Australien macht Klilma-U-Turn

Deutsche Energiewende abschreckendes Beispiel

Bis vor kurzem galt Australien als einer der Vorreiter in Sachen Energiewende. Aber der neue erzkonservative Premierminister Tony Abbott reißt jetzt das Steuer in der Klimapolitik des fünften Kontinents herum. Statt auf erneuerbare Energien setzt er wieder auf Kohle. Er rechtfertigt sein Manöver mit dem, wie er meint, abschreckenden Beispiel der deutschen Energiewende. Abbott hält trotz bester geografischer und meteorologischer Voraussetzungen nichts von Wind, Sonne und Geothermie, er will die klimaschädlichen australischen Kohleminenweiterhin als Rückgrat der Energiegewinnung nutzen. weiterlesen…

Grund für Klimaerwärmungspause gefunden?

Australische und US-Forscher bestätigen Ozeanthese

Immer mehr CO2 und andere Treibhausgase werden bis heute in die Atmosphäre geblasen: Zwischen 2000 und 2010 rund 300 Milliarden Tonnen. Zu erwarten wäre deshalb ein kontinuierlicher Temperaturanstieg auf der Erde gewesen. Aber die Temperaturen sind in den vergangenen fünfzehn Jahren relativ konstant geblieben. Und das, obwohl CO2 von nahezu allen Klimaforschern als Hauptursache für die gemessene Erderwärmung seit Beginn der Industrialisierung betrachtet wird.
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CO2-Regelung im Luftverkehr erwartet

 Voraussichtlich kein Emissionshandelssystem, sondern sogenanntes Offset-System

Die internationale Organisation für die zivile Luftfahrt wird nach Einschätzung der Bundesregierung vermutlich mittelfristig eine CO2Regelung für den Luftverkehr verabschieden. Auf Grundlage eines Beschlusses der International Civil Aviation Organization (ICAO) von 2013 sei man „vorsichtig zuversichtlich“, dass die Organisation „2016 eine globale, marktbasierte Maßnahme zur Begrenzung der CO2-Emissionen des Luftverkehrs beschließen wird, die im Jahr 2020 in Kraft treten kann“, schreibt die Regierung in ihrer Antwort (18/441) auf eine Kleine Anfrage (18/319) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. weiterlesen…

Mehr Ehrgeiz bei Klimazielen

Hendricks vor Umweltausschuss: Mit bisherigen Maßnahmen in den kommenden sieben Jahren nur Reduzierung von 33 bis 35 Prozent möglich

In Deutschland sind noch größere Anstrengungen notwendig, um das nationale Ziel, den CO2 bis 2020 um 40 Prozent zu reduzieren, erreichen zu können. Mit den bisherigen Maßnahmen werde Deutschland in den kommenden sieben Jahren nur eine Reduzierung von 33 bis 35 Prozent erreichen, warnte Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) am Mittwochmorgen im Umweltausschuss. Diese Lücke gelte es schnell zu schließen, Deutschland dürfe in seinem Ehrgeiz nicht nachlassen, mahnte Hendricks. Sie kündigte erneut an, ein nationales Sofortprogramm zum Klimaschutz ins Leben zu rufen, in das auch andere Ressorts eingebunden werden sollen. Hendricks betonte gegenüber den Abgeordneten zudem, wie wichtig es sei, dass Deutschland seine Vorreiterrolle beim Klimaschutz in Europa verteidige. Andernfalls werde es schwierig, auf der UN-Klimakonferenz in Paris Ende 2015 weltweit verbindliche Klimaschutzziele auszuhandeln. weiterlesen…

EU-Abgeordnete fordern verbindliche Ziele bis 2030

Klimaschutzpolitik – CO2: 40 % runter; Effizienz: 40 % rauf; 30 % Anteil Erneuerbarer

Das EU-Parlament hat am 05.02.2014 eine Senkung des [[CO2]]-Ausstoßes von 40%, einen Anteil der erneuerbaren Energiequellen von 30% und eine Verbesserung der Energieeffizienz um 40% bis 2030 im Rahmen der langfristigen EU-Klimaschutzpolitik gefordert. Die Ziele sollten verbindlich sein, so die Entschließung, die mit 341 Stimmen bei 263 Gegenstimmen und 26 Enthaltungen angenommen wurde. Die Abgeordneten haben die jüngsten Vorschläge der Kommission als kurzsichtig und unambitioniert kritisiert. weiterlesen…

2013: Neuer CO2-Welt-Rekord

Emissionstransfers als Lösung? Wege zur globalen Klimapolitik

Die globalen CO2-Emissionen haben im Jahr 2013 einen neuen Höhepunkt erreicht. Eine Lösung, sie einzudämmen, wären so genannte Emissionstransfers. Wie sich diese Transfers in die internationale Klimapolitik einbinden lassen, untersuchte der Oldenburger Wirtschaftswissenschaftler Marco Springmann. weiterlesen…

Brüssel will CO2-Schraube anziehen

EU für 40 Prozent weniger Kohlendioxid

Die EU-Kommission schlägt vor, den Kohlendioxid-Ausstoß in der Europäischen Union rechtlich verbindlich bis 2030 um 40 Prozent zu verringern. Dies ist laut Klimakommissarin Connie Hedegaard das „Kernstück der Energie- und Klimapolitik“ bis 2030.  Wenn alle Weltregionen vergleichbar hohe Ziele verfolgten, ginge es der Welt „sehr viel besser“. weiterlesen…

Autobauer jammern wieder

Ab 2020 CO2-Auflagen für Kleinlaster in der EU

Nach den Pkw soll ab 2020 auch der CO2-Ausstoß von Kleinlastwagen EU-weit gedrosselt werden. In sechs Jahren (!) sollen die Emissionen leichter Nutzfahrzeuge bis zu 3,5 Tonnen auf 147 g/km (derzeit 203) sinken. Die EU-Abgeordneten stimmten am 14.01.2014 in Straßburg für einen entsprechenden Gesetzentwurf. weiterlesen…

Wertvolle Chemikalien aus Hüttengas-CO2

Die ThyssenKrupp AG treibt gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Wirtschaft, darunter das Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion, ein branchenübergreifendes Technologietransfer-Projekt voran, in dessen Mittelpunkt die Umwandlung von Prozessgasen aus der Stahlherstellung zu werthaltigen Chemikalien steht. Der Strom dafür soll aus erneuerbaren Quellen stammen – so eine Pressemitteilung aus dem Hause Thyssen. weiterlesen…

EU-Parlament will 40 Prozent weniger CO2 bis 2030

Europäisches Parlament geht beim Klimaschutz voran – Kommission zögerlich

Im Kampf gegen den Klimawandel will das Europäische Parlament höhere Werte festlegen: Die Ausschüsse für Industrie und Umwelt haben sich am 09.01.2014 in einer gemeinsamen Sitzung für drei verbindliche Klimaziele ausgesprochen:

  1. Bis 2030 sollen die CO2-Emissionen um 40 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden,
  2. der Anteil von erneuerbaren Energieträgern soll bis dahin auf 30 Prozent steigen und
  3. die Energieeffizienz verbessert werden.

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