Kanzlerinnen-Besuch bei Fraunhofer-Neugründung CBP

Plattformchemikalien aus nachwachsenden Rohstoffen – im industriellen Maßstab

Regenerative Rohstoffe wie Holz und Stroh können Erdöl ersetzen. Um aus nachwachsenden Rohstoffen chemische Grundstoffe herzustellen, sind neue biotechnologische und chemische Verfahren notwendig. Eine Hürde war es bisher, die Prozesse in den industriellen Maßstab zu übertragen. Das neue Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP schließt nun diese Lücke zwischen Labor und Umsetzung. Nach knapp zwei Jahren Bauzeit nahm Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel am 02.10.2012 in Leuna die ersten Anlagen in Betrieb. weiterlesen…

„Es lohnt sich, Vorreiter zu sein“

Studien untersuchen zweitbeste Szenarien der Klimapolitik

Industriestaaten können davon profitieren, früh Maßnahmen zur Begrenzung des Klimawandels anzupacken, selbst wenn der Rest der Welt die Verminderung von Treibhausgas-Emissionen hinauszögert. Mit zwei  Grad als Obergrenze der globalen Erwärmung lohnt es sich langfristig, ehrgeizige Emissionsreduktionsziele zu vereinbaren und damit Investitionen in saubere Energien anzukurbeln. Diese Kernaussage treffen Wissenschaftler u.a. nach einer Analyse einer Ökonomie der Dekarbonisierung in einer nicht perfekten Welt in einer Reihe von Studien, die jetzt in einer Sonderausgabe von Climatic Change erschienen sind. Sie werden in den fünften Sachstandsbericht des Weltklimarats IPCC einfließen. weiterlesen…

Desertec Best Paper Award ausgeschrieben

Desertec Best Paper Award

Die Dii GmbH veranstaltet auch in diesem Jahr wieder zusammen mit dem Desertec University Network den „Desertec Best Paper Award“. Diese Auszeichnung möchte mehr Studenten an die Erforschung der erneuerbaren Energien in Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten  heranführen helfen – und zur Einreichung hervorragender Forschungsarbeiten zu diesem Thema anregen. weiterlesen…

Spatenstich für neues Helmholtz-Institut in Ulm

Elektrochemische Energiespeicherung (HIU)

„Die Erforschung moderner Speichertechnologien ist sowohl für die Bewältigung der Energiewende als auch die Weiterentwicklung der Elektromobilität am Standort Baden-Württemberg von großer Bedeutung. Der Neubau des Helmholtz-Instituts für Elektrochemische Energiespeicherung in Ulm schafft hierfür die bestmöglichen Voraussetzungen“, sagten Wolfgang Leidig, Ministerialdirektor im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft und Dr. Simone Schwanitz, Ministerialdirektorin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst anlässlich des Spatenstichs in Ulm. weiterlesen…

Wichtiger Umweltpreis für Solar

Deutscher Umweltpreis für Fraunhofer-Forscher und an Cramer/SMA

Erfolg für Solar-Experten: Dr. Andreas Bett vom Fraunhofer ISE und Hansjörg Lerchenmüller von der Firma Soitec, sowie SMA-Gründer Günther Cramer erhalten den Deutschen Umweltpreis 2012. Bundespräsident Joachim Gauck ehrt sie für die Entwicklung und industrielle Umsetzung von Konzentrator-Photovoltaik-Systemen am 28. Oktober mit der Auszeichnung. weiterlesen…

Bullinger warnt vor Scheitern der Energiewende

Ex-Fraunhofer-Chef: Ansehensverlust als Technologie-Nation droht

Scheitert die Energiewende („ist zu schaffen, man muss sie nur beginnen und dann auch komplett durchziehen“), würde Deutschlands Ansehen als Technologienation leiden, warnt Fraunhofer-Chef Hans-Jörg Bullinger. Nach zehn Jahren  als Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft gab der 68-Jährige am 01.10.2012 sein Amt ab und erklärte Welt-Redakteur Jens Hartmann, warum die Energiewende nicht scheitern darf. weiterlesen…

Hauskrach bei acatech

Vier Klimaexperten ziehen aus

Die Süddeutsche Zeitung und die Welt berichten übereinstimmend über einen Streit in einer Arbeitsgruppe der Akademie für Technikwissenschaften acatech. Vier deutsche Klimaforscher hätten unter Protest das Gremium verlassen. Ursprünglich wollte die 43-köpfige Gruppe klären, wie sich Deutschland am besten an den Klimawandel anpassen sollte,  sollte „politische Optionen der Anpassung an die aktuelle Klimadynamik“ prüfen. Das Projekt auf der acatech-Seite. weiterlesen…

PIK: Korallenriffe in Gefahr

Wenn Klimawandel nicht stark verringert wird

Den Korallenriffen weltweit drohen erhebliche Risiken, sogar wenn die globale Erwärmung auf zwei Grad begrenzt wird – ein Wert, der für Mensch und Natur vielfach als sicher angenommen wird. Das zeigt eine jetzt in Nature Climate Change veröffentlichte Studie, auf die das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hinweist. Wird die Meeresoberfläche wärmer, so löst dies mit hoher Wahrscheinlichkeit vielerorts großflächige Korallenbleiche aus. Nur in einem Szenario mit stark reduziertem Ausstoß von Treibhausgasen und der zusätzlichen Annahme, dass die Korallen sich extrem schnell anpassen, könnten zwei Drittel von ihnen ungeschädigt bleiben. In allen anderen Fällen sind voraussichtlich sämtliche Korallenriffe schwer betroffen. weiterlesen…