Schadstoffen oder anderen mikrofluidischen Systemen, schrieben die Forscher in einem Beitrag von Nature Communications über den das Magazin Science Daily berichtete. weiterlesen…

Preiswerte Speicher für das Energie- und Verkehrssystem der Zukunft


DLR-Querschnittsprojekt GigaStore startet

Wie lassen sich große Energiemengen schnell, preiswert und gegebenenfalls auch über einen längeren Zeitraum speichern? In dem Querschnittsprojekt GigaStore arbeitet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) an der Weiterentwicklung von Strom- und Wärmespeichern für jeden Einsatzbereich. Zudem werden Methoden für Computersimulationen erarbeitet, mit denen die Wissenschaftler neue Speichertechnologien schneller entwickeln und erproben werden können. Insgesamt forschen elf DLR-Institute übergreifend an dem Projekt, das eine Laufzeit von vier Jahren und ein Finanzvolumen von zirka 13 Millionen Euro hat. weiterlesen…

“Strom als Rohstoff”


Grüne Energie für eine nachhaltige Chemie

Wasserstoffperoxid, Ethen, Alkohole: Das Fraunhofer-Leitprojekt »Strom als Rohstoff« entwickelt elektrochemische Verfahren, die regenerativ erzeugten Strom nutzen, um Basischemikalien zu synthetisieren – mit dem Ziel, die chemische Industrie nachhaltiger zu gestalten. Vom 11. bis 15.06.2018 präsentiert Fraunhofer UMSICHT gemeinsam mit acht weiteren Fraunhofer-Instituten im Rahmen der ACHEMA 2018 die Ergebnisse.
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Energiewende regional


Wohnviertel 4.0: Dank Vernetzung klimaneutral

Vorausschauend geplante Neubauviertel schaffen Wohnraum und bringen die Energiewende voran. Dabei gilt es von der Energieversorgung bis zur Mobilität, die vielfältigen Aspekte des täglichen Lebens zu koordinieren. Die Firma eZeit Ingenieure (Berlin) plant diese Herausforderung zu lösen, indem die Bewohner eines Wohnviertels zentral mit Strom, Wärme und Angeboten, nachhaltig mobil zu sein, versorgt werden. Umgesetzt werden soll das Vorhaben im SolWo Königspark, einem Stadtteil Königs Wusterhausens. Das neue Viertel soll zukünftig energieeffizient, kostengünstig und zuverlässig versorgt werden. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Projekt fachlich und finanziell mit 650.000 Euro. weiterlesen…

Einheitliche Strompreise sichern


Bundesregierung will einheitlichen Strommarkt in Deutschland gesetzlich absichern

Die geschäftsführende Bundesregierung will eine Aufteilung Deutschlands in zwei Strompreiszonen verhindern. Um die einheitliche Stromgebotszone in Deutschland zu sichern, hatte das Bundeskabinett im November die Änderung der Stromnetzzugangsverordnung auf den Weg gebracht. Der Bundesrat hat dem nun zugestimmt, wie das Bundespresseamt am 15.12.2017 mitteilte.
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Marktanteile von grünen Produkten steigen


CO2-Emissionen im Konsumsektor dennoch unverändert

Der Umsatz mit grünen Produkten in den Konsumbereichen Wohnen, Mobilität und Ernährung ist 2015 um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Dennoch haben sich die CO2-Emissionen im Konsumsektor kaum verändert. Dies zeigt die Studie „Grüne Produkte in Deutschland 2017 – Marktbeobachtungen für die Umweltpolitik“ des Umweltbundesamtes (UBA). So sind die CO2-Emissionen im Konsumbereich von 7,9 Tonnen pro Person und Jahr im Jahr 2005 lediglich um ein Prozent auf 7,8 Tonnen im Jahr 2014 gesunken. weiterlesen…

Öko-Alternative zur Wasserkraft


Strom mit Elastomerfolien erzeugen

Mit rund 33 Prozent ist Wasser noch immer der bedeutendste erneuerbare Energieträger Bayerns, wie der Energie-Atlas Bayern zeigt. Doch vor allem konventionelle Kleinstwasserkraftwerke mit überschaubarem Ertrag sind umstritten – sie greifen in das Ökosystem ein. Wie das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC am 02.10.2017 mitteilt, arbeiten Fraunhofer-Forscher an einer umweltschonenden Alternative: Neuartige Elastomermaterialien sollen künftig die mechanische Energie von Wasserströmungen in kleinen Flüssen direkt in elektrische Energie umwandeln. weiterlesen…