Widerstand schlägt Wellen

Verständnis wächst, unter welchen Bedingungen Supraleitung entsteht und wie sie sich bei praxistauglichen Temperaturen realisieren lässt

Auch die Physik kann Hinweise zum Energiesparen geben. Eine internationale Zusammenarbeit im Rahmen des Zentrums für Quantenmaterialien, das die Max Planck Gesellschaft gemeinsam mit der University of British Columbia (Kanada) betreibt, kann Materialwissenschaftlern nun Tipps für die Entwicklung von Hochtemperatur-Supraleitern geben, damit diese den Namen auch verdienen. Derzeit firmieren unter diesem Titel etwa keramische Kuprate, die ihren elektrischen Widerstand zwar bei deutlich höheren Temperaturen verlieren als konventionelle Supraleiter, aber immer noch weit unter dem Gefrierpunkt von Wasser. weiterlesen…

Klimawandel ab 2060 auf schweizerisch

Hitzewellen könnten zu zusätzlichen gesundheitlichen Belastungen von 82 bis 240 Millionen Euro pro Jahr führen (gegenüber 2010)

Der Klimawandel könnte vom Jahr 2060 an in der Schweiz große Auswirkungen in verschiedenen Bereichen haben. Mehrere im Rahmen der Nationalen Strategie zur Anpassung an den Klimawandel vom Bundesamt für Umwelt in Auftrag gegebene Fallstudien zeigen anhand von sechs Großräumen die Chancen und Risiken auf, welche der Klimawandel mit sich bringt. Die erste, nun vorliegende Fallstudie untersucht am Beispiel des Kantons Aargau die Auswirkungen des Klimawandels auf das schweizerische Mittelland. weiterlesen…

Klimawandel steigert Wasserknappheit

40 Prozent mehr Menschen unter dem Risiko absoluten Wassermangels – Klimaforschung auf neuer Ebene

Wasserknappheit trifft schon heute Menschen in vielen Ländern, und durch das Bevölkerungswachstum wird der Bedarf an Süßwasser noch weiter steigen. Zusätzlich aber ist in Zukunft vielerorts weniger Wasser verfügbar, weil sich etwa Regenfall und Verdunstung verändern. Der Klimawandel aufgrund unverminderter Treibhausgasemissionen wird wahrscheinlich noch in diesem Jahrhundert rund 40 Prozent mehr Menschen einem Risiko absoluter Wasserknappheit aussetzen, als es ohne Klimaänderungen der Fall wäre. Das zeigt eine neue Studie, auf die das  Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung hinweist, für die eine noch nie dagewesene Zahl von Klimafolgenmodellen verwendet wurde – ein einzigartiger und von Wissenschaftlern weltweit getragener Versuch, die Forschung zu den Folgen des Klimawandels auf eine neue Ebene zu bringen. weiterlesen…

ALPHA misst TCOs

Neues Mess-System für Lichtstreuung in PV-Dünnschichtmodulen

Das Projekt ALPHA der Innovationsallianz Photovoltaik hat für die Qualitätskontrolle bei der Herstellung von Siliziumdünnschicht-Modulen mit transparenten, Licht streuenden Frontkontaktschichten, so genannten TCOs (Transparent Conducting Oxides) einen wichtigen Meilenstein erreicht. Erstmals ist es mit einer neuen Messvorrichtung gelungen, die Lichtstreuung bereits im Produktionsprozess schnell und detailliert zu charakterisieren. Der im Projekt ALPHA entwickelte Labor-Prototyp ist einsatzbereit. Dafür kamen Kompetenzen quer durch die Bundesrepublik zusammen: Forscher vom Forschungszentrum Jülich (Nordrhein-Westfalen), der LayTec in-line GmbH (Berlin) und der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung (Bayern) arbeiten seit 2011 im Verbund ALPHA zusammen. weiterlesen…

Kaum mehr Kohle für deutsche Solarforschung

Lesehinweis: Mittel aus der Industrie brechen weg

Experten sagten jüngst bei einem Workshop an der Stanford-Universität für die Solarenergie voraus, Photovoltaik-Module würden immer effizienter und materialärmer könnten schließlich, in Dachziegeln, Fenstern und Wänden integriert, die Energie ganz nebenbei einfangen, schreibt Christiane Grefe in der Zeit. Die in den letzten Jahren rasant gefallenen Preise für Solarpanels rücken solche Szenarien immer näher an die Wirklichkeit. Die Frage ist: Wer treibt die Innovation voran, und wer profitiert davon? Es wäre absurd, wenn ausgerechnet der Technologiepionier Deutschland bei dieser Anstrengung sein Tempo verlangsamt. Doch danach sieht es aus. weiterlesen…

Neues Mikroskop kann Atom-Abstände sehen

Neues Ionen-Mikroskop verspricht einmalige Tiefen- und Detailschärfe

Das deutschlandweit erste Ionen-Mikroskop einer neuen Geräteklasse nahmt am 11.12.2013 im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) seinen Betrieb auf; weltweit existieren bislang kaum zehn vergleichbare Anlagen. Damit können HZDR-Forscher sowie ihre Kollegen im Nanoanalytik-Zentrum an der TU Dresden ab sofort noch tiefer in bislang unbekannte Nano-Welten vordringen. Die Anlage kombiniert eine extrem hohe Tiefenschärfe mit einer Auflösung bis in den Angström-Bereich, wobei Angström (0,0000000001 Meter) die Größenskala bezeichnet, mit der beispielsweise der Abstand von einzelnen Atomen in einem Festkörper gemessen wird. weiterlesen…

Deutsche Unternehmen mit Rekord-Forschungsausgaben

Neuer Rekord: Drei-Prozent-Ziel erreicht

Mit 53,8 Milliarden Euro haben die deutschen Unternehmen 2012 so viel Geld für interne Forschung und Entwicklung (FuE) ausgegeben wie nie zuvor. Das waren 5,3 Prozent mehr als im Vorjahr, heißt es in der aktuellen FuE-Erhebung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Damit ist das im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung vereinbarte Ziel, drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes für Forschung und Entwicklung aufzuwenden, erreicht. Zwei Drittel dieser Summe stammen aus der Wirtschaft, insbesondere der Industrie. weiterlesen…

Forschungspolitik – Fraunhofer empfiehlt

Forschen in Deutschland: Zehn Empfehlungen für die Wissenschaftspolitik

In einer Pressemitteilung verschickte die Fraunhofer-Gesellschaft am 07.11.2013 Vorschläge für die Forschungspolitik: „Fraunhofer-Experten suchen und finden Lösungen für globale Herausforderungen“, hieß es in der Erklärung, und: „Sie tragen dazu bei, die Zukunft durch Innovationen zu sichern. Um die Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung zu verbessern, haben Fraunhofer-Strategen zehn Empfehlungen für die Wissenschaftspolitik erarbeitet. Sie passen gut zur Meldung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, meint Solarify, daher stehem Sie hier bei derselben. weiterlesen…