Der Elefant im Raum

Petersberger Klimadialog – 2. Tag: “COP21 ambitioniert umsetzen!”
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Der achte Petersberger Klimadialog ist am 23.05.2017 mit einem klaren Bekenntnis zum Pariser Klimaschutzabkommen und seiner ambitionierten Umsetzung zu Ende gegangen. Zentrales Thema war die Vorbereitung der Weltklimakonferenz COP23 im November in Bonn unter der Präsidentschaft Fidschis. Der gemeinsamen Einladung von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und Premierminister Bainimarama waren laut einer BMUB-Medienmitteilung Minister aus allen Weltregionen gefolgt.

Premierminister Josaia Voreqe Bainimarama: “Nur wenn sich die ganze Welt zusammentut, können wir die Klimakrise wirksam bekämpfen. Klimawandel betrifft alle Menschen weltweit und besonders die Bewohner von verwundbaren Ländern wie Fidschi. Ich bin überzeugt: Wenn wir im Interesse derjenigen handeln, die am verwundbarsten sind, handeln wir im Interesse aller. Denn wir sind alle verwundbar und wir müssen alle handeln.”

Bundesumweltministerin Hendricks: “Der Petersberger Klimadialog hat gezeigt, wie stark der multilaterale Zusammenhalt beim Thema Klimaschutz ist. Die Welt steht zusammen und füllt das Pariser Klimaschutzabkommen mit Leben. Immer mehr Länder haben verstanden, dass Klimaschutz die Volkswirtschaft modernisiert. Eine ehrgeizige, gut gemachte Klimapolitik ist keine Wachstumsbremse, sondern ein Wachstumstreiber.”

Ein Thema des Petersberger Klimadialogs war die OECD-Studie “Investing in Climate, Investing in Growth“, die im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft erstellt wurde (siehe: solarify.eu/hendricks-klimaschutz-zahlt-sich-aus). Ein weiterer Schwerpunkt der Gespräche war die Vorbereitung der Weltklimakonferenz COP23. Thema dort wird unter anderem das Regelwerk zur Detail-Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens sein. Vorbereitet werden soll auch der sogenannte “Facilitative Dialogue” im Jahr 2018, der erstmals bilanzieren soll, welchen Fortschritt die Staatengemeinschaft bislang beim Klimaschutz gemacht hat.

COP23 - LogoDeutschland unterstützt Fidschi bei der organisatorischen Vorbereitung der COP23. Gemeinsam mit dem UN-Klimasekretariat haben Fidschi und Deutschland ein Konferenzkonzept entworfen, das nicht nur den Klimadiplomaten, sondern auch nichtstaatlichen Akteuren breiten Raum gibt. Nach dem Konzept “eine Konferenz, zwei Zonen” wird es in Bonn eine “Bula Zone” geben für die Verhandlungen und eine “Bonn Zone”, wo es um konkrete Initiativen und Projekte geht.

Folgt: Dynamik der Umsetzung des Pariser Abkommens aufrecht erhalten