Weltweit erster Studiengang „Wind“

Das Windenergie-Forschungszentrum „For Wind“ an der Universität Oldenburg bietet ab diesem Herbst den weltweit ersten Studiengang für Windenergie-Technik auf hoher See an. „Zwar gibt es viele Fachexperten in der aufstrebenden Offshore-Windenergie-Branche, aber nur wenige, die den Überblick haben und das Expertenwissen vernetzen können“, erklärte die Leiterin des Studienganges, Juliane Reichel, am 25.06.2012 in Oldenburg. Bis zum 15. Juli können sich interessierte Fachkräfte für das berufsbegleitende Studium bewerben. weiterlesen…

Bald Offshore-Haftung gelöst?

Weser-Kurier: Rösler: Ausbau der Offshore-Windkraft geht bald los

Bis zur Sommerpause will die Bundesregierung einen Gesetzesentwurf vorlegen, um die Haftungsfragen bei der Offshore-Windenergie zu lösen. Darauf haben sich Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) verständigt. „Dann kann es mit dem Ausbau losgehen – die Netzbetreiber und die Windpark-Betreiber stehen ja bereits in den Startlöchern“, sagte Rösler dem Bremer „Weser-Kurier“. weiterlesen…

Wind-Forschung: 20,5 Mio. für Uni Oldenburg

Windenergie-Forschung: Universität Oldenburg erhält 20,5 Millionen Euro

Die Universität Oldenburg erhält 20,5 Millionen Euro für die Errichtung eines Forschungsbaus für Windenergie.
Der Wissenschaftsrat habe am Freitag seine positive Empfehlung für das Forschungslabor für Turbulenz und Windenergiesysteme gegeben, teilten Universität und die niedersächsische Landesregierung mit. Die Investitionskosten werden je zur Hälfte von Bund und Land übernommen weiterlesen…

Uni Bremen: Forschen für die Windenergie-Zukunft

Ein zweiter Turm für die Uni Bremen
Forschungs-Windenergieanlage geht in Betrieb

Nun hat die Universität Bremen einen zweiten Turm für die Wissenschaft, und mit seinen 180 Metern Gesamthöhe kann er sich sehen lassen: 15 Autominuten vom Uni-Campus entfernt im Industriepark Bremen wurde am 25. Mai 2012, die Forschungs-Windenergieanlage (WEA) „UNI Bremen“ mit einem Festakt offiziell in Betrieb genommen. Schon seit Januar speist sie Strom ins öffentliche Netz ein. Inzwischen ist der Probebetrieb beendet, und die Forschungen können beginnen. Auch für Lehre und Weiterbildung wird die Anlage künftig eingesetzt. weiterlesen…

Wind: Qualität entscheidet – Wettbewerb schärfer

TÜV zur Windenergie: Qualität ist entscheidend für Erfolg
Wettbewerb zwischen Herstellern wird schärfer
Qualitätsführerschaft bei europäischen Herstellern überlebenswicht
ig

Für Windenergie-Projekte sind Sicherheit und Verfügbarkeit die ausschlaggebenden Erfolgskriterien. “Angesichts des immer stärker werdenden Wettbewerbs aus China und dem damit verbundenen Preisverfall müssen europäische Hersteller zwangsläufig die Qualitätsführerschaft behaupten”, sagte Dr. Dieter Hesel, Executive Vice President Industrial Service am 21.05.2012 bei der WELT-Konferenz “Zukunft der Windenergie” in Berlin. “Hinsichtlich Qualität und Leistung haben chinesische Anlagen noch Nachholbedarf”. Doch die geringeren Kosten machen diesen Nachteil oft wett, so der Experte. Letztendlich stellt sich für die Betreiber die Frage, wie sich die Wirtschaftlichkeit eines Windenergie-Projektes über einen längeren Zeitraum gestaltet. Und hier kann sich das Investment in eine hohe Qualität auszahlen: “In letzter Konsequenz bieten qualitativ hochwertige Anlagen deutlich bessere Verfügbarkeit und damit konstantere Einspeiseleistung”, so Hesel. weiterlesen…

McKinsey untersucht Energiewende

Deutschland bei Klimaschutz Vorreiter
Ausbau von Energieeffizienz und Windkraft erforderlich
Kosten der Energiewende steigen bis 2020
um 60% – Strompreise für Verbraucher um 10%

Deutschland ist beim Klimaschutz Vorreiter. Bis 2020 wird der Ausstoß von Treibhausgasen um 31% gegenüber dem Niveau von 1990 sinken. Das geht aus Berechnungen der Unternehmensberatung McKinsey & Company hervor. Dabei gehen die Berater von einem Fortbestehen der aktuell gültigen gesetzlichen Rahmenbedingungen und einem jährlichen Wirtschaftswachstum von 1,6% aus. Gleichzeitig werden die Kosten der Energiewende für Unternehmen und Privathaushalte im Vergleich von heute 13,5 Mrd. Euro jährlich um rund 60% auf dann 21,5 Mrd. Euro steigen. Die Versorgungssicherheit mit Strom wird sinken. „Deutschland ist und bleibt weltweit führend beim Thema Treibhausgas- Reduzierung“, sagte Anja Hartmann, McKinsey-Partnerin und Co-Autorin der Studie „Die Energiewende in Deutschland – Anspruch, Wirklichkeit und Perspektiven“ vor Journalisten. weiterlesen…

Das Wind-Versehen aus dem BMU

Röttgens peinliche Werbe-Panne

Da hat das Bundesumweltministerium einer teuer bezahlten Anzeigen-Kampagne, die für die Nutzung von Windenergie werben sollte, den Wind gleich selber aus den Segeln genommen. Die Anzeige auf der Internetseite des Ministeriums findet, zeigt drei Windränder am südlichen Ortsrand von Törwang. Dumm nur: Die Windräder sind in der Fotomontage viel zu klein, und außerdem zählt Törwang laut Windatlas der bayerischen Staatsregierung zu den Bereichen im Freistaat, in denen die Errichtung solcher Anlage tabu ist. weiterlesen…