E-Mobilität muss intelligenter und flexibler werden


Netzausbau anschieben und Ladeinfrastruktur renovieren

Amerikanische Supermärkte bieten der elektro-motorisierten Kundschaft inzwischen kostenloses Laden ihrer Batterien an. Der neue Europachef des US-Ladesäulen-Unternehmens Charge-Point (“das weltweit führende und offenste Ladesystem für Elektrofahrzeuge”), Christopher Burghardt, weiß, warum: “Wenn ein Kunde 20 Minuten länger im Geschäft bleibt, bringt das im Schnitt mehr ein, als die zwei oder drei Euro pro Stunde Stromtanken”, sagte er Jutta Maier vom Fachmagazin bizz energy. Die Verweildauer an der Ladesäule werde dadurch verkürzt, dass ab der zweiten Stunde ein hoher kWh-Tarif berechnet werde. weiterlesen…

Studie prognostiziert Blackouts durch mehr Elektroautos


Die Oliver Wyman-Analyse „Der E-Mobilitäts-Blackout“ zeigt eine Alternative zum konventionellen Netzausbau auf: die Flexibilisierung der Ladevorgänge

Ab einer E-Auto-Quote von 30 Prozent komme es in Deutschland zu Engpässen bei der Stromversorgung. Unter den derzeitigen regulatorischen Rahmenbedingungen könne in deutschen E-Mobilitäts-„Hotspots“ bereits in fünf bis zehn Jahren regelmäßig der Strom ausfallen – ab 2032 sei damit flächendeckend in Deutschland zu rechnen. Auf diese Weise bedrohe die wachsende Anzahl elektrisch angetriebener Autos die Stabilität der Stromversorgung und setze die Netzbetreiber unter erheblichen Handlungsdruck. Prognosen der Oliver Wyman-Analyse „Der E-Mobilitäts-Blackout“, die am 22.01.2018 veröffentlicht wurde und die gleichzeitig eine Alternative zum konventionellen Netzausbau aufzeigt: die Flexibilisierung der Ladevorgänge. Hierfür gelte es, kurzfristig Rahmenbedingungen zu schaffen. weiterlesen…

Formel gegen Stromausfall


Suche nach Schwachpunkten künftig einfacher

Strommast in Wiesbaden - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftEin Stromausfall hängt oft nur von einzigen Leitung ab. Eine wichtige Trasse kann einen Blackout mit möglicherweise immensem Schaden auslösen. Dank einer neuen Formel, die ein Team um die Physiker Marc Timme vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation und Dirk Witthaut vom Forschungszentrum Jülich vom Forschungszentrum Jülich entwickelt hat, könnte die Durchforstung des Stromnetzes nach Schwachstellen künftig viel einfacher werden. weiterlesen…

Smart Meter Gefahr für Versorgungssicherheit?


Blackouts drohen – Zweifel, ob „Smart Meter“ Strom­schwan­kungen im Netz verringern können

Neubauten oder grundsanierte Gebäude müssen in Deutschland seit 2010 mit sogenannten „Intelligenten Stromzählern“ ausgestattet werden. Sie erkennen die günstigsten Tarife, die je nach Tageszeit variieren und ermöglichen so ein aktives Stromsparen. Forscher der Universität Bremen warnen jedoch jetzt vor Gefahren für das Stromnetz durch den massenhaften Einbau von intelligenten Zählern. weiterlesen…