Westnetz soll weiter Balkon-PV ablehnen

Forderung von Konzernmutter Innogy

Die Muttergesellschaft Innogy des Verteilnetzbetreibers Westnetz beharrt auf der Einschätzung, dass Kleinst-Photovoltaik-Anlagen gegen gültige Sicherheitsvorschriften verstoßen und daher nicht angeschlossen werden. Greenpeace Energy gibt sich gelassen und hält an seiner Lesart der Ergebnisse aus dem Verfahren vor der Bundesnetzagentur fest – schreibt Sandra Enkhardt auf pv magazine. weiterlesen…

Greenpeace Energy: Durchbruch für Balkon-PV

Deutschlands größter Netzbetreiber erleichtert Nutzung von Mini-Solarmodulen

PV-Modul - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyIm Streit um die Nutzung kleiner Solarmodule für Balkone und Terrassen gibt Deutschlands größter Verteilnetzbetreiber Westnetz auf Druck von Greenpeace Energy seinen Widerstand auf. Wie die Presseabteilung der Energie-Genossenschaft am 17.03.2017 mitteilt, ermögliche Westnetz ab sofort den Anschluss der Module auf unbürokratische Weise: In seinem Versorgungsgebiet genüge es für Nutzer jetzt, Namen und Adresse, Leistung und Fabrikat der Module zu melden, dann könnten diese dort bis zu einer Leistungsgrenze von 300 Watt de facto ohne sonstige Auflagen in die Steckdose gesteckt werden. weiterlesen…

Bayern erlaubt wieder PV auf Acker- und Grünland

Staatsregierung beschließt Verordnung über Gebote für Freiflächenanlagen

Die Bayerische Staatsregierung hat in ihrer  Kabinettssitzung am 07.03.2017 die Verordnung über Gebote für PV-Freiflächenanlagen beschlossen. Damit sei die Voraussetzung dafür geschaffen, dass sich PV-Projekte auf Acker- und Grünlandflächen in landwirtschaftlich benachteiligten Gebieten wieder an Ausschreibungen der Bundesnetzagentur beteiligen könnten, heißt es in der Pressemitteilung-Nr. 42/17 vom 09.03.2017. Damit erhöhten sich auch die Wettbewerbschancen in den Ausschreibungen und sicherten den weiteren Ausbau von Freiflächenanlagen in Bayern, heißt es weiter. weiterlesen…

Schluss mit Schieflage beim Stromhandel

Engpassbewirtschaftung an deutsch-österreichischer Grenze geplant

Strommasten in Deutschland - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDie Bundesregierung will nicht mehr länger dabei zusehen, wie österreichische Stromversorger mit der Energiewende in Deutschland lukrative Geschäfte machen.

Rainer Baake, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, kündigte in Berlin Beschränkungen im Stromhandel mit dem Nachbarland an. Der Regierungsvertreter betonte zwar, davon sei nur ein kleiner Teil des Handels betroffen. Dennoch dürften die Maßnahmen Österreich an einer empfindlichen Stelle treffen. weiterlesen…

PV-Ausschreibungen: Quote weit verfehlt

Erst 19 von 122 bezuschlagten Freiflächenprojekten realisiert

PV-Park bei Singen (Hohentwiel) Foto © Gerhard Hofmann/Agentur ZukunftViel wird über die Realisierungsquoten bei den Photovoltaik-Freiflächenanlagen aus den Ausschreibungen diskutiert – sie sind gering – wie gering genau, wollte pv magazine nun von der Bundesnetzagentur wissen; Sandra Enkhardt fragte detailliert nach. Für insgesamt lediglich 19 Zuschläge, die sich auf 17 PV-Freiflächenanlagen verteilen, seien bis jetzt Förderberechtigungen abgerufen worden. weiterlesen…

Jahresbericht 2014 der Bundesnetzagentur – Energie

Homann: „Verbraucher steht im Mittelpunkt“

Die  Bundesnetzagentur teilt anlässlich der Vorstellung ihres Jahresberichts 2014 mit: „Moderne Infrastrukturen sind die Lebensadern unserer Industriegesellschaft. Sie sind Grundvoraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes und für das Wohlergehen der Menschen. Der Bericht gibt einen umfangreichen Überblick über die Entwicklung der durch die Bundesnetzagentur regulierten Märkte. Infrastrukturinvestitionen attraktiv machen, nachhaltigen Wettbewerb fördern und konsequenten Verbraucherschutz gewährleisten – das bleibt das Zieldreieck der Arbeit der Bundesnetzagentur.“  Solarify dokumentiert das Kapitel Energie. weiterlesen…

Konsultation zu Umweltbericht, NEP und O-NEP 2014 gestartet

Bundesnetzagentur stellt vorläufige Ergebnisse zum notwendigen Stromnetzausbau zur Diskussion

So lautet zwar die Überschrift einer Pressemitteilung aus der Bonner Behörde. Nun ist aber bereits der Begriff „notwendig“ keineswegs nur bei einem südostdeutschen Ministerpräsidenten völlig unbefragt. Im Kern zeige sich, beharrt die Netzagentur jedoch auf der Unverzichtbarkeit, dass besonders „die bereits im Bundesbedarfsplangesetz ausgewiesenen großen Nord-Süd-Verbindungen weiterhin als energiewirtschaftlich notwendig und vordringlich einzustufen sind. Der Bedarf wird durch die Prüfungsergebnisse der Bundesnetzagentur zum wiederholten Mal klar belegt“. weiterlesen…

Bundesnetzagentur und Netzbetreiber einig

Amprion, AVU Netz GmbH, WESTNETZ und ENERVIE AssetNetWork (EAN) sowie die Bundesnetzagentur haben gemeinsam Lösung für zusätzliche Netzeinspeisung in Südwestfalen erarbeitet

Die Netzbetreiber Amprion, AVU Netz, WESTNETZ und EAN haben mit Beteiligung der Bundesnetzagentur eine Lösung für die zusätzliche Einspeisung in das Netz der EAN gefunden – berichtet die Bundesnetzagenturon einer Pressemitteilung. weiterlesen…