PV: Deutsche bald wieder vorn?

Kostengünstigere Produktion von Solarzellen durch HIT – „in drei bis fünf Jahren“

Der Photovoltaik-Markt ist hart umkämpft, denn oft haben asiatische Hersteller beim Preis die Nase vorn. Fraunhofer IST-Forscher entwickeln nun neue Beschichtungsverfahren und Schichtsysteme, mit denen die Kosten für Solarzellen deutlich gesenkt werden. Das ermöglicht deutschen Herstellern möglicherweise wieder einen Vorsprung. Allerdings wird das noch drei bis fünf Jahre dauern, so das IST in seiner Pressemitteilung. weiterlesen…

77 Mio für Elektromobilität vom BMWi

Impulse für die Mobilität von morgen:
BMWi-Programm „IKT für Elektromobilität II“ fördert Entwicklung von Systemlösungen
VDE und Deutsches Dialog Institut unterstützen Umsetzung durch Begleitforschung

Autos, Stromnetz und Verkehrsinfrastruktur werden in Zukunft intelligent miteinander verknüpft sein und zu einem integrierten System nachhaltiger Mobilität verschmelzen. Die Umsetzung dieser Vision wird vor allem durch die schnellen Fortschritte der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) möglich und entspricht den klima- und energiepolitischen Notwendigkeiten des 21. Jahrhunderts. Sie stellt die beteiligten Industrien zugleich jedoch vor große Herausforderungen in einem globalen Innovationswettbewerb, der enorme Chancen und Risiken birgt – so eine Pressemitteilung des VDE.
Das Förderprogramm „IKT für Elektromobilität II – Smart Car – Smart Grid – Smart Traffic“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) mit einem Gesamtvolumen von rund 77 Millionen Euro umfasst insgesamt zwölf Projekte, die sich der Entwicklung von Innovationen in den Hochtechnologiefeldern „Smart Car“ (intelligentes Fahrzeug mit neuer IKT-Systemarchitektur), „Smart Grid“ (intelligente Einbindung von Elektrofahrzeugen in das Energieversorgungssystem) und „Smart Traffic“ (intelligente Verkehrsinfrastruktur zur Erhöhung von Effizienz, Reichweite und Sicherheit) widmen. Etwa 100 namhafte Unternehmen der Energie-, Automobil- und IKT-Branche sind in das Programm eingebunden. weiterlesen…

MPG gründet Institut für Struktur und Dynamik der Materie

Hamburg: Neues Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPISD)

Der Hamburgische Senat hat am 18.09.2012 die Voraussetzungen zur Etablierung eines Max-Planck-Instituts für Struktur und Dynamik der Materie, MPISD (Arbeitstitel) geschaffen. Damit ist eine richtungweisende Entscheidung für den Wissenschaftsstandort Hamburg getroffen. Aus dem erfolgreichen trilateralen Kooperationsprojekt Center for Free-Electron Laser Science (CFEL) von Universität Hamburg, DESY und Max-Planck-Gesellschaft heraus soll die Forschung mit Synchrotronstrahlung sowie mit Freie-Elektronen Lasern (FEL) weiter ausgebaut werden. Ziel ist es, Hamburg als internationales Zentrum für Strukturforschung zu etablieren. weiterlesen…

Helmholtz-Antwort auf Bioenergie-Studie der Leopoldina

Ergebnisse der Leopoldina-Studie unterstreichen Notwendigkeit integrierter Umweltforschung, greifen in Handlungsempfehlungen teilweise aber zu kurz

Stellungnahme von Dr.Ing. Daniela Thrän und Prof. Dr. Karin Frank, Helmholtzzentrum für Umweltforschung

Die Leopoldina-Studie „Bioenergie: Möglichkeiten und Grenzen“ liefert wichtige Hinweise für die Ausgestaltung der Energiewende, so zur Beachtung der Begrenztheit der Ressourcen und zur Weiterentwicklung der Technologien und ihrer Einsatzbereiche. Sie adressiert drei Themenfelder, die für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien zentral sind, macht aber auch deutlich, dass die komplexen Fragen, die sich dabei ergeben, nur unter systematischer Einbindung technik-, natur- und sozialwissenschaftlicher Disziplinen gelöst werden können. weiterlesen…

acatech-Studie zur Energiewende

Energiewende finanzierbar gestalten – dafür effiziente Ordnungspolitik und Investitionen von 300 bis 500 Milliarden Euro nötig

acatech stellte am 13.09.2012 in Berlin Empfehlungen zur Energiewende vor. Hauptvorschlag: Die Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz „schnellstmöglich durch eine langfristig definierte, marktbasierte Förderung zu ersetzen, beispielsweise in Form einer Mengensteuerung mit Grünstromzertifikaten (Quotenmodell) oder anderer marktbasierter Ansätze“.  RWI-Präsident Christoph Schmidt führte als Mitautor in die Studie ein und verteidigte in der darauf folgenden Diskussion den Vorschlag. Sein Institut habe ausgerechnet, dass mit EEG bis 2020 59 Mrd. Euro auflaufen würden, mit Quote nur 7 (sieheunten). Ein Greenpeace-Vertreter hielt dem entgegen, die Quote befördere nur die billigste Erzeugungsrt, Onshore-Wind, und eröhe somit die Unsicherheit. Seine mangelnde politische Durchsetzbarkeit liege im Modell begründet. weiterlesen…

