Immer noch viel Zustimmung zur Energiewende

Aber Umsetzung wird kritisch beurteilt (BDEW-Umfrage)

Müller: Bundesländer müssen Partikularinteresen zurückstellen

Die deutsche Bevölkerung unterstützt weiterhin mit großer Mehrheit die Energiewende, sieht die Umsetzung aber kritisch. Dies sind erste Ergebnisse des neuen BDEW-Energiemonitors, mit dem zweimal jährlich das Stimmungsbild der Bevölkerung zu den wichtigsten Themen der Energiewende und zur Energiepolitik insgesamt erhoben wird – dieses Mal zur Energie-Leitmesse E-World 2014 in Essen. weiterlesen…

Erneuerbare bis 2030 verdoppeln – ohne Mehrkosten

 IRENA-Untersuchung hält weltweite Verdoppelung des Anteils erneuerbarer Energien in 16 Jahren für möglich

82 Energieexperten aus 42 Ländern (darunter 10 deutsche) haben im Auftrag der Internationalen Organisation für erneuerbare Energien, IRENA, den möglichen Umbau der Energiesysteme weltweit untersucht und daraus Handlungsempfehlungen für Regierungen abgeleitet. Die Experten analysierten die Kosten der verschiedenen Energiesysteme, Effekte für den Arbeitsmarkt, das Potenzial der Treibhausgas-Verringerungen sowie Vor- und Nachteile für Regierungen, Unternehmen und Bürger. Ihr Fazit: Ohne Zusatzkosten könnte bis 2030 der Anteil erneuerbarer Energien am weitweiten Energiebedarf auf mehr als 30 Prozent verdoppelt werden. Empfehlung: den Energieumbau beschleunigen. weiterlesen…

LEEN – Lernende Energieeffizienz Netzwerke

Steigende Energiekosten, Ressourcenknappheit und Klimawandel erfordern Bereitschaft für Veränderungen
Jetzt auf DVD und Online

Voneinander lernen – das ist einer der wichtigsten Punkte innerhalb der lernenden Energieeffizienz-Netzwerke LEEN. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat in den vergangenen vier Jahren im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) 30 Pilot-Netzwerke nach dem LEEN-Standard gefördert. Das Ziel der jeweils zehn bis 15 Teilnehmer ist es, die Energieeffizienz im eigenen Betrieb deutlich zu erhöhen. Dabei werden sie von Moderatoren und zertifizierten energietechnischen Beratern, professionell nach LEEN-Qualitätsstandard unterstützt. weiterlesen…

E-Wende: Bund und Länder stimmen „im Grundsatz“ überein…

…teilt das Bundespresseamt mit: Einigungsversuch Gabriels mit Ländern

Nur eine wirksame Kostenbremse kann die Energiewende zum Erfolg führen. Darin sind sich Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und die Vertreter der Länder einig. Die grundsätzlichen Zielsetzungen und die Eckpunkte für eine Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetz werden auch von den Ländern begrüßt. weiterlesen…

Bürger-Hotline zur EEG-Reform

Neue Initiative des BMWi

Kaum ein anderes Thema wird zur Zeit so intensiv diskutiert wie die Energiewende und die damit verbundene gründliche Überarbeitung des EEG – so das Bundeswirtschaftsministerium auf seiner Homepage. Um die zahlreichen Fragen der Bürgerinnen und Bürger rund um die anstehende Reform des EEG zu beantworten, startet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie am 30.01.2014 eine Informations-Hotline. weiterlesen…

Gabriel: Kosten der Energiewende stabilisieren

Regierungserklärung – „Scheitern würde zu De-Industialisierung führen“

Bundeswirtschafts- und Energieminister Sigmar Gabriel (SPD), betonte in einer Rede vor dem Deutschen Bundestag, dass die Energiewende zum Erfolg geführt werden könne und müsse. Sie könne international nur dann Nachahmer finden, wenn sie nicht zu einer De-Industrialisierung Deutschlands führe. „Wir müssen zumindest zu einer Stabilisierung der Kosten kommen. Denn die Energiekosten haben für private wie gewerbliche Konsumenten mittlerweile die Schmerzgrenze überschritten“, so Gabriel. Das Erneuerbare Energien-Gesetz sei eine beispiellose Erfolgsgeschichte: „Unser Land erzeugt heute rund ein Viertel seines Stroms aus erneuerbaren Energien„. Angesichts der mittlerweile jährlichen Belastungen von 22 bis 24 Mrd. Euro  müsse der Ausbau der erneuerbaren Energien jedoch endlich wirksam gesteuert werden, sonst drohe die Energiewende an ihrem Erfolg zu scheitern. weiterlesen…

Merkel mahnt Ministerpräsidenten

Regierungserklärung im Sitzen abgegeben – der Grund: ihre Verletzung beim Skilanglauf. Zur Energiewende sagte sie: „Die Kanzlerin hat noch mal dazu aufgerufen, dass die Energiewende nur dann gelingen könne, wenn wirklich alle an einem Strang ziehen würden.“ Eine „Mahnung an die Ministerpräsidenten, die alle ihre eigenen Interessen verfolgten“, so ARD-Korrespondent Christoph Grabenheinrich. Die sonstigen Kernpunkte: solide Finanzen, Investitionen in die Zukunft, die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts sowie die Verantwortung in Europa und der Welt. Kompass sei die soziale Marktwirtschaft. weiterlesen…

Die Energiewende – ein Geschäftsmodell

Lohnendes Geschäftsmodell: Fraunhofer IWES legt Finanzierungsstrategie für die Energiewende vor

Derzeit dominiert in der Diskussion um die Energiewende die Kostenfrage. Diese Sichtweise greift nach Überzeugung der Experten vom Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) jedoch zu kurz. In ihrer Studie „Geschäftsmodell Energiewende“ zeigen die Wissenschaftler, dass Investitionen in die Energiewende durchaus rentabel sind und wie sie bis 2050 finanziert werden könnten.
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Eurosolar: Gabriel auf falschem Weg

Minister: „Strompreis wird nicht sinken

Bundeswirtschafts- und Energieminister Sigmar Gabriel (SPD) will die Förderung für Ökostrom reduzieren, wie aus einem Eckpunktepapier hervorgeht. Doch im Bericht aus Berlin dämpfte er Hoffnungen der Verbraucher auf sinkende Strompreise: „Das darf man niemandem versprechen“, sagte Gabriel laut tagesschau.de. Er wolle allerdings erreichen, dass „dieser dramatische Anstieg endlich gestoppt wird“. weiterlesen…

Grüne stellen Energiewende-Agenda 2020 vor

Gemeinschaftswerk statt Flickschusterei

Die Energiewende soll nicht nur ein Projekt der Großen Koalition sein, sondern ein Gemeinschaftswerk werden. Daher haben Bündnis 90/Die Grünen zusammen mit ihren Energieministern aus den Bundesländern, der Bundestagsfraktion und dem Bundesvorstand eine eigene Energiewendeagenda 2020 vorgestellt. Darin skizzieren sie ihre Vorstellungen für ein Gemeinschaftswerk der Energie- und Klimapolitik. weiterlesen…