CEC-Planung geht in letzte Runde

Jury entscheidet über MPI-Entwürfe
von Deike Frey – mit freundlicher Genehmigung der WAZ

Die beteiligten Architekten-Teams mussten bis 08.01.2014 ihre Planungen für die Erweiterung des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion abliefern. Das Gewinner-Modell wird ab Februar ausgestellt. Anschließend wird die Diskussion mit den Bürgern angestrebt. weiterlesen…

OECD: Environment at a Glance 2013

Druck auf die Umwelt wächst weiter

Mit der Weltbevölkerung wächst auch der Druck auf unsere natürlichen Ressourcen: In vielen Regionen der Erde ist die Luft verschmutzt oder sind Wasser und Boden knapp. Nicht immer können sich Pflanzen und Tiere an die veränderten Bedingungen anpassen. Mittelfristig muss es uns gelingen, die Wirtschaft wachsen, aber die Ressourcen dabei nicht schrumpfen zu lassen. Mithilfe vergleichbarer Umwelt-Indikatoren zeigt „Environment at a Glance”, was sich in unseren Ökosystemen seit den frühen 1990er Jahren verändert hat. Der Bericht verzeichnet die jüngsten Trends zu Themen wie Klimawandel, Luftverschmutzung, Biodiversität, Abfall oder Wassermanagement. weiterlesen…

Frontiers Chemical Energy Science Award 2013

Preisträger: Gabriele Centi aus Bozen

Das Max-Planck-Institut für chemische Energiekonversion in Mülheim (CEC) hat am 08. 01. 2014 in einer öffentlichen Feierstunde Prof. Gabriele Centi von der Universität in Messina, Italien mit dem „Frontiers Chemical Energy Science Award“ 2013 ausgezeichnet. Centi berichtete in sechs Fachvorträgen über seine Forschung –  Höhepunkt war der öffentliche Festvortrag am 08.01.  im Seminarraum des CEC. weiterlesen…

Ein 15jähriger und die Revolution der Solarenergie – Skepsis

Schüler erklärt ein Geheimnis der Bäume und spaltet Wissenschaftsgemeinde

Der 15 Jahre alte New Yorker Aidan Dwyer könnte mit einer Entdeckung die Solartechnik revolutionieren. Eine Reihe von Wissenschaftlern ist davon jedenfalls überzeugt. Der Mittelschüler hatte vor zweieinhalb Jahren in der scheinbar willkürlichen Anordnung von Ästen und Blättern bei Bäumen ein Muster erkannt – eine mathematische Spiralfunktion, die auf der 800 Jahre alten, so genannten Fibonacci-Folge beruht. Er baute daraufhin eine Art Solarbaum, der leistungsfähiger sein soll als vergleichbar große Paneele mit Solarzellen. Seine Entdeckung könnte die Ernte des Sonnenlichts mittels Solar-Kollektoren maximieren. Doch die Gemeinde ist gespalten. weiterlesen…

Solarstrom für die Insel

ISE hat Lösung für netzferne Einsätze

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben zusammen mit einem Industriepartner eine neue Leistungselektronik für die Stromversorgung netzferner Gebiete entwickelt. Für besondere Anforderungen des Inselbetriebs abgestimmte Komponenten wie Wechselrichter und Batterie-Ladesystem eines Photovoltaik-Hybrid-Systems können den kompletten Strombedarf netzferner Dörfer aus erneuerbaren Energien zentral erzeugen und Dieselgeneratoren ersetzen. weiterlesen…

Was 2014 wichtig wird

10 Prioritäten aus Wiwo-Green

2013 war ein starkes Jahr für grüne Technologien und die erneuerbaren Energien. Knapp 25 Prozent des Stroms in Deutschland kamen aus Wind- und Solaranlagen, von Biomasse- und Wasserkraftwerken. Außerdem haben die Erneuerbaren einige entscheidende Hürden auf dem Weg in den weltweiten Massenmarkt genommen. Wichtig war hier vor allem der Preissturz: Inzwischen liefern neue Solaranlagen billigeren Strom als neue Kernkraftwerke und Windräder an Deutschlands Küste produzieren günstiger Elektrizität als Kohlemeiler. weiterlesen…

Spitzbergen-Methan natürlich

Methanhydrate und Klimaerwärmung – aber keine Entwarnung

Vor Spitzbergen wird in einigen hundert Metern Wassertiefe immer wieder Methangas beobachtet, dass aus Gashydrat-Lagerstätten am Meeresboden stammt. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Wissenschaftlern des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und des Bremer Zentrums für Marine Umweltwissenschaften, MARUM konnte jetzt zeigen, dass die Gasaustritte sehr wahrscheinlich natürlichen Ursprungs sind und nicht durch die Klimaerwärmung verursacht werden. Die Studie ist in Science*) veröffentlicht worden. weiterlesen…

Dramatischer Gletscherschwund steigert Georisiken

Neue Klimamodelle: Gletscher gehen dramatisch zurück, Georisiken zunehmen

Das zunehmende Schwinden der Gletscher im 21. Jahrhundert wird weltweit zu massiven Veränderungen führen und das potenzielle Risiko von Naturgefahren, wie Überschwemmungen und Erdrutschen, erhöhen. Zu diesem Ergebnis kam ein Forschungsteam aus Österreich und Schweden im Rahmen eines zweijährigen EU-Projekts in Zentralasien. Hermann Häusler, Umweltgeowissenschafter an der Universität Wien, modellierte mit seinem Team die Gletscherentwicklung im Tien-Shan-Gebirge in Kirgisien bis zum Jahr 2050. weiterlesen…

UN-Dekade der Nachhaltigen Energie für Alle hat begonnen

Einstimmiger Beschluss aller 193 UN-Mitgliedsstaaten

Mit einem einstimmigen Beschluss aller 193 Mitgliedsstaaten hat die UN-Vollversammlung die Jahre von 2014 bis 2024 zur „Dekade der nachhaltigen Energie für Alle“ erklärt. Damit soll die Notwendigkeit des verlässlichen und bezahlbaren Zugangs zu Energiequellen für alle Menschen in den Fokus gerückt werden. „Gleichzeitig ist dafür Sorge zu tragen, dass diese Energieerzeugung nachhaltig und umweltschonend ist“, so eine Mitteilung des Bundesumweltministeriums. weiterlesen…