VDE und FTZ erforschen Auswirkungen von Gleichstrom auf Menschen

Bislang nicht ausreichend untersucht
Ergebnis Ende Juli 2014

Durch den wachsenden Ausbau dezentraler Energieversorgung und die steigende Nutzung der Elektromobilität sowie der damit verbundenen neuen Batterietechnologie tritt vermehrt Gleichspannung (über 200 Volt) in vielen Bereichen des Arbeits- und Privatlebens auf. Welche Auswirkungen Gleichstrom auf den menschlichen Körper hat, ist bislang noch nicht ausreichend überprüft worden. Der VDE und das Forschungs- und Transferzentrum (FTZ) Leipzig haben ein Forschungsprojekt gestartet mit dem Ziel, Grenzwerte und Schutzkonzepte für hohe Gleichspannungen auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse zu formulieren. Dieses Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert und dient dem Transfer von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen in Normung und Standardisierung. Die Ergebnisse, die Ende Juli 2014 vorliegen, werden auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene in entsprechende Normungs- und Standardisierungsprozesse überführt. Gleichzeitig werden die Grenzwerte und Schutzkonzepte für hohe Gleichspannungen in nationale Bestimmungen eingebracht. weiterlesen…

Wuppertal-Institut: Low Carbon City-Studie

Low Carbon City Wuppertal 2050 – Sondierungsstudie zu Strategien einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung in einer schrumpfenden Großstadt

Abschlussbericht mit den  Ergebnissen des Projektes „Zukunftsfähige Stadtentwicklung: Low Carbon City Wuppertal 2050“, das vom Wuppertal Institut 2010 und 2011 bearbeitet wurde. Die Großstadt Wuppertal erfährt einen sozio-ökonomischen Strukturwandel mit stark zurück  gehenden Einwohner- und Arbeitsplatzzahlen. Die absehbare Entwicklung lässt eine weiter anhaltende Schrumpfung erwarten. Vor diesem Hintergrund  untersucht die Studie, welche Maßnahmen welcher Akteure geeignet sind, zur zukunftsfähigen Stadtentwicklung beizutragen. weiterlesen…

11-Jahres-Rhythmus der Sonne beeinflusst Klima

Internationales Forscherteam bestätigt Einfluss des 11-Jahres-Rhythmus der Sonne auf das Klima bestimmter Regionen – Rhein-Beobachtung liefert Erkenntnisse zur Verbindung zwischen Perioden geringer Sonnenaktivität und extremen Kälteereignissen in Mitteleuropa

Wissenschaftler haben lange vermutet, dass der 11-Jahres-Rhythmus der Sonne Einfluss auf das Klima bestimmter Regionen der Welt haben könnte. Allerdings reichen die Temperaturaufzeichnung häufig nicht weit genug zurück, um eindeutige Muster aufzeigen zu können. Jetzt hat ein internationales Team von Forschern einen neuen Ansatz gefunden, der genau diese Vermutung bestätigt. Sie zeigten nicht nur, dass ungewöhnlich kalte Winter in Mitteleuropa während Phasen geringer Sonnenaktivität vorkamen, sondern auch dass die Anzahl der Sonnenflecken zu dieser Zeit auf ein Minimum reduziert war. Der Schlüssel zu dieser Forschung ist Deutschlands größter Fluss: Der Rhein. (Bild: Der zugefrorene Rhein bei Mainz, 1929 – Rheinhessenarchiv) weiterlesen…

MPG: Sonne und Windkraft können Stromnetz stabilisieren

In einem Stromnetz mit vielen kleinen Kraftwerken fällt seltener der Strom aus – neue Leitungen müssen allerdings sorgfältig geplant werden

Wind, Sonne oder Biogas spielen immer größere Rollen für die Stromerzeugung. Wenn immer mehr Windkraft- oder Photovoltaikanlagen elektrische Energie ins Stromnetz einspeisen, wird dieses feinermaschig: statt weniger Großkraftwerke verbindet es immer mehr kleine dezentrale Kraftwerke mit den Waschmaschinen, Computern oder Produktionsanlagen der Verbraucher. Anders als manche Experten befürchten, wird ein sehr feinmaschiges Stromnetz wahrscheinlich jedoch nicht empfindlicher für Stromausfälle. Skeptiker nehmen zwar an, dass es deutlich schwieriger werden könnte, die vielen Generatoren und Maschinen der Verbraucher zu synchronisieren, sie also auf eine gemeinsame Netzfrequenz abzustimmen wie ein Dirigent die Musiker eines Orchesters in Gleichtakt bringt. weiterlesen…