50 Meter und 140 Tonnen

Riesen-Lkw aus den USA – 2000 km Reichweite mit Brennstoffzelle

Das US-Start-up Hyzon bringt 2021 einen XXL-Wasserstoff-Lkw mit 50 Metern Länge an den Start und setzt dabei auf die Brennstoffzelle. Vorbild für den Road Train mit mehreren Anhängern und einem Gesamtgewicht von 140 Tonnen sind die in Australien üblichen Mega-Lkw-Gespanne, schreibt auf firmenauto.de.


Der für den Elektroantrieb benötigte Strom soll aus einer bis zu 370 Kilowatt leistenden Wasserstoff-Brennstoffzelle kommen.

BMW kündigt Performance-Modell an – BMW will 2022 eine Brennstoffzellenvariante des X5 namens iHydrogen Next in Kleinserie auf die Straße bringen. Nach der Präsentation einer entsprechenden Fahrzeug-Studie auf der IAA 2019 nennen die Münchner nun weitere Details zu dem emissionsfreien [wo kommt der Wasserstoff her?] SUV. Demnach soll der Elektroantrieb des iHydrogen Next eine Systemleistung von 374 PS erreichen und dynamische Fahrleistungen bieten. Die für den Betrieb nötige elektrische Energie wird von einer 170 PS starken Wasserstoff-Brennstoffzelle an Bord produziert und in einer Lithium-Ionen-Batterie zwischengespeichert. Der Wasserstoff selbst ist in zwei 700-Bar-Drucktanks untergebracht, die insgesamt sechs Kilogramm des Gases fassen. Zur Reichweite des “iHydrogen”-Modells macht BMW keine Angaben, rund 500 Kilometer dürften aber drin sein. Sind die Tanks leer, lassen sie sich an geeigneten Tankstellen in wenigen Minuten wieder auffüllen (siehe: firmenauto.de/bmw-ihydrogen-next-der-brennstoffzellen-dynamiker)

Bis 2000 km Reichweite

Die Reichweiten sollen je nach Größe und Menge der Wasserstofftanks zwischen 500 und 2000 Kilometern liegen. Mit seinen Wasserstoff-Lkw hat Hyzon neben dem australischen auch den US- und den europäischen Markt im Blick.

Hyzon will auch noch einen Brennstoffzelle-Minivan mit einer Reichweite von 800 Kilometern anbieten. Für Europa will man schon 2020 Brennstoffzellen-Busse bauen – Reichweite bis 500 km. Hyzon-Motors will in den ersten drei Jahren 2.000 Fahrzeuge produzieren; später soll die Produktion auf 10.000 Fahrzeuge pro Jahr ausgebaut werden.

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