1.800 km H2-Pipeline in Deutschland geplant
Gemeinsam mit Japan: Neue Wasserstoffstrategie mit großem Ziel
„Habecks nächster Staatseingriff – Der Bund will die Gasnetze an sich reißen“, titelt die Welt am 03.12.2022 und textet: „Die Branche warnt vor einem Irrweg“. Ursache: Die 2020 erschienene nationale Wasserstoffstrategie wird vorzeitig überarbeitet. Laut BMWK soll ein Wasserstoff-Leitungsnetz mit Staatsbeteiligung aufgebaut werden: Bis 2027 sollten mindestens 1.800 Kilometer Leitungen entstehen, heißt es in einem Entwurf aus dem BMWK, welcher laut tagesschau.de der Nachrichtenagentur Reuters vorlag. Ein Konzept werde derzeit entwickelt und der Branche in Kürze vorgestellt. weiterlesen…
Wasserstoff, das als indirektes Klimagas Störungen der drei starken Treibhausgase Methan, Ozon und stratosphärischer Wasserdampf hervorruft, wird als wichtiger künftiger Energieträger für Anwendungen in vielen Sektoren angesehen. Unter Verwendung von Daten aus einem hochmodernen globalen numerischen Modell berechneten Forscher aus Frankreich, Norwegen, Großbritannien und den USA die Wasserstoff-Klimakennzahlen als Funktion des betrachteten Zeithorizonts und leiten ein 100-jähriges Treibhauspotenzial von 12,8 ± 5,2 und ein 20-jähriges Treibhauspotenzial von 40,1 ± 24,1 ab. Die Ergebnisse ihrer Untersuchung wurden am 26.11.2022
Um die Klimawirkung der internationalen Schifffahrt zu senken, erproben weltweit Forschungsprojekte Wasserstoff, Ammoniak, Methanol und weitere Energieträger als alternative Treibstoffe für Schiffe. „Noch hat sich kein Energieträger komplett durchgesetzt und eine Koexistenz ist wahrscheinlich“, resümiert Jens Artz, Leiter des Projektes
Biowissenschaftlern der Katholischen Universität Leuven ist es gelungen, Wasserdampf direkt in Wasserstoffgas umzuwandeln. Johan Martens und Tom Bosserez vom Zentrum für Oberflächenchemie haben ein Modul namans
Stefan Wenzel, Parlamentarischer Staatssekretär im BMWK, und Till Mansmann, Innovationsbeauftragter „Grüner Wasserstoff“ im BMBF, sprachen sich am 11.10.2022, dem zweiten Tag der
Wasserstoff und H2-Syntheseprodukten werden in der künftigen Klimapolitik große Bedeutung beigemessen. Doch wie könnte sich der Wasserstoffbedarf global entwickeln? Dieser Frage widmet sich eine Meta-Studie unter Koordination des
Grüner Wasserstoff birgt große Chancen für die Transformation des Energiesystems, seine Verfügbarkeit bleibt im Verhältnis zum erwarteten Bedarf aber absehbar knapp, selbst wenn man mögliche Importe berücksichtigt. Daher muss die Politik, parallel zur Unterstützung des Hochlaufs der Wasserstoffwirtschaft und des Ausbaus der Erneuerbaren Energien, eine Priorisierung von Wasserstoffanwendungen vornehmen. Knapper Wasserstoff muss zielgerichtet und sparsam eingesetzt werden, um Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz zu gewährleisten. Erste Ergebnisse aus dem Vorhaben „Wasserstoff als Allheilmittel?“ zeigen in einer Untersuchung von Jens Clausen und Klaus Fichter (
Deutschland muss Tempo machen beim Wasserstoffhochlauf, um die Versorgung zu sichern und Klimaschutz voranzutreiben. Der am 01.09.2022 von den Fernleitungsnetzbetreibern gemäß § 28q EnWG