Verstärken Wetterextreme die Erderwärmung?

Meteorologische Extrem-Ereignisse bremsen CO2-Aufnahme

Wenn der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre steigt, heizt sich die Erde nicht nur auf, auch Wetterextreme wie anhaltende Dürren, Hitzewellen, Starkregen oder extreme Stürme dürften sich häufen. Ob die extremen Klimaereignisse dazu führen, dass Landökosysteme zusätzliches Kohlendioxid freisetzen und somit den Klimawandel verstärken, ist eine der großen offenen Fragen in der Klimaforschung. Ihr ist nun ein internationales Forscherteam um Markus Reichstein, Direktor am Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena, nachgegangen. Die Wissenschaftler fanden dabei heraus, dass die Landökosysteme wegen der extremen klimatischen Ereignisse jährlich per Fotosynthese etwa elf Milliarden Tonnen weniger Kohlendioxid aufnehmen, als sie es ohne Extremereignisse könnten. Das entspricht etwa einem Drittel der weltweiten Kohlendioxid-Emissionen pro Jahr. weiterlesen…

Mercedes-Benz: CO2 statt R1234yf

Streit um Kältemittel R1234yf – KBA kneift

Das Kältemittel R1234yf erregt die Gemüter. Als Killer-Kältemittel wurde es gar verschrien. Mercedes-Benz sieht sich in seiner Meinung über das Fluid bestätigt und wird die Innentemperatur seiner Autos nun über klimafreundliche CO2-Anlagen regulierbar machen. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) legt sich indes nicht fest. Abfragen bei Fahrzeugherstellern hätten „ein sehr uneinheitliches Bild über deren Risikobewertung ergeben. Somit war auf diesem Wege eine neutrale Risikoeinschätzung durch das KBA nicht möglich“. weiterlesen…

CO2: Deutsche Konzerne machen Klimagas zum Rohstoff

Lesehinweis auf Green-Wiwo: Synthetisches Erdgas aus CO2

Es wird seit Jahren diskutiert und erprobt – und bleibt wohl doch eine ferne Zukunftsvision: Irgendwann soll Kohlendioxid aus Kraftwerksabgasen tief in den Untergrund fließen und dort bleiben. Zumindest in Deutschland ist unwahrscheinlich, dass es irgendwann passiert. Die Zahl der Bedenkenträger ist einfach zu groß.
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EU-Kommission genehmigt deutsche Richtlinie zu indirekten CO2-Kosten

Rösler: Strompreiskompensation stärkt deutsche Unternehmen im internationalen Wettbewerb – Nichteisen-Metallerzeuger haben Nachsehen

Die Europäische Kommission hat am 17.07.2013 die deutsche Richtlinie zu indirekten CO2-Kosten genehmigt. Mit der Richtlinie werden Beihilfen für stromintensive Industrien gewährt, um die auf den Strompreis übergewälzten Kosten aus dem CO2-Emissionshandel in der EU auszugleichen. weiterlesen…

Kohlendioxid: Neue Klima-Konsequenzen

CO2-Zunahme hat stärkere Folgen als bisher angenommen: Anstieg senkt Verdunstung der Wälder – weniger Wolken

Die ansteigende CO2-Konzentration in der Atmosphäre lässt Pflanzen offenbar effizienter mit Wasser umgehen – und könnte so extreme, bisher unbekannte Folgen für die Umwelt haben: Pflanzen nehmen mehr Kohlendioxid auf, wachsen schneller, aber dadurch nehmen ihr Wasserverbrauch und die Verdunstung stark ab. US-Forscher haben in einer 20jährigen Langzeitstudie die Wasserbilanz von 21 Waldgebieten weltweit untersucht. weiterlesen…

Brennstoffzelle filtert CO2 aus

US-Brennstoffzellen produzieren gleichzeitig Strom und filtern Kohlendioxid aus Abgas

Leseempfehlung aus Technology Review:

Die Idee, Kohlendioxid aus dem Abgas eines Wärmekraftwerks abzutrennen und unterirdisch einzulagern, krankt bislang an zwei Faktoren: Erstens lässt sich ein dafür benötigtes CO2-Endlager politisch schlecht durchsetzen. Zweitens senkt die Abscheidung den Stromertrag eines Kraftwerks um etwa ein Drittel und kostet damit viel Geld. Zumindest Letzteres könnte eine neue Technik nun ändern: Das CO2 wird dabei nicht wie bisher in einem eigenen energieaufwendigen Prozess aus dem Rauchgas ausgewaschen, sondern quasi als Nebenprodukt der Stromerzeugung mit Brennstoffzellen ausgefiltert. Das jedenfalls ist die Hoffnung der US-Firma FuelCell Energy in Connecticut. Deren sogenannte Schmelzkarbonatzellen („Molten Carbonate Fuel Cells“, MCFC) eignen sich auch für die CO2-Abscheidung. weiterlesen…

Billiges CO2 stellt Emissionshandel in Frage

Europäischer Emissionshandel droht als Klimaschutzinstrument zu versagen – billige CO2-Zertifikate pushen Kohlestrom und bremsen Energiewende aus

Die aktuelle Preisentwicklung im EU-Emissionshandel begünstigt die Stromerzeugung aus Kohle zu Lasten flexibler Gaskraftwerke. Das konterkariert die Klimaschutz- und Energiewende-Ziele der Bundesregierung. Ein aktuelles Renews Kompakt der Agentur für Erneuerbare Energien weist auf die Zusammenhänge zwischen hohen CO2-Preisen und einer erfolgreichen Energiewende hin. weiterlesen…

Ab 2020 sinkt CO2-Ausstoß von Autos

EU senkt Vorgaben – Echo unterschiedlich

Die Autokonzerne in Europa müssen in den kommenden Jahren strengere Klimaschutzvorschriften erfüllen und weniger CO2 ausstoßen: Der durchschnittliche Wert für Neufahrzeuge soll ab 2020 95 Gramm pro Kilometer betragen. „Die künftigen Grenzwerte sind eine enorme Herausforderung für die europäischen Hersteller“, sagt der EU-Abgeordnete Thomas Ulmer (CDU).  Dies ist das Ergebnis der Verhandlungen von Vertretern von EU-Staaten, EU-Parlament und EU-Kommission am 24.06.2013 in Brüssel. weiterlesen…

Umweltausschuss des EU-Parlaments bestätigt ETS-Kompromiss

Widersprüchliches Echo

Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat am 19.06.2013 den Bericht zum Vorschlag der Europäischen Kommission „zur Klarstellung der Bestimmungen über den zeitlichen Ablauf von Versteigerungen“ von Treibhausgasemissionszertifikaten gebilligt. VKU-Hauptgeschäftsführer Reck sieht in dem Kompromiss nur einen ersten Schritt, dem weitere folgen müssten. Das Abstimmungsergebnis des Umweltausschusses sieht vor, dass die EU-Kommission „unter bestimmten Voraussetzungen einmal in die Auktionierungsverordnung eingreifen darf. Darüber hinaus sollen die zurückgehaltenen Zertifikate aber bereits im Jahr nach der letzten Zurückhaltung dem Markt zugeführt werden. Das Votum muss vom Plenum des Europäischen Parlaments bestätigt werden.“ weiterlesen…