CO2-Grenzwerte – ein IASS-Vorschlag

CO2-Emissionsgrenzwerte für Kraftwerke – Ausgestaltungsansätze und Bewertung einer möglichen Einführung auf nationaler Ebene

Das Potsdamer IASS (Institute for Advanced Sustainability Studies) hat am 30.04.2014 eine Überlegung vorgestellt, wie Grenzwerte für Kraftwerke eingeführt werden könnten, damit sie „klare Signale an Kraftwerksinvestoren geben, dass Investitionen in emissionsintensive Erzeugungstechnologien mit der deutschen Klimapolitik nicht vereinbar sind“ – und zwar für neue auf jeden Fall, aber auch für Bestandskraftwerke. Gleichzeitig sollen aber „in der Vergangenheit getätigte Investitionen in Kraftwerke bestmöglich geschützt werden“. weiterlesen…

SOLAR-JET: Kerosin aus Sonnenenergie

Forschergruppe stellt erstmals alternatives Kerosin aus Sonnenlicht, Wasser und CO2 her

Eine internationale Forschergruppe hat im Projekt SOLAR-JET zum weltweit ersten Mal Flugzeugtreibstoff aus Sonnenlicht, Wasser und Kohlenstoffdioxid hergestellt. Im Gegensatz zu herkömmlichem Kerosin aus Erdöl basiert der alternative Treibstoff auf fast unbegrenzt zur Verfügung stehenden Ressourcen und kann so in Zukunft einen entscheidenden Beitrag zur Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit des Luftverkehrs leisten. weiterlesen…

ETS verringert CO2 doch

EU-weiter Handel mit Emissionszertifikaten drückt CO2-Ausstoß

Das umstrittene EU-Handelssystem für Emissionszertifikate (EU Emissions Trading System – EU ETS) hat in den ersten Jahren seines Bestehens zu einer Senkung des CO2-Ausstoßes beigetragen. Firmen, die Emissionszertifikate besitzen müssen, haben ihren CO2-Ausstoß um ein Fünftel stärker gesenkt als Unternehmen, die der Pflicht nicht unterliegen, so das Ergebnis einer vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) vorgelegten Studie. Die Wissenschaftler fanden keine Anzeichen für die häufig geäußerte Befürchtungen, das Emissions­handelssystem verringere Umsatz, Wettbewerbsfähigkeit oder Zahl der Arbeitsplätze. weiterlesen…

Mais-Sprit kann Klimawandel anheizen

US-Studie: Biokraftstoffe aus Maisrückständen können organischen Bodenkohlenstoff verringern und CO2-Emissionen steigern

Biosprit aus Maisrückständen könnte auf kurze Sicht dem Klimawandel mehr schaden als herkömmliches Benzin. Denn der in Biokraftstoffen enthaltene Restkohlenstoff wird schneller zu CO2 oxidiert, als wenn die Pflanzenreste untergepflügt werden. Die Netto-CO2-Emissionen aus den Mais-Rückständen sind nicht ausreichend in der Ökobilanz der Biokraftstoffe ausgewiesen, sagt eine jüngst in Nature Climate Change veröffentlichte, umgerechnet 360.000 Euro teure Studie amerikanischer Wissenschaftler im Auftrag der US-Regierung. weiterlesen…

CO2 aus Kraftwerken mit Kalk abtrennen

BINE-Projekt: Abscheiden kostet nur 15 Euro pro Tonne

Die Rauchgase von Kohlekraftwerken enthalten große Mengen CO2. Dieses Treibhausgas lässt sich abscheiden. Forscher und Industrie erproben hierfür verschiedene Verfahren. Das BINE-Projektinfo „CO2-Abscheidung mit Kalk“ (01/2014) stellt das „Carbonate-Looping“ vor. Hierbei wird in einem Kohlekraftwerk CO2 mittels Kalk gebunden und anschließend mit Wärme wieder abgeschieden. Eine Tonne CO2 abzutrennen kostet dabei 15 Euro. Dieser Wert liegt deutlich unter den Kosten anderer nachrüstbarer Trennverfahren. weiterlesen…

CO2– Ausstoß: Klimagase verursachen jährlich 700 Mrd. Schaden

Weder Effizienz, noch nationale Erneuerbaren-Ziele in EU konsensfähig

Konsensfähig für 2030 ist für die EU im Moment ausschließlich die Senkung des Treibhausgas-Ausstoßes um 40 Prozent gegenüber 1990. Hinzu kommt ein Anteil der erneuerbaren Energien von 27 Prozent an der EU-weiten Stromversorgung. Das bedeutet, dass es keine nationalen Ziele für Wind- und Sonnenstrom mehr gibt und keine Ziele für Energieeffizienz. Doch die Kosten der CO2-Emissionen sind weit größer als gedacht, schreibt Wiwo Green. weiterlesen…

CO2-Äquivalente

Neben dem Treibhausgas CO2 tragen die übrigen Treibhausgase, Methan oder Lachgas nicht in gleichem Maß zum Treibhauseffekt bei. So hat Methan eine 25mal größere Klimawirkung als CO2, bleibt aber weniger lange in der Atmosphäre. Um die Wirkung der verschiedenen Treibhausgase vergleichbar zu machen, hat das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) – Expertengremium der Vereinten Nationen) das sogenannte „Globale Erwärmungspotenzial“ (Global Warming Potential, kurz GWP) definiert. weiterlesen…

Wald isst CO2 auf

Hendricks startet erstes großes Projekt aus Waldklimafonds

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat am 07.03.2014 bei Münster eines der ersten großen Projekte aus dem neuen Waldklimafonds eröffnet. Dort soll auf bis zu 4000 Hektar untersucht werden, wie sich der Wasserhaushalt stabilisieren lässt, damit der Wald auch in Zeiten des Klimawandels dauerhaft gesund bleibt. weiterlesen…

Säulen der Energiewende

VDI-Positionspapier: Entkarbonisierung und Effizienzsteigerung unabdingbar für Energiewende

Klimaschutz und Reduktion von Treibhausgasemissionen sind wichtige Ziele der Energiewende. In einem neuen Positionspapier legt der Verein Deutscher Ingenieure (VDI ) dar, wie ressourcenschonende und CO2-arme Energieversorgung und -nutzung in Deutschland zu erreichen sind. Dabei kommt es nach Überzeugung des VDI vor allem auf die Entkarbonisierung, d.h. die verringerte Nutzung von Kohlenstoffen in der Energiewirtschaft an. Zu den weiteren Maßnahmen zählen Energie-Effizienzsteigerung, bzw. -Einsparung. weiterlesen…

Neue Daten über Kohlendioxid und Methan

KIT-Klimaforscher auf Polarstern-Expedition

Wissenschaftler des KIT-Instituts für Meteorologie und Klimaforschung messen auf dem Forschungsschiff Polarstern die Konzentration von Kohlendioxid und Methan über dem Atlantik. Ihre Messungen sollen unter anderem die Aussagekraft von Satellitendaten über die Konzentration dieser Treibhausgase erhöhen. weiterlesen…