Möglicher Ersatz für Platin

Neuer Katalysator für Brennstoffzelle

Brennstoffzellen gelten als ein wichtiger Baustein der Energiewende, da sie elektrische Energie liefern, ohne zunächst aus fossilen Brennstoffen Hitze und Dampf erzeugen zu müssen. Vielmehr erzeugen sie die Energie direkt aus einer Reaktion von Wasserstoff mit Sauerstoff zu Wasser. Deshalb können sie effizienter Energie erzeugen als Kohle- oder Gaskraftwerke. Heutige Brennstoffzellen brauchen allerdings für diese Reaktion teures Platin als Katalysator, was ihre breite Anwendung einschränkt. Ein Team des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung in Stuttgart hat sich von der Natur inspirieren lassen und einen alternativen Katalysator entwickelt. Er besteht aus organischen Molekülen sowie Eisen bzw. Mangan auf einer Metallunterlage. Diese Materialien sind günstiger und leichter verfügbar als Platin. weiterlesen…

Organische Medien senken Temperatur

Spitzentemperaturen in Kollektoren begrenzen

Die Stagnationstemperatur für Vakuumröhren-Kollektoren kann bis auf 300°C ansteigen. Das belastet die Bauteile stark. Forscher des Instituts für Solarenergieforschung in Hameln setzten in einem eigens entwickelten Prüfstand für Wärmerohre gezielt organische Medien ein, wie etwa Aceton oder Butan. Dadurch wird bei weiterhin hohem Wirkungsgrad diese Temperatur auf 140°C gesenkt. Aluminium-Wärmerohre ersetzen zudem den Einsatz von teurem Kupfer. weiterlesen…

Windenergie unter Tage speichern?

BINE: Bergwerke als Pumpspeicherkraftwerke nutzen

Im deutschen Stromnetz sind Pumpspeicherkraftwerke eine feste Größe: Durch sie können momentane Stromüberschüsse gespeichert werden und bei Nachfragespitzen liefern sie schnell Strom. Das BINE-Projektinfo „Windenergie unter Tage speichern“ (18/2013) stellt ein Konzept vor, wie sich stillgelegte Erzbergwerke als Pumpspeicherkraftwerke nutzen lassen. Diese untertägigen Stromspeicher könnten die Speicherkapazitäten im Netz beträchtlich erweitern. Anders als bei den bisherigen oberirdischen Anlagen würden dabei massive Eingriffe in das Landschaftsbild vermieden.
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Haifischhaut-Lack für Windflügel

Entwicklung aus dem Fraunhofer IFAM – leistungssteigernd und leise

Mehr Leistung und weniger Lärm sollen Windenergieanlagen erzeugen, wenn für die Rotorblätter eine bestimmte Lacksorte verwendet wird: Sogenannter Haifischhaut-Lack. Das haben Untersuchungen im Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, Bremen, ergeben. Dort wurde das Riblet-Lacksystem entwickelt und hat einer Mitteilung folgend „zu erfolgsversprechenden Ergebnissen geführt“ – Titel: „Haifischhautlack aus dem Fraunhofer IFAM beflügelt Windenergieanlagen“. weiterlesen…

Öko-Institut zweifelt an Öko-Treibstoffen

Strombasierte Kraftstoffe im Vergleich – Stand heute und Langfristperspektive

Das Freiburger Öko-Institut zieht in einem Working Paper (1/2013) die allgemeine Überzeugung in Zweifel, die neuen Treibstoffe seien grundsätzlich umweltfreundlich. Die Herstellung und Nutzung von strombasierten Treibstoffen im Verkehrssektor sei „mit hohen elektrischen Energieverlusten verbunden“, heißt es in der Studie, zu viel Energie gehe bei der Produktion von Wasserstoff oder künstlichem Erdgas verloren, und der Strommix sei noch zu sehr von fossilen Energieträgern abhängig. weiterlesen…

Thermo-chemische Batterie 2015 fertig

Hochleistungswärmespeicher für Privathaushalte

Das Kompetenztandem „Thermische Batterie“ an der Leuphana-Universität Oldenburg entwickelt – besonders für Privathaushalte – seit Oktober 2011 einen kompakten chemischen Wärmespeicher. Das Forschungsteam um Prof. Dr. Wolfgang Ruck und Dr. Thomas Schmidt vom Institut für Umweltchemieverwendet dazu, ähnlich wie bei elektrischen Batterien, reversible chemische Reaktionen zur Wärmespeicherung. Die Vorteile des Inkubatorspeichers liegen in seiner hohen Energiedichte und der Möglichkeit, ein breites Temperaturspektrum abzudecken. Auch über große Zeiträume hinweg kann Wärme nahezu verlustfrei gespeichert werden. weiterlesen…

Vom ElterngeldPlus bis zur Ressourcenproduktivität

Friedrich-Ebert-Stiftung: Fortschrittsforum schließt Arbeit ab – vielfältige Ergebnisse

„Wie wollen wir künftig leben?“ Diese Frage stand vor zwei Jahren am Anfang eines Großexperiments der Friedrich-Ebert-Stiftung. Mit rund 100 Expertinnen und Experten wurde nicht nur die Arbeit der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ begleitet, sondern auch versucht, die Antwort auf die Frage zu geben, was heute Fortschritt bedeutet. Welche Erkenntnisse gewannen die Verantwortlichen in der Retrospektive aus ihrer Arbeit? In einem Abschieds-Newsletter zogen die Redakteure Mirco Kaesberg und Dominic Schwickert am 23.12.2013 Bilanz. weiterlesen…

Fortschritt bei Konversion

Durchbruch bei Forschung über synthetischem Sprit?  Kiefernholz-Verwertung billiger und effizienter

Erfolge in der Erforschung synthetischer Treibstoffe aus Biomasse teilten Forscher der amerikanischen Purdue University  in West Lafayette, Indiana, mit: In Tests konvertierten sie große Partikel von Kiefernholz-Kohle zu Biogas. „Diese Forschung ist ein Beitrag eine nachhaltigere Wirtschaft mit synthetischem Treibstoff zu erreichen“, sagt Indraneel Sircar, Co-Autor des wissenschaftlichen Reports zu den Versuchsergebnissen, die im März im Journal Fuel veröffentlicht werden. weiterlesen…

Warum organische Solarzellen altern

Deutsche Forscher haben Antwort gefunden (Lesehinweis)

Für viele Experten sind sogenannte organische Solarzellen die Zukunft der Stromversorgung. Die seien konkurrenzlos preiswert, weil sie mit modifizierten Tintenstrahldruckern hergestellt werden und mit minimalen Materialkosten hinkommen, schreibt Wolfgang Kempkens in Wiwo Green. weiterlesen…

Selbst am kürzesten Tag des Jahres liefern Erneuerbare Energien reichlich Strom

AEE: „Zusammenspiel der Erneuerbaren auch in dunkler Jahreszeit erfolgreich“

Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) teilt mit: „Auch in der Vorweihnachtszeit ist auf die Erneuerbaren Energien Verlass – Sonne, Wind, Bioenergie. Erd- und Umweltwärme sowie Wasserkraft konnten in den vergangenen Jahren auch während der kürzesten Wintertage µihren Anteil an der Stromversorgung kontinuierlich auf insgesamt 25 Prozent steigern. Mit jedem Zuwachs regenerativen Stroms wird die Prognose renommierter Wissenschaftler wahrscheinlicher, die eine ganzjährige, vollständig erneuerbare Stromversorgung in Aussicht stellen. weiterlesen…