CO2: Deutsche Autos als Dreckschleudern

Deutschland nur auf Platz 20 in der EU – 2020 nur noch 95 Gramm pro Kilometer

2015 treten neue EU-Richtlinien für die CO2-Emissionen neuzugelassener KFZ in Kraft. Die meisten Automobil-Konzerne erfüllen die europäischen Vorgaben. Allerdings liegen laut einer Studie der Münchner Unternehmensberatung PROGENIUM noch viele Fahrzeugklassen über den Grenzwerten. Deutschland ist „Problemfall“. weiterlesen…

USA planen strenge Auflagen für Kohlekraftwerke

USA wollen weltgrößten Pro-Kopf-Ausstoß von CO2 senken

Die US-Umweltbehörde EPA will neuen Kohlekraftwerken strenge Grenzwerte für den Ausstoß des Treibhausgases CO2 vorschreiben. Kohlemeiler, die derzeit für ein Viertel des CO2-Ausstoßes in den USA verantwortlich sind, könnten in den USA dann zukünftig nur noch gebaut werden, wenn das Kohlendioxid aus den Schornsteinen abgeschieden und unter die Erde gepresst wird. Kommt damit aus Kostengründen das faktische Aus für Kohlekraftwerke? weiterlesen…

Erstmals mehr als 100 Mio. Tonnen CO2 gehandelt

Allzeithoch am Strommarkt – EEX-Ergebnisse im September mit Rekorden im Strom- und Emissionsrechtehandel

Für den September 2013 meldet die European Energy Exchange (EEX) erneut Volumenrekorde an ihren Handelsmärkten. Am Terminmarkt für Strom sei mit insgesamt 177,9 TWh ein neuer Allzeit-Monatsrekord erreicht und mehr als das Doppelte des Vorjahresvolumens (September 2012: 67,7 TWh) umgesetzt worden. Das höchste gehandelte Monatsvolumen am Strom- Terminmarkt habe bisher bei 162,7 TWh (März 2011) gelegen. Am Markt für Phelix-Futures, dem Benchmark-Produkt der EEX für den europäischen Stromhandel, überstieg das Open Interest im September erstmalig den Wert von 600 TWh. Im Gesamtvolumen sind 83,2 TWh aus der Registrierung von Handelsgeschäften zum Clearing (Trade Registration) enthalten. weiterlesen…

Zahlen und Fakten rund um die Energie

Neue Datensammlung aus dem BMWi

Das Bundeswirtschaftsministerium hat aktualisierte Energiedaten herausgegeben. Die Datensammlung gibt Antworten auf aktuelle Fragen zur Energieversorgung. Die Statistiken schlüsseln unter anderem auf, woher die verschiedenen Energieträger kommen, wie viel Energie wir verbrauchen und wie groß die weltweiten Reserven sind. weiterlesen…

Wirklich grüner Sprit

Hamburger Algen-Forschungsprojekt erweitert

Algen schlucken Kohlendioxid und liefern Biokraftstoff – Forschungsbebiet des Instituts für Umwelttechnik und Energiewirtschaft der Technischen Universität Hamburg in enger Zusammenarbeit mit der E.ON Hanse AG sowie den Universitäten Hamburg, Erlangen und Busan/Südkorea. Durch die Einwerbung von zwei Millionen Euro wird das seit 2007 laufende Mikroalgenprojekt nun deutlich ausgeweitet. weiterlesen…

Negativ-Beispiel Australien: Aus für CO2-Steuer

Australien als Beispiel, wie man eine eingeleitete Energiewende abwählen kann: Der neu gewählte konservative Premier Abbott kippte als erste Amtshandlung die weltweit beispielhafte CO2-Steuer und weitere Steuern auf Großgewinne der Minenindustrie. Dabei ist das Land einer der größten Klimasünder. Erst im Juli 2012 waren Steuern auf CO2 und Riesengewinne von Minengesellschaften eingeführt worden. weiterlesen…

Regierung spielt beim CO2 auf Zeit

EU-Politiker: „Vertragsbruch“ – Umweltverbände protestieren

Einen „politischem Vertragsbruch“nennt der SPD-Europaabgeordnete Matthias Groote die aktuelle Taktik der Bundesregierung gegenüber dem EU-Parlament in Sachen CO2. Berlin will durchsetzen, dass der Grenzwert von 95 Gramm pro Kilometer im Durchschnitt der Wagenflotte erst 2024 für alle Hersteller gelten soll. Groote hatte die Kompromissverhandlungen für das Parlament geführt und im Juni mit dem EU-Parlamentdas Jahr 2020 für strengere CO2-Grenzwerte mit ausgehandelt.
weiterlesen…

CO2-News aus D, F und USA

Merkel gegen niedrigere EU-Grenzwerte

Bundeskanzlerin Angela Merkel lässt laut Spiegel-Online geheim mit Großbritannien verhandeln, um gemeinsam gegen strengere EU-[[CO2]]-Grenzwerte für Autos anzugehen. Das Ziel: Automobil-Hersteller sollen bis 2023 mit jedem verkauften Elektroauto den [[CO2]]-Ausstoß in ihrer Gesamtflotte um jeweils das Doppelte herunterrechnen dürfen. Cameron soll Merkel unterstützen, denn die deutschen Autohersteller fühlen sich durch die Gesetzespläne der EU benachteiligt, weil sie große Autos mit hohem [[CO2]]- Ausstoß herstellen. Frankreich prodziert mehr Kleinwagen und hat dem deutschen Druck bisher nicht nachgegeben. Laut Umweltexperten drohen jährlich 15 Millionen Tonnen mehr Treibhausgas, wenn Briten und Deutsche sich durchsetzen. weiterlesen…

Ozeanversauerung mit Folgen fürs Klima

Wissenschaftler werten das Ausmaß aus

Bereits zum Ende dieses Jahrhunderts könnte die Ozeanversauerung das Ökosystem unserer Meere verändern. Biologen des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), haben deshalb erstmals das Ausmaß dieser bedrohlichen Veränderung bewertet. In einer neuen Studie haben sie alle verfügbaren Daten über die Reaktion von Meerestieren auf die Ozeanversauerung zusammengetragen und analysiert. Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass zwar die meisten der untersuchten Tierarten von der Ozeanversauerung betroffen, die jeweiligen Auswirkungen jedoch sehr artspezifisch sind. Die Ergebnisse der AWI-Forscher erschienen am 25.08.2013 online bei Nature Climate Change. weiterlesen…

Auswirkungen des CO2-Preises auf Firmen-Verlagerungen

Regierung weiß nicht, wie viele Anlagen 2013 kostenlos CO2-Zertifikate zugeteilt bekommen

Im Dezember 2009 wurde von der Europäischen Kommission die sogenannte Carbon Leakage-Liste beschlossen, die Sektoren und Teilsektoren der Industrie benennt, von denen angenommen wird, dass sie einem erheblichen Risiko einer Verlagerung von CO2-Emissionen ausgesetzt sind. Die Bewertungen aus dem Kommissionsbeschluss von 2009 basierten auf einem durchschnittlichen CO2– Preis von 30 Euro je Tonne, die das Ergebnis einer von der Europäischen Kommission durchgeführten Folgenabschätzung waren. Bis spätestens Ende 2014 muss eine Überprüfung dieser Liste durch die Europäische Kommission erfolgen. Die Revision der Liste soll im Lauf des Jahres 2014 abgeschlossen werden, schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (17/14396) auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion. In ihrer Antwort konnte die Bundesregierung jedoch nicht sagen, wie viele dem Emissionshandel unterliegende Anlagen 2013 kostenlose Zertifikate zugeteilt bekommen sollen. Ebensowenig ist geklärt, ob und unter welchen Bedingungen die Europäische Kommission von den ursprünglichen 30 Euro je Tonne CO2 bei ihren Berechnungen abweichen darf. Solarify dokumentiert die Antwort in Ausschnitten. weiterlesen